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Die ganze Klasse tritt in 19 Minispielen gegeneinander an, alle gleichzeitig.
Die Klasse spielt 7 von 19 verschiedenen Minispielen gegeneinander. Reaktion, Geschick, Wissen, alles bunt gemischt. Alle spielen gleichzeitig, niemand sitzt auf der Bank und wartet. Am Ende zeigt das Live-Scoreboard, wer vorne liegt.
Das erste Spiel startet, einer trifft voll daneben, die halbe Klasse lacht sich kaputt. Fünf Minuten später ist es andersrum. So geht das 75 Minuten lang. Die Klasse ist die ganze Zeit in Bewegung, feuert sich an, ärgert sich, feiert sich. Kein Stillsitzen, kein Zuhören, kein Programm, bei dem nach 20 Minuten die Hälfte abschaltet.
Funktioniert ab Klasse 5 am besten. Grundschüler ab Klasse 3 können mitmachen, brauchen aber etwas mehr Begleitung bei einzelnen Spielen.
Unsere Einschätzung:
Gamer bringt eine Klasse in 75 Minuten mehr zum Lachen als ein ganzer Wandertag im Regen. Der Mix aus Spielen sorgt dafür, dass nicht immer dieselben gewinnen. Auch die Ruhigen machen mit, weil alle gleichzeitig spielen und niemand allein im Mittelpunkt steht.
Durch 16 Hektar Wald laufen und heimische Wildtiere entdecken, komplett kostenlos.
Die Klasse läuft durch 16 Hektar Waldgelände und sieht dabei Hirsche, Wildschweine, Luchse, Uhus, Waschbären und mehr. Die Wege schlängeln sich durch den Teutoburger Wald, vorbei an großzügigen Gehegen. Wer will, bucht die Zoo-Schule Grünfuchs dazu: geführte Touren, Rallyes und thematische Programme rund um heimische Tierarten.
Kostenlos, ganzjährig geöffnet, und die Klasse bewegt sich. Kein Stillsitzen, kein Audioguide, einfach durch den Wald laufen und Tiere entdecken. Die Gehege liegen verteilt, die Klasse zieht sich auseinander und kommt an den Stationen wieder zusammen. Funktioniert für Grundschüler genauso wie für die Siebte.
Die Wege sind Waldwege, nicht asphaltiert. Bei Regen wird es matschig und die meisten Tiere verstecken sich.
Unsere Einschätzung:
Der unkomplizierteste Schulausflug in Bielefeld. Kostenlos, ohne Voranmeldung, flexible Dauer. Die Zoo-Schule macht aus dem Spaziergang ein Lernprogramm, muss aber nicht sein. Unter der Woche habt ihr den Park fast für euch. Am Wochenende und in den Ferien kann es voll werden.
Bielefelds Wahrzeichen erklimmen, die unterirdischen Kasematten erkunden und Geschichte erleben.
Die Klasse läuft den Sparrenberg hoch und steht dann auf einer der größten erhaltenen Festungsanlagen Norddeutschlands. Oben könnt ihr den Turm besteigen (Eintrittspreise auf der Website) und die 360-Grad-Aussicht genießen. Das Highlight für Schulklassen: die geführte Tour durch die Kasematten unter der Burg.
Die Klasse steigt durch unterirdische Gänge, in denen früher Soldaten stationiert waren. Das ist Geschichte zum Anfassen, kein Schautafel-Lesen. Der gemeinsame Aufstieg zur Burg und die etwas gruseligen Kasematten sorgen für Gesprächsstoff, der den ganzen Rückweg anhält. Funktioniert für alle Altersgruppen, Grundschüler finden die Tunnel spannend, Ältere bekommen den historischen Kontext.
Die Kasematten-Führungen gibt es nur von April bis Oktober. Ohne Führung bleibt der Aufstieg mit Aussicht, aber der unterirdische Teil fällt weg.
Unsere Einschätzung:
Der klassische Bielefeld-Schulausflug, und das zu Recht. Die Kombination aus Aufstieg, Aussicht und unterirdischen Gängen macht mehr her als die meisten Museumsbesuche. Für kleines Geld bekommt ihr ein Programm, das sich anfühlt wie ein Abenteuer. Nur bei schlechtem Wetter lieber Plan B.
Kostenlose Mitmach-Ausstellungen und Workshops, von Robotik bis Nachhaltigkeit.
Die Klasse geht durch interaktive Dauerausstellungen: das Experimentarium, den Erlebnisraum Globale Nachhaltigkeit und wechselnde Themenausstellungen. Alles ist zum Anfassen gebaut. Für Schulklassen gibt es zusätzlich buchbare Workshops: Ozobots programmieren (Klasse 3-4), Kids in Space, die 90-Minuten-Start-Up-Challenge und mehr.
Kostenlos, zentral, und die Schüler dürfen alles anfassen. Kein “Bitte nicht berühren”, kein Schautafel-Marathon. Die Workshops sind auf Schulklassen zugeschnitten und verbinden Ausprobieren mit Themen wie Robotik, Nachhaltigkeit und Kreativität. Seit September 2024 geöffnet, deshalb noch nicht überlaufen.
Eher bildungsorientiert als erlebnisorientiert. Wer Action sucht, wird hier nicht glücklich. Und: Sonntags und an Feiertagen geschlossen.
Unsere Einschätzung:
Der beste kostenlose Schulausflug für neugierige Klassen. Die Workshops machen den Unterschied: Statt nur durchzulaufen, programmiert die Klasse Roboter oder entwickelt Geschäftsideen. Funktioniert besonders gut für Grundschulklassen (Ozobots-Workshop) und die Mittelstufe. Kein Adrenalin-Erlebnis, aber ein solider Lernort, der nicht nach Schule riecht.
Interaktive Markenausstellung mit Testküche, Schulklassen experimentieren mit Backpulver und backen selbst.
Die Klasse wird durch die Markengeschichte geführt, von 1891 bis heute, mit interaktiven Stationen zum Anfassen. Für Schulklassen gibt es eigene Programme: Klassen 4 und 5 experimentieren mit Backpulver und erforschen, was es im Kuchenteig macht. Die Testküche ist das Highlight, hier wird selbst gebacken oder ein Dessert zubereitet.
Gibt es nur in Bielefeld, keine zweite Stadt hat das. Die Mischung aus Ausstellung und Mitmach-Küche macht den Besuch aktiver als ein normales Museum. Grundschüler lieben das Backpulver-Experiment, Ältere finden die Firmengeschichte und die Produktionseinblicke spannender.
Ohne Voranmeldung kommt ihr nicht rein. Termine sind oft Wochen im Voraus ausgebucht, also früh planen. Stellenweise fühlt es sich mehr nach Markenwelt als nach Museum an, aber das stört weniger als man denkt.
Unsere Einschätzung:
Die Dr. Ötker Welt funktioniert als Schulausflug, weil die Testküche aus Zuschauen Mitmachen macht. Für Klassen 4-6 am besten geeignet, das Backpulver-Experiment trifft den Sachunterricht perfekt. Ältere Schüler brauchen die Firmengeschichte als Aufhänger. Plant die Buchung mindestens vier Wochen im Voraus.
Auf 7 Hektar echte Landwirtschaft erleben, von Gemüseanbau bis Brot backen.
Die Klasse arbeitet einen Tag lang auf einem echten Bauernhof: Gemüse ernten, Tiere versorgen, Brot backen, Apfelsaft pressen oder Sauerkraut herstellen. Was genau dran ist, richtet sich nach der Jahreszeit. Keine Vorführung, die Schüler packen selbst mit an. Der Hof wirtschaftet ökologisch und vermittelt nachhaltige Landwirtschaft durch Praxis statt Theorie.
Die Hände werden schmutzig, und genau das ist der Punkt. Die Klasse erlebt, woher Lebensmittel kommen, nicht als Doku, sondern weil sie selbst in der Erde knien. Der Bauernhof-Alltag gibt eine klare Struktur vor: morgens Tiere versorgen, dann arbeiten, zusammen kochen, aufräumen. Das funktioniert als Gemeinschaftserlebnis, ohne dass es nach Pädagogik klingt.
Für ältere Grundschüler und weiterführende Schulen geeignet. Jüngere Schüler brauchen mehr Anleitung und schaffen die körperliche Arbeit nicht durchgehend.
Unsere Einschätzung:
Der Ausflug, bei dem die Klasse abends müde und zufrieden nach Hause kommt. Der Schulbauernhof funktioniert am besten als Tagesausflug oder mehrtägige Klassenfahrt. Für einen 2-Stunden-Besuch lohnt sich die Anfahrt weniger. Besonders stark im Frühling und Herbst, wenn Ernte und Pflanzzeit den Tagesablauf bestimmen.
Über 90 Kletter- und Balancestationen in den Baumwipfeln, mit Parcours für jedes Level.
Die Klasse klettert durch bis zu 10 verschiedene Parcours zwischen den Bäumen, über Seilbrücken, Wackelbalken und Kletterelemente in verschiedenen Höhen. Über 90 Stationen, von leichten Bambini-Parcours für Jüngere bis zu anspruchsvollen Waldparcours für Ältere. Jeder bekommt eine Sicherheitseinweisung und klettert dann im eigenen Tempo.
Klettern ist der beste Teambuilding-Moment, den es gibt. Die halbe Klasse steht unten und feuert an, oben hängt jemand am Seil und traut sich nicht weiter. Genau in dem Moment passiert das, was kein Stuhlkreis schafft. Jeder klettert auf seinem Level, die Sportlichen nehmen den schweren Parcours, die Vorsichtigen die leichteren Stationen.
Verschiedene Parcours für unterschiedliche Altersgruppen und Körpergrößen. Saisonal: nur von Ende März bis Anfang November geöffnet.
Unsere Einschätzung:
Der Ausflug, über den die Klasse noch Wochen später redet. Klettern macht was mit einer Gruppe, das kein Indoor-Programm schafft: echte Überwindung, echtes Anfeuern, echte Erfolgserlebnisse. Funktioniert ab Klasse 4 aufwärts. Wetterabhängig und saisonal, also immer einen Plan B haben.
18 Bahnen Minigolf im Schwarzlicht mit 3D-Brille durch vier leuchtende Themenwelten.
Die Klasse spielt 18 Bahnen Minigolf im Schwarzlicht, mit 3D-Brille, die die leuchtenden Wände und Hindernisse noch verrückter aussehen lässt. Vier verschiedene Themenwelten auf 400 qm: Dinosaurier, Vulkane, Weltall und mehr. Kein sportliches Talent nötig, Geschick und Konzentration zählen.
Wetterunabhängig, günstig, und jeder kann mitmachen. Minigolf kennt keine Fitness-Hürde: Die Sportlichen und die Unsportlichen haben die gleichen Chancen. Der freundschaftliche Wettbewerb entsteht von allein, ohne dass es unfair wird. Funktioniert für jede Klassenstufe ab 5 Jahren.
Die Klasse muss sich auf die Gruppen an den Bahnen verteilen (2-4 pro Bahn). Bei großen Klassen entsteht Wartezeit. Unter der Woche ist es deutlich leerer als am Wochenende.
Unsere Einschätzung:
Der unkomplizierteste Indoor-Schulausflug auf dieser Liste. Rein, spielen, fertig. Kein Workshop, keine Führung, kein pädagogisches Konzept. Manchmal reicht das. Funktioniert am besten unter der Woche, wenn die Bahnen nicht voll sind. Günstig pro Schüler, schwer zu schlagen für eine Stunde Spaß.
Natur, Artenvielfalt und Erdgeschichte entdecken, mit buchbaren Schulprogrammen und Rallyes.
Die Klasse besucht die Dauerausstellung und wechselnde Sonderausstellungen zu Natur, Artenvielfalt und Erdgeschichte. Das Museum sitzt in einem historischen Adelshof von 1540. Für Schulklassen bietet die Zoo-Schule Grünfuchs buchbare Programme: geführte Touren, Rallyes und Workshops.
Unter 18 komplett kostenlos, und die Schulprogramme machen aus dem Museum ein Mitmach-Erlebnis. Die Rallyes und Workshops geben der Klasse eine Aufgabe: nicht nur gucken, sondern aktiv suchen, bestimmen, dokumentieren. Die buchbaren Programme bringen die Klasse aktiv ins Thema.
Für Grundschüler sind die praktischen Programme am besten. Ältere Schüler brauchen die thematischen Sonderausstellungen als Aufhänger, sonst wird es schnell langweilig.
Unsere Einschätzung:
Das namu ist klein, aber mit dem richtigen Programm ein guter Schulausflug. Die Zoo-Schule macht den Unterschied: Ohne buchbares Programm ist das Museum in 45 Minuten durch. Mit Rallye oder Workshop wird ein halber Tag daraus.
Moderne Kunst im Philip-Johnson-Bau entdecken, mit Workshops, bei denen die Klasse selbst kreativ wird.
Die Klasse bekommt eine didaktische Führung durch die Sammlung, Picasso, Warhol und wechselnde Ausstellungen, und wird danach im hauseigenen Maleratelier selbst kreativ. Die Workshops verbinden Kunstvermittlung mit eigener künstlerischer Arbeit. Für Oberstufenklassen gibt es auch Schreib-Workshops als Alternative zum Malen.
Schulklassen haben freien Eintritt, und das Gebäude allein ist schon ein Erlebnis. Entworfen von Philip Johnson, dem Architekten des New Yorker MoMA. Die Workshops machen den Unterschied zu einem normalen Museumsbesuch: Die Klasse schaut sich erst Kunst an und macht dann selbst welche. Das funktioniert auch für Schüler, die mit Kunst sonst nichts anfangen können.
Die Workshops sind für ganze Klassen buchbar (aktuelle Preise auf der Website). Ohne Workshop ist es ein reiner Museumsbesuch, und der hält nicht jede Klasse 90 Minuten bei Laune.
Unsere Einschätzung:
Der beste Kreativ-Schulausflug in Bielefeld, wenn ihr den Workshop dazu bucht. Ohne Workshop ist es ein normaler Museumsbesuch, mit Workshop wird es ein aktives Erlebnis, bei dem jeder was mitnimmt. Am besten für die Mittelstufe, Grundschüler brauchen den kreativen Teil als Anker, Oberstufenschüler profitieren vom Schreib-Workshop.
Auf 3.000 qm springen, flippen und sich an Ninja-Hindernissen auspowern.
Die Klasse springt auf 3.000 Quadratmetern Trampolinfläche: Freispringen, Schaumstoffgruben, Wall Tramps, Ninja-Hindernisparcours, Battle Bridge und den Bounce Run. Jeder bewegt sich frei zwischen den Bereichen. Superfly bietet ein eigenes School-Flight-Programm für Schulklassen mit Sicherheitseinweisung und betreuten Slots.
Die Klasse powert sich aus, und danach ist Ruhe. Trampolinspringen braucht keine Anleitung und kein Talent. Die verschiedenen Bereiche sorgen dafür, dass die Mutigen die hohen Elemente nehmen und die Vorsichtigen im Freispringbereich bleiben. Alle sind gleichzeitig aktiv, niemand steht rum.
Funktioniert ab der Grundschule. Die Trampoline sind sicherheitsgeprüft, und die Mitarbeiter weisen die Begleitperson in die Sicherheitsregeln ein. Sprungsocken sind Pflicht (extra, einmalig).
Unsere Einschätzung:
Der Ausflug für die Klasse mit dem meisten Bewegungsdrang. 60 Minuten reichen, danach ist die Klasse platt. Das School-Flight-Programm gibt Sicherheit für Lehrkräfte, weil alles betreut und organisiert ist. Unter der Woche deutlich leerer, am Wochenende teilt ihr die Halle mit Kindergeburtstagen.
Bielefeld hat mit dem Heimat-Tierpark Olderdissen einen der beliebtesten kostenlosen Ausflugsziele der Region — Wildschweine, Wölfe und Luchse in naturnahen Gehegen. Die Sparrenburg mit Kasemattenführung ist das Wahrzeichen und für jede Altersgruppe spannend. Die Gameshow bei Gamer funktioniert ab 11 Jahren für ganze Klassen, alle spielen gleichzeitig, keiner wartet. Die Dr. Oetker Welt bietet Werksführungen mit Backworkshops — beliebt, aber früh buchen. Der Schulbauernhof Ummeln ist ideal für Grundschulklassen, die einen Tag auf dem Bauernhof verbringen wollen.
Für einen Wandertag reicht ein Programmpunkt plus Mittagspause. Vormittags zur Sparrenburg mit Kasemattenführung durch die unterirdischen Gänge, Mittagessen am Obersee oder in der Altstadt, nachmittags Tierpark Olderdissen (kostenlos, 2-3 Stunden). Oder: Dr. Oetker Welt am Vormittag (mit Backworkshop), dann Superfly Trampolinpark. Für reine Action-Tage: Kletterpark Johannisberg am Vormittag, Gamer oder Schwarzlicht-Minigolf am Nachmittag.
Bei einer mehrtägigen Klassenfahrt lässt sich Bielefeld gut in Thementage aufteilen. Tag 1: Geschichte und Natur (Sparrenburg + Tierpark Olderdissen). Tag 2: Wissenschaft und Entdecken (Wissenswerkstadt + Naturkunde-Museum oder Dr. Oetker Welt). Tag 3: Action und Teambuilding (Gamer, Kletterpark Johannisberg oder Superfly). Der Schulbauernhof Ummeln eignet sich als ganztägiger Baustein für Grundschulklassen. Schwarzlicht-Minigolf und die Kunsthalle funktionieren als Lückenfüller bei Regen.
Zuletzt aktualisiert: April 2026