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Eure Abteilung tritt in mehreren Duellen gegeneinander an, alle spielen gleichzeitig.
Ihr spielt mehrere Duelle aus einem Katalog von 19 Games: Reaktion, Geschicklichkeit, Wissen, Taktik. Alle spielen gleichzeitig, niemand steht am Rand und schaut zu. Ein Live-Scoring auf großen Screens zeigt, welches Team vorne liegt, Snacks und Softdrinks sind im Preis dabei. Buchen könnt ihr direkt online über Gamer Bielefeld.
Das ist das eine Format, bei dem der Azubi und die Abteilungsleiterin gleich oft jubeln. Die Sportliche gewinnt das Reaktions-Game, der ruhige Entwickler räumt beim Wissens-Teil ab, keiner blamiert sich vor den Kollegen. Für eine gemischte Truppe, die sich sonst nur aus Meetings kennt, bricht das in einer Viertelstunde das Eis, ganz ohne Moderator und Stuhlkreis. Einen ganzen Tag füllt es nicht, aber ihr habt kostenlose Parkplätze vor der Tür und seid danach in zehn Minuten in der Altstadt beim Essen.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Programmpunkt, wenn eine gemischte Abteilung ohne Workshop-Gefühl aus sich rauskommen soll. Ehrliches Caveat: Mit 75 bis 120 Minuten ist es der Höhepunkt eines halben Tages, kein Ganztagsprogramm, also plant das Essen gleich mit ein.

Eure Gruppe hangelt sich drei Stunden über Balken, Seile und Netze durch über 90 Stationen im Wald hoch über Bielefeld.
Ihr bekommt Gurt, Helm und eine Einweisung und hangelt euch danach in eurem eigenen Tempo durch die Parcours zwischen den Bäumen: Seilbrücken, Balken, Netze, am Ende ein Abseiler aus acht Metern. Über 90 Kletter- und Balancestationen in zehn Höhenparcours, vom Übungslevel bis zur echten Zitterpartie. Drei Stunden hängt ihr in den Bäumen, jeder sucht sich den Parcours auf seinem Mut-Level.
An der Wackelbrücke in acht Metern Höhe zeigt sich in Sekunden, wer die Kollegin von unten anfeuert und wer selbst kurz die Augen zumacht. Der Kletterwald ist der Draußen-Anker, der einen halben Tag an der frischen Luft trägt, ohne dass jemand Vorerfahrung braucht. Wer nicht hoch will, bleibt auf den niedrigen Parcours und feuert von unten an, keiner muss sich beweisen. Als Ganztags-Ausflug koppelt ihr die drei Stunden mit einer Einkehr danach, Essen gibt es oben im Wald nämlich keins.
Unsere Einschätzung:
Der beste echte Draußen-Tag auf dieser Liste, wenn eure Runde fit genug ist und Höhe niemanden abschreckt. Ehrliches Caveat: Es ist saisonal und wetterabhängig, und drei Stunden Klettern gehen in die Arme, danach will die Truppe sitzen und essen.

Eure Abteilung sitzt an langen Tischen in Bielefelds Hausbrauerei, trinkt frisch gebrautes Kupfer oder Messing und bekommt deftige Küche serviert.
Ihr reserviert einen separaten Bereich und bekommt Bier serviert, das zehn Meter weiter in den Kupferkesseln vor euren Augen gebraut wurde: das malzige Kupfer und das hopfig-herbe Messing. Dazu die deftige Karte mit Schnitzel, Bratkartoffeln und Flammkuchen. Für eine große Abteilung über 20 Personen lässt sich ein Buffet-Menü vorbestellen, das ihr direkt beim Brauhaus anfragt.
Das Brauhaus ist der Abschluss, den keiner erklären muss und über den sich niemand beschwert, egal ob acht Kollegen kommen oder vierzig. Der Geräuschpegel macht steife Tischreden unmöglich, nach dem zweiten Kupfer redet die Buchhaltung mit dem Vertrieb. Als Endpunkt eines Ausflugstags ist es fast gesetzt, es trägt aber auch einen langen Nachmittag für sich allein. Ein Thema wird die fleischlastige Karte nur, wenn ein großer Teil eurer Truppe vegetarisch isst, das klärt ihr besser vorher.
Unsere Einschätzung:
Der sichere Abschluss oder das entspannte Hauptprogramm für praktisch jede Betriebsgröße, weil niemand erklären muss, wie ein Brauhaus-Nachmittag läuft. Ehrliches Caveat: 4.2 Sterne sind solide, nicht herausragend, wer ein Highlight zum Erzählen will, kombiniert es mit einer Aktivität davor.

Eure Gruppe kocht ein Mehrgänge-Menü unter Profi-Anleitung und isst es danach gemeinsam am gedeckten Tisch.
Ihr werdet in Vorspeisen-, Hauptgang- und Dessert-Stationen aufgeteilt, bekommt Schritt-für-Schritt-Anleitung vom Profi-Koch und produziert gemeinsam ein 3- bis 5-Gänge-Menü. Themen: Italienisch, Thai, vegan/vegetarisch oder saisonal. Danach setzt ihr euch an den gedeckten Tisch und esst, was ihr gerade zusammen gemacht habt. Schürzen, Equipment und Wein sind im Preis enthalten.
Das ist der Ausflug, der die Aktivität und das Abendessen in einem Termin erledigt: raus aus dem Büro, vier Stunden am Herd, danach sitzen alle satt am selben Tisch. Die Stationsaufteilung sortiert die Detailverliebten in die Vorspeise und die Pragmatiker an die Hauptspeise, wer sich sonst nur aus Meetings kennt, redet spätestens beim Wein in der Vorbereitung. Für eine Runde, die den Nachmittag gemeinsam verbringen und nicht nur nebeneinander essen will, trägt das den ganzen Ausflug allein.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Pick, wenn ein Team-Tag gleichzeitig das Abendessen sein soll, vier Stunden Programm und alle satt. Ehrliches Caveat: Das Premium-Pricing ist eine Ansage, bei knappem Budget holt das Brauhaus die gleiche Stimmung zum halben Preis.

Eure Gruppe spaziert durch 16 Hektar Wald und entdeckt über 450 heimische Tiere, kostenlos und ohne Anmeldung.
Ihr lauft durch 16 Hektar Waldgelände mitten im Teutoburger Wald und seht dabei über 450 Tiere: Hirsche, Wildschweine, Luchse, Uhus, Waschbären. Die Wege schlängeln sich durch den Wald, vorbei an großzügigen Gehegen. Kein klassischer Zoo, eher ein Wildpark, der sich wie ein langer Waldspaziergang anfühlt und den ihr in eurem eigenen Tempo geht.
Das ist der Draußen-Anker, der nichts kostet und trotzdem einen halben Tag trägt: Treffpunkt am Eingang, loslaufen, und die Gruppe sortiert sich ganz von allein. Einer zeigt auf den Waschbären, der nächste sagt was Dummes, schon redet die halbe Abteilung. Der Park zieht sich durch den Wald, es wird nie eng, auch eine große Runde verliert sich nicht. Ideal als entspannter Vormittag vor einem Brauhaus-Mittag. Der Haken: Bei Regen sind die Waldwege matschig und die Tiere versteckt, und Essen gibt es im Park keins.
Unsere Einschätzung:
Der beliebteste Draußen-Pick der Stadt und der günstigste Weg, eine große gemischte Abteilung entspannt an die frische Luft zu bringen. Ehrliches Caveat: kein Essen vor Ort und stark wetterabhängig, bei Regen lieber gleich drinnen verabreden.

Eure Gruppe bekommt einen 2h45-Rundgang durch die Markenwelt am Stammsitz inkl. Testküche, Kostprobe und Präsent.
Eine geschulte Gästeführerin begleitet eure Gruppe auf einem 2h45-Rundgang durch die Markengeschichte seit 1891, mit interaktiven Stationen und dem Highlight Testküche. Am Ende gibt es eine süße Kostprobe aus dem Puddingwunder, weitere Probierhäppchen im Bistro und ein Präsent pro Teilnehmer:in.
Das ist der Programmpunkt, den es so nur in Bielefeld gibt, und genau das macht ihn zum Anti-Standard-Pick. Reist eure Abteilung aus mehreren Städten an, habt ihr eine Sehenswürdigkeit, die niemand aus der eigenen Stadt kennt. Der geführte Rundgang heißt keine Diskussion übers Programm: alle gehen denselben Weg, niemand klinkt sich aus, niemand verläuft sich. Als Vormittag oder früher Nachmittag stark, danach braucht ihr aber sitzendes Programm, denn 2h45 Stehen und Gehen ist anstrengender als es klingt.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Anti-Klischee-Pick, wenn eure Runde in Bielefeld etwas will, das es woanders nicht gibt, mit klarer Dramaturgie und 4.5 Sternen über 2.400 Bewertungen. Ehrliches Caveat: Die letzte Führung startet 17:00 Uhr, als reines Abendprogramm fällt es damit aus.

Eure Abteilung teilt sich in zwei Mannschaften und jagt sich mit Infrarot-Phasern durch eine 1.400 m² große Neon-Arena.
Ihr zieht Westen mit Sensoren an, bekommt einen Infrarot-Phaser und werdet auf zwei Teams aufgeteilt. Die Arena ist 1.400 m² groß, mit Türmen, Verstecken und Nebelmaschinen. Bis zu 55 Personen spielen gleichzeitig, dazwischen sitzt ihr an Party-Tischen in der Lounge bei Pizza, Snacks und kalten Getränken.
Nach fünf Minuten ist der ganzen Abteilung klar, wer auf welcher Seite steht, und die Buchhaltung nimmt plötzlich den Vertrieb ins Visier. Lasertag ist der schnellste Weg, eine große Gruppe in eine Wir-gegen-die-Stimmung zu kippen, die Statistiken am Ende liefern Gesprächsstoff für den Rest des Ausflugs. Die Pizza-Lounge sorgt für den lockeren Übergang, also ist Essen gleich mitgedacht. Der Haken: Das Konzept “aufeinander schießen” polarisiert, und wer Bewegungseinschränkungen hat, tut sich schwer, das fragt ihr besser vorher kurz in der Runde ab.
Unsere Einschätzung:
Der Action-Pick mit der höchsten Aktivierungsrate für die Stillen in der Runde, sehr gut bewertet mit 4.8 bei 8.800+ Bewertungen. Ehrliches Caveat: Das Konzept “schießen” ist nicht für jede Gruppe, im Zweifel vorher kurz abfragen.

Eure Gruppe erklimmt Bielefelds Wahrzeichen, besteigt den Turm und genießt die Aussicht über Stadt und Teutoburger Wald.
Ihr lauft den Sparrenberg hoch, hoch über der Altstadt, und steht dann auf einer der größten erhaltenen Festungsanlagen Norddeutschlands. Oben besteigt ihr den 31,5 Meter hohen Turm (3 € Eintritt) und habt die 360-Grad-Aussicht über Bielefeld und den Teutoburger Wald. Von April bis Oktober gibt es zusätzlich geführte Touren durch die 300 Meter langen Kasematten unter der Burg.
Das ist der kostenlose Draußen-Auftakt, an dem keine Gruppe scheitert: kein Eintritt, keine Buchung, keiner muss vorher etwas planen. Ihr lauft den Burgweg hoch, oben verteilt sich die Runde über die Mauern, einer geht zum Turm, andere setzen sich in die Sonne. Funktioniert für fast jede Gruppengröße, weil das Gelände weitläufig ist und niemand an einem Tisch klebt. Ideal als günstiger erster Programmpunkt vor dem Brauhaus-Abend am Fuß der Burg. Bei Regen ist die Aussicht allerdings nichts wert, dann braucht ihr Plan B.
Unsere Einschätzung:
Der kostenlose Outdoor-Auftakt mit Aussicht, ideal als erster Programmpunkt eines Ausflugstags, den ihr unten in der Altstadt weiterführt. Ehrliches Caveat: allein trägt er keinen Tag, und bei schlechtem Wetter fällt er komplett aus.

Eure Gruppe bekommt eine Führung durch die Hausbrauerei mit zwei Bieren und einem warmen Essen, ab 8 Personen exklusiv buchbar.
Ein:e Brauer:in führt eure Gruppe durch die Hausbrauerei am Klosterplatz: Maischbottich, Sudpfanne, Gärtank. Ihr seht, wie das hauseigene Kupfer und Messing entstehen. Im Preis stecken die Führung, zwei große Biere pro Person und ein warmes Essen im Anschluss in der Brauhaus-Stube, alles unter einem Dach.
Das ist der Programmpunkt, der Aktivität und Abendessen zusammenlegt, ohne dass jemand “kreativ” sein muss. Der Rundgang bringt Stehen, Zuhören und Staunen, danach kippt die ganze Runde in den lockeren Brauhaus-Modus, und die Anfangs-Steifheit, die im reinen Restaurant länger hält, ist nach dem ersten Bier weg. Trägt für sich einen halben Tag, weil ihr direkt im selben Haus sitzen bleibt. Passt weniger, wenn ein großer Teil eurer Truppe keinen Alkohol trinkt, die beiden Biere sind Teil des Erlebnisses.
Unsere Einschätzung:
Der ehrlichste Doppelpack der Liste, wenn eure Gruppe gern ein Bier trinkt und trotzdem “etwas mit Substanz” will, Führung mit Stoff und danach ein lockerer Abend im selben Haus. Ehrliches Caveat: Das 4.2-Rating gilt fürs gesamte Brauhaus, nicht speziell für die Führung, deren Reviews dünner sind.

Eure Gruppe spielt 18 Bahnen Minigolf mit 3D-Brillen durch mehrere leuchtende Themenwelten in Schwarzlicht.
Ihr bekommt 3D-Brillen, Putter und Bälle und spielt 18 Bahnen der Turnierklasse F durch mehrere Themenwelten: Superhelden, Weltraum, Unterwasser, Dino, Hollywood. Die Bahnen leuchten unter Schwarzlicht, die 3D-Brille macht alles dreidimensional. Für Gruppen sind Getränkeflatrates und Buffets dazubuchbar, alles aus einer Hand.
Eines der wenigen Formate, das von 8 bis 40 Leuten funktioniert, ohne dass irgendwer frustriert am Rand steht. Minigolf ist niedrigschwellig, keiner blamiert sich, die Werkstudentin puttet neben dem Abteilungsleiter. In kleinen Grüppchen rotiert ihr durch die Bahnen, trefft euch zwischendurch, vergleicht Stände, das ist näher an einem lockeren Nachmittag als an einer durchgetakteten Aktivität. Als wetterfester Block, den ihr bei Regen ohne Umplanen zieht, kaum zu schlagen. Nur ein Ganztagsprogramm ist es nicht, nach 90 Minuten seid ihr durch.
Unsere Einschätzung:
Der unprätentiöse Schlechtwetter-Block für gemischte Gruppen, günstig, niedrigschwellig, mit Buffet und Getränkeflat aus einer Hand, 4.6 Sterne über 4.500 Bewertungen. Ehrliches Caveat: nach 90 Minuten durch, also als Teil eines Tages mit Programm oder Essen drumherum planen.

Eure Gruppe bemalt Tassen, Teller oder Schalen und nimmt sie als Souvenir mit, ohne Kurs, ohne Zeitdruck.
Ihr sucht euch eine Keramik aus, Tasse, Schale oder Teller, und bemalt sie mit Farben und Pinseln. Das fertige Stück wird bei über 1.000 Grad gebrannt und ein paar Tage später abgeholt. Kein Kurs, kein Zeitdruck, ihr malt so lange, wie ihr wollt, Farben, Pinsel, Glasur und Brand sind im Keramikpreis drin.
Die Hände sind beschäftigt, der Kopf ist frei, und ganz nebenbei redet die Runde mehr als an jedem Restauranttisch. Das macht es zum ruhigen Gegenentwurf für ein kleines Team, das nicht laut feiern, sondern einfach zusammen sitzen und etwas machen will. Jeder nimmt am Ende ein selbst bemaltes Stück mit ins Büro, ein Andenken an den Tag, das auf dem Schreibtisch stehen bleibt. Für eine große Abteilung wird der Tisch aber schnell eng, und Action oder Drinks gibt es hier keine.
Unsere Einschätzung:
Der ruhigste Programmpunkt der Liste, ideal für ein kleines Team, das einen entspannten Nachmittag ohne Trubel will und etwas zum Mitnehmen. Ehrliches Caveat: keine Drinks, kein Action-Faktor, und das fertige Stück gibt es erst nach dem Brennen, nicht am selben Tag.

Eure Gruppe teilt sich in Vierer- bis Sechser-Crews auf, jede löst parallel in 60 Minuten Rätsel in einem eigenen thematischen Raum.
Ihr werdet in Grüppchen von 4 bis 6 Personen in einen Raum eingeschlossen und müsst über Rätsel, Codes und versteckte Hinweise in 60 Minuten wieder rauskommen. Bei X-it-Adventures gibt es mehrere Räume mit Kino-Qualitäts-Kulissen wie Fluch der Mumie und Alcatraz, parallel buchbar. Für größere Runden werden Pakete für 6 bis 28 Personen zusammengestellt, inklusive Drinks und Snacks im Foyer.
In 60 Minuten zeigt sich, wer in eurer Runde unter Druck ruhig bleibt und wer hektisch jeden Schrank aufreißt, und genau das ist der Spaß. Auf mehreren Räumen parallel entsteht ein kleiner Wettlauf, wer schneller draußen ist, der Gesprächsstoff fürs Essen danach ist gesichert. Funktioniert am besten für eine Runde von 12 bis 20, die sich schon kennt. Der Haken für den Ausflug: Ihr werdet zwangsläufig getrennt, die Teilcrews erleben unterschiedliche Geschichten und reden danach ein bisschen aneinander vorbei.
Unsere Einschätzung:
Einer der bestbewerteten Escape Rooms in NRW (5.0 ★ bei 1.000+ Bewertungen, achtmal TripAdvisor Best-of-Best) und für eine Runde von 12 bis 20 schwer zu schlagen. Ehrliches Caveat: Die Lage in Sennestadt liegt außerhalb, und als Gamer-ähnliches Wettkampfformat steht es bewusst weiter unten auf dieser Liste.

Eure Gruppe erlebt einen Krimi-Theaterabend und rätselt zwischen drei Gängen mit, wer der Mörder ist.
Schauspieler spielen einen Kriminalfall live zwischen euren Tischen, im Stil von Edgar Wallace. Zwischen den Szenen kommt jeweils ein Gang eines 3-Gänge-Menüs, und ihr diskutiert in eurer Runde, wer es war. Getränke laufen den ganzen Abend über die Karte, am Ende wird der Fall aufgelöst.
Das ist Dinner und Unterhaltung in einem, für den Ausflugsabend, an dem ihr essen und bespaßt werden wollt, ohne selbst ein Programm moderieren zu müssen. Funktioniert am besten, wenn eure Runde mitspielt und laut miträtselt, dann taut auch der stille Teil der Abteilung auf. Ein ganzer Abend ist gefüllt, drei bis vier Stunden am Stück. Der Haken: Wer Mitmach-Formate hasst, leidet, die Schauspieler suchen sich ihre Opfer im Publikum, und die festen Termine machen es weniger flexibel als den Rest der Liste.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Kultur-Pick für einen Ausflugsabend, an dem essen und unterhalten werden zusammenfallen, am besten für eine Runde, die gern mitredet. Ehrliches Caveat: Der Preis ist eine Ansage, und feste Termine machen die Planung starrer als beim Rest der Liste.

Eure Gruppe verkostet unter Anleitung mehrere Whiskys oder Gins und lernt, was ihr da eigentlich im Glas habt.
Ein Tasting-Leiter schenkt euch nacheinander mehrere Whiskys oder Gins ein und erklärt zu jedem Glas Herkunft, Herstellung und worauf ihr beim Schmecken achten könnt. Ihr riecht, probiert, vergleicht und merkt schnell, wie unterschiedlich die Sorten sind. Wasser zum Neutralisieren und meist eine kleine kalte Begleitung gehören dazu.
Das ist der Ausklang für ein kleines Team, das reden und trinken will, ohne dass es nur Saufen ist. Genug Struktur, dass auch der Whisky-Laie mitkommt, genug Spielraum, dass der Kenner in der Runde seine Meinung loswird. Funktioniert für sechs bis acht Leute, bei denen jeder zu Wort kommt, ein ruhiger Kontrast zum lauten Rest der Liste. Für einen kompletten Ausflugstag reicht es allein nicht, eher als geselliger Abschluss, und wer keinen Alkohol trinkt, hat hier nichts zu tun, das ist der ganze Punkt.
Unsere Einschätzung:
Der entspannteste Drinks-Abschluss für eine kleine Runde, die einen geselligen Abend statt Action will, 4.8 Sterne sprechen für die Qualität. Ehrliches Caveat: feste, begrenzte Termine und nichts für große oder gemischte Gruppen mit Nicht-Trinkern.

Eine Stadtführerin führt eure Gruppe durch das 300 Meter lange unterirdische Tunnelsystem der Bielefelder Sparrenburg.
Treffpunkt ist die Sparrenburg über der Altstadt. Eine Stadtführerin führt eure Gruppe in 45 Minuten durch die 300 Meter langen Kasematten, das unterirdische Gangsystem der Festung aus dem 16. Jahrhundert. Die Tour wird exklusiv für eure Gruppe gebucht, keine Mischung mit fremden Teilnehmer:innen.
Wenn eure Truppe Bielefeld schon kennt und die Standard-Programme durch hat, ist das der Anti-Touri-Baustein: echte Stadtgeschichte für ein paar Euro pro Kopf. 45 Minuten Substanz, kompakt genug, dass danach noch Programm passt, klassisch der Brauhaus-Abend in der Altstadt am Fuß der Burg. Funktioniert für kleine Runden von 8 bis 25, in engen Passagen kommt eine große Gruppe nicht durch und die hinteren hören die Führerin kaum. Wer Klaustrophobie oder Geh-Einschränkungen hat, tut sich mit den engen, steilen Treppen schwer.
Unsere Einschätzung:
Der Wir-kennen-Bielefeld-schon-Pick, keine Touri-Tour, sondern echte Stadtgeschichte zum Spartarif und ein starker kurzer Auftakt vor dem Abendprogramm. Ehrliches Caveat: 45 Minuten sind kurz, immer mit einem zweiten Programmpunkt kombinieren, und im Winter fällt die Führung ganz aus.
Die ganze Abteilung an einem Tag zusammenhalten, ohne dass ein Teil gelangweilt am Rand steht, ist die eigentliche Aufgabe. Bei der Gameshow bei Gamer spielt ihr in einer einzigen Runde gleichzeitig, keiner wartet auf einen freien Platz. Wird die Runde sehr groß, teilt euch die LaserZone in zwei Mannschaften, und die Statistik am Ende gibt Gesprächsstoff fürs Bier danach. Zum Ausklang bleibt das Brauhaus Joh. Albrecht, wo separate Räume auch die komplette Firma an lange Tische bringen. Passende Pakete und fertige Tagesabläufe für große Runden findet ihr gebündelt auf der Betriebsausflug-Seite für Bielefeld.
Auf der Hängebrücke im Kletterpark am Johannisberg merkt jeder schnell, wie schwindelfrei er wirklich ist. Drei Stunden Wald, jeder auf seinem Höhen-Level, das ist der Draußen-Tag, den kein Indoor-Guide bietet. Wer es ruhiger mag, spaziert kostenlos durch den Tierpark Olderdissen oder nimmt die Sparrenburg als Auftakt mit Aussicht über der Altstadt mit. Alles drei lebt vom Wetter. Regnet es doch, hält die Gameshow bei Gamer den Plan trocken. Weitere Draußen-Bausteine und fertige Sommer-Tagesabläufe stehen auf der Betriebsausflug-Seite für Bielefeld.
Kein Wetter für draußen? Dann braucht ihr Programm, das drinnen bleibt. Beim Schwarzlicht-Minigolf von GolfZone in Stieghorst blamiert sich niemand und keiner ist überfordert, wer lieber knobelt, verteilt die Runde auf die Räume von X-it-Adventures, und für einen ruhigen Nachmittag bemalt ihr beim Porzellansalon eine Tasse. Drinnen, wetterunabhängig und ganz ohne Wartezeit läuft auch die Gameshow bei Gamer. Noch mehr regensichere Ideen mit Preisen und Stadtteilen sammelt unser Guide zu Indoor-Aktivitäten in Bielefeld.
Die Dr. Oetker Welt in Gadderbaum gibt es so in keiner anderen Stadt: Testküche, Kostprobe und ein Präsent zum Mitnehmen, ein Programm, das eure Runde garantiert noch nicht kennt. Wer es geschichtsträchtig mag, steigt mit einer Stadtführerin in die Kasematten unter der Sparrenburg hinab, wer den Abend krönen will, rätselt beim Krimidinner im Gasthaus Buschkamp zwischen drei Gängen mit. Wettstreit ohne Moderator und Stuhlkreis gibt es bei der Gameshow bei Gamer, wo alle gleichzeitig antreten. Und wer den Tag lieber als fertiges Teamevent mit Paket bucht, findet die Optionen auf der Teambuilding-Seite für Bielefeld.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026