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Aktivitäten im Vergleich
11 von 16
Spontan machbar
13 von 16
Für Familien
14 von 16
Für Paare
4,6
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Ihr tretet in 7 Duellen gegeneinander an, wie eure eigene Gameshow.
7 Duelle aus 19 Games: Reaktion, Geschick, Wissen, Taktik. Alle spielen gleichzeitig, keiner sitzt daneben und schaut zu. Kein Moderator führt euch durch die Runden, das Live-Scoring läuft auf eurem eigenen Smartphone. Softdrinks sind im Preis drin.
Buchen könnt ihr noch am selben Tag, ab 2 Personen, und ihr habt einen festen Slot statt Warten im Nassen. Die Anreise ist der kürzeste Weg dieser Liste: Bahnhofplatz 2A liegt direkt am Hauptbahnhof, wo alle WVV-Straßenbahnen und Busse halten. Drinnen laufen dann 75 bis 120 Minuten am Stück, damit ist der Nachmittag oder der Abend gefüllt.
Unsere Einschätzung:
Eines der bestbewerteten Erlebnisse der Stadt (4,9 Sterne bei über 15.000 Bewertungen über alle Standorte), und als Regenprogramm passt es zu zweit genauso wie mit der Familie ab 11 Jahren. Bis zu 38 Personen pro Session, an der Gruppengröße scheitert es also selten. Wer bei Dauerregen einen ruhigen Nachmittag mit Kaffee will, ist hier falsch.

Ihr holt euch eine Karte und schaut einen aktuellen Film in einem von sieben Sälen.
Ihr entscheidet euch am Automaten im Foyer oder an der Kasse für eine Vorstellung und setzt euch in einen von sieben Sälen, zusammen 1.830 Plätze. Gezeigt wird das aktuelle Kinoprogramm in 2D und 3D, der größte Saal hat eine gut 20 Meter breite Leinwand. Popcorn und Getränke holt ihr am Snackstand im Foyer, bevor es losgeht.
Hier ist die trockenste Anreise der ganzen Liste: rund 30 Meter vom Parkhaus bis zum Kinoeingang, das Parkhaus ist 24 Stunden offen, und nur diese letzten Meter führen über eine offene Rampe. Mit der Straßenbahn nehmt ihr die Linien 2 und 4 bis Congress-Centrum und habt gut fünf Minuten Fußweg. Buchen müsst ihr nicht, Karten gibt es online, am Automaten und an der Kasse, und mit Film, Foyer und Snackpause sind zwei bis zweieinhalb Stunden verplant.
Unsere Einschätzung:
Der Pick, der bei Regen am wenigsten Planung braucht: hinfahren, Karte ziehen, sitzen, und mit der Frühschiene ab 5 € ist es zusätzlich der günstigste Weg, einen Regenvormittag zu füllen. Ehrlich: 4,1 Sterne sind kein Spitzenwert, und die 5-€-Aktion braucht eine Vorstellung vor 12:30 Uhr, die es nicht an jedem Tag gibt.

Bouldern ohne Seil und ohne Vorkenntnisse, danach ins hauseigene Bistro.
Ihr klettert an Wänden in Absprunghöhe, ohne Seil und ohne Gurt, unter euch dicke Matten. Die Routen sind farblich markiert und gehen von Anfänger bis anspruchsvoll, Kletterschuhe leiht ihr vor Ort, Sportklamotten reichen. Wer zum ersten Mal da ist, bekommt eine kostenlose Einführung von rund 45 Minuten.
Anmelden müsst ihr euch nicht, ihr steht einfach in der Halle, und die Einführung ist im Eintritt drin. Wer mit dem Auto kommt, parkt direkt am Haus und hat vom Parkplatz bis zur Tür ein paar Schritte, mehr nicht. Danach bleibt ihr so lange, wie ihr wollt, und wenn die Arme durch sind, sitzt ihr im Bistro im selben Gebäude: das trägt einen kompletten Regennachmittag, nicht nur eine Stunde.
Unsere Einschätzung:
Der unkomplizierteste Walk-in dieser Liste: kein Slot, keine Buchung, und für 12,50 € plus Leihschuhe seid ihr einen halben Tag beschäftigt, mit Einführung sogar als komplette Anfänger. Wer bei Regen lieber sitzt und redet, ist hier falsch, hier wird es körperlich und laut.

Ihr setzt euch ohne Reservierung an einen Tisch, frühstückt bis 15 Uhr und bleibt so lange sitzen, wie ihr wollt.
Ihr setzt euch an einen Tisch und bestellt à la carte: Frühstück bis 15 Uhr, dazu Kaffeespezialitäten von klassisch bis modern. Ab 11 Uhr läuft parallel die Mittagskarte, regional, italienisch, mediterran und vegetarisch, ihr müsst euch also nicht zwischen Rührei und Pasta entscheiden. Die Küche macht erst um 22 Uhr Schluss.
Mittags läuft alles über Walk-in, reservieren könnt ihr nur bis 10 Uhr und ab 17 Uhr. Trocken kommt ihr mit der Straßenbahn an, Haltestelle Dom oder Rathaus, danach sind es zwei Minuten zu Fuß. Am vollsten ist es zwischen 10 und 13 Uhr, dann wartet ihr kurz oder kommt eine Stunde später, dafür bleibt ihr danach so lange sitzen, bis der Regen durch ist.
Unsere Einschätzung:
Der Pick für den Fall, dass ihr bei Regen gar kein Programm wollt, sondern einen Tisch: kein Slot, keine Buchung, Frühstück bis nachmittags. Ehrlich: 4,1 Sterne bei über 2.700 Bewertungen sind kein Spitzenwert, und zur Mittagszeit kann es dauern, bis ein Tisch frei wird.

Ihr geht durch die Prunkräume eines Barockschlosses: Treppenhaus, Weißer Saal, Kaisersaal, Hofkirche.
Ihr fangt im Treppenhaus an und schaut nach oben: über euch 677 Quadratmeter Deckenfresko von Tiepolo, das größte zusammenhängende der Welt. Danach geht es weiter durch den Weißen Saal mit seinem Stuck und in den Kaisersaal. Die Hofkirche kostet keinen Eintritt und gehört zum Rundgang dazu.
Kein Vorlauf nötig: 10 € an der Kasse, unter 18 zahlt gar nichts, und die Führung ist im Eintritt drin, halbstündlich, ohne Anmeldung. Wer nicht mitlaufen will, geht allein durch die Räume, das ist ausdrücklich erlaubt. Trocken kommt ihr aber nur fast an: Bus 9 ab Juliuspromenade hält direkt an der Residenz und vor dem Haus gibt es 300 kostenpflichtige Parkplätze, die letzten Meter über Residenzplatz und Ehrenhof liegen offen. Unter der Woche bleibt es hier ruhig, während sich Kino und Trampolinhalle füllen.
Unsere Einschätzung:
Der Regen-Pick für alle, die heute noch losziehen wollen und nichts planen mögen: Kassenticket, zehn Euro, täglich offen, Kinder frei. Nach 60 bis 120 Minuten seid ihr durch, einen ganzen verregneten Tag füllt das nicht.

3D-Minigolf unter Schwarzlicht, dazu PitPat und PoolBall in einer leuchtenden Fantasiewelt.
18 Bahnen Minigolf im Dunkeln, 3D-Brille auf, an den Wänden leuchten Fantasiewelten unter UV-Licht. Im Eintritt stecken außerdem PitPat und PoolBall, also Billard mit Fußbällen. Gespielt wird in den Katakomben der Posthalle, Tageslicht gibt es hier ohnehin keins.
Den Slot bucht ihr online, auch für heute Nachmittag. Ganz ohne Reservierung solltet ihr es am Regenwochenende trotzdem nicht versuchen, dann wollen viele hier rein. Vom Hauptbahnhof sind es ein paar Schritte über den Bahnhofplatz, mehr Regen fangt ihr auf dem Weg nicht ab. Wie lange es trägt, hängt an der Gruppengröße: zu zweit rund 45 Minuten, zu sechst etwa zwei Stunden. Wer danach noch Zeit hat, geht im selben Gebäude weiter zu Gamer.
Unsere Einschätzung:
Der Pick für Familien und Freundesrunden, die bei Regen sofort etwas zu tun brauchen und kein Museumstempo wollen. Dunkel und laut ist es hier immer: wer Reizüberflutung schlecht verträgt, sollte das vorher wissen.

Kunst von Romantik bis Gegenwart in einem umgebauten Getreidespeicher am Alten Hafen.
Ihr geht durch 3.500 m² Ausstellungsfläche in einem alten Getreidespeicher: Romantik, Impressionismus und fränkische Malerei auf der einen Seite, konkrete Kunst auf der anderen, dazu wechselnde Sonderausstellungen. Das Gebäude selbst ist halb historische Speichermauer, halb moderner Einbau.
5 € an der Kasse, unter 18 zahlt nichts, keine Buchung, kein Slot. Straßenbahn 2 oder 4 bis Congress-Centrum, von dort etwa fünf Minuten zu Fuß, mit dem Auto stellt ihr euch ins Parkhaus Alter Hafen gleich daneben. Und während sich Kino und Trampolinhalle am Regenwochenende füllen, bleibt es hier ruhig. Zwei Etagen plus Sonderausstellung tragen ein bis zwei Stunden, montags ist geschlossen.
Unsere Einschätzung:
Der günstige, ruhige Regen-Pick: fünf Euro, kein Ticket im Voraus, und ihr steht nicht zwischen lauter nassen Mänteln in einer Schlange. Wer mit Kunst nichts anfangen kann, wird hier auch bei Regen nicht bekehrt.

Fränkische Küche und Stiftungswein in einem der größten Weingüter Deutschlands.
Ihr sitzt zwischen Holzvertäfelung und warmem Lampenlicht und trinkt Silvaner vom eigenen Weingut, dem größten Silvaner-Weingut der Welt. Dazu fränkisch essen: Schäufele, Bratwürste, frischer Fisch. Die Stiftung hinter dem Haus gibt es seit 1576, das merkt man den Räumen an.
Hier drängt euch niemand raus: So–Do bis 23 Uhr, Fr und Sa bis Mitternacht, und montags ist offen, was auf dieser Liste sonst kaum ein Pick schafft. Bis neun Personen kommt ihr unter der Woche meist ohne Reservierung rein, am Regen-Wochenende reserviert lieber online vorher. Die Haltestelle Juliuspromenade liegt an derselben Straße wie das Haus, Straßenbahn und Bus halten dort. Am frühen Abend habt ihr Platz, später wird es voll.
Unsere Einschätzung:
Der Abend-Anker für Regentage: kein Slot, kein Zeitlimit, und wenn es um 22 Uhr immer noch schüttet, bestellt ihr eben noch einen Schoppen. Programm gibt es hier keins, das ist ein Essen und kein Ausflug.

Ihr lasst die Kinder in einer komplett überdachten Halle über Rutschen, Trampoline und Hüpfburgen toben, ohne Anmeldung.
Vier verschiedene Rutschen, eine Kletterhalle mit Boulderwand, Hüpfburgen, Trampoline, Bull Riding, ein Tagada-Karussell und eine E-Scooter-Bahn, alles unter einem Dach. Für die Kleinsten gibt es einen eigenen Bereich mit Bällebad und Softspielgeräten. Die Eltern sitzen daneben, im Haus gibt es eine Pizzeria.
Der Betreiber schreibt es selbst hin: “Dafür ist keine Reservierung nötig!” Ihr könnt also um 14 Uhr entscheiden, dass der Nachmittag gelaufen ist, und um 15 Uhr drin sein. Der Haken ist der Kalender, nicht das Wetter: In der Schulzeit ist von Montag bis Mittwoch zu, ein Regenmontag fällt hier komplett aus. Trocken kommt ihr am ehesten mit dem Auto an, denn von den Bushaltestellen sind es noch ungefähr fünf Gehminuten.
Unsere Einschätzung:
Die ehrlichste Regen-Antwort für Familien mit Kindern bis etwa zwölf: laut, groß, ohne Termin, und drei Stunden vergehen von allein. Für Erwachsene ohne Kinder ist hier nichts zu holen, und wer montags oder dienstags Zeit hat, muss in der Schulzeit umplanen.

Ihr geht 45 Minuten durch das Gewölbe unter der Residenz und trinkt Frankenwein, während es draußen schüttet.
Ihr geht mit einer öffentlichen Führung durch das historische Kellergewölbe unter der Residenz, zwischen großen Holzfässern und gedämpftem Licht. Die Führung dauert ungefähr 45 Minuten, ein Glas Wein gehört dazu. Wer länger bleiben will, bucht statt der Führung die Weißweinprobe mit sechs Weinen und Schwarzbrot.
Die letzten Meter sind nicht überdacht: Treffpunkt ist der Frankonia-Brunnen auf dem Residenzplatz, also draußen, ausgeschildert, und ihr solltet ein paar Minuten früher da sein. Danach seid ihr 45 Minuten unter Steingewölbe, in dem es das ganze Jahr gleich aussieht, egal was oben passiert. Termine sind schmal: freitags 16 und 17 Uhr, samstags und an bundesweiten Feiertagen stündlich von 11 bis 17 Uhr, sonntags gar nicht. Am selben Tag online zu buchen geht meistens, und ohne Buchung habt ihr laut Betreiber keinen Anspruch auf einen Platz.
Unsere Einschätzung:
Der Regen-Programmpunkt für zwei, wenn ihr Wein mögt und keinen ganzen Abend füllen müsst. 45 Minuten sind schnell vorbei, plant direkt etwas in der Altstadt hinterher ein, sonst steht ihr um 17 Uhr wieder im Regen.

Ihr springt auf 2.000 m² über 30 verbundene Trampoline, dazu Ninja Warrior Course, Trapez und Airbag.
Ihr zieht Stoppersocken an und springt über 30 miteinander verbundene Trampoline. Dazu kommen elf Attraktionen auf 2.000 m²: High Jump, Trapez, Dodgeball, Airbag und der Ninja Warrior Course. Für Anfänger reicht die erste Stunde locker, danach merkt man die Waden.
Ohne Auto wird es umständlich, die Halle liegt außerhalb der Innenstadt und der Weg mit der Straßenbahn ist kein Vergnügen. Mit Auto ist es dagegen die trockenste Anreise, die eine Trampolinhalle bieten kann, Parkplätze gibt es am Haus. Zwischen 12 und 16 Uhr läuft Kindergeburtstags-Prime-Time, und an einem Regenwochenende hat halb Würzburg dieselbe Idee: wer wirklich springen will, kommt zur Öffnung oder ab 17 Uhr. Slots buchst ihr online, spontan geht es, solange nicht alles mit Geburtstagen belegt ist.
Unsere Einschätzung:
Die laute Regen-Antwort für Familien mit Kindern und Teenagern, die nach zwei Stunden Wohnzimmer an die Wände gehen. Als Programm zu zweit taugt es nicht, und ohne Auto ist die Anreise der unangenehmste Teil des Nachmittags.

Ihr sucht euch einen Keramik-Rohling aus, bemalt ihn mit Keramikfarben und holt ihn nach dem Brennen ab.
Ihr sucht euch einen Rohling aus, Tasse, Teller oder Eierbecher, und bemalt ihn mit Keramikfarben. Wer mehr will, setzt sich in der offenen Werkstatt an die Töpferscheibe. Gebrannt wird danach, abgeholt wird später.
Das ist der Pick für die Regenvorhersage, nicht für den Regen, der schon fällt. Auf der Website steht es deutlich: “Da im Moment viel los ist, bitte immer Voranmeldung und Terminvereinbarung.” Wenn ihr aber zwei Tage vorher seht, dass der Samstag ins Wasser fällt, ist das die ruhigste Art, drei Stunden zu füllen: Ihr sitzt am Tisch, die Hände sind beschäftigt, und der Regen ist nur noch das Geräusch am Fenster. Angekommen seid ihr trocken, das Studio liegt in der Altstadt und ist zu Fuß erreichbar.
Unsere Einschätzung:
Der einzige Kreativ-Pick der Stadt, der etwas taugt, und er funktioniert für Paare wie für Familien ohne jede Vorerfahrung. Nur eben nicht heute: ohne Termin kommt ihr nicht rein, und im August nur samstags.

Ihr werft echte Wurfäxte auf Holzziele, unter Aufsicht eines Coaches, mit Bier in der Pause.
Ein Coach zeigt euch den Wurf, dann werft ihr in abgetrennten Bahnen echte Wurfäxte auf Holzscheiben mit Zielringen. Zehn Bahnen stehen bereit, dazu Messerwerfen und Bogenschießen. Zwischen den Runden gibt es Bier oder Softdrinks, dosiert und unter Aufsicht.
Spontan ist hier nichts: Bahn und Coach werden vorab gebucht, und Di bis Do geht es überhaupt erst um 17 Uhr los. Die Anreise ist dafür so trocken wie bei kaum einem anderen Pick, Bahnhofplatz 2 liegt direkt am Hauptbahnhof, vom Bahnsteig sind es zwei Minuten und kein Umweg. Mit Einweisung, Turnier und Pausen sind 85 oder 115 Minuten schnell weg, das trägt einen kompletten Regenabend.
Unsere Einschätzung:
Die Antwort auf eine Regenvorhersage, nicht auf Regen um 13 Uhr. Wenn ihr den Abend sowieso verplanen müsst, ist das das Format, das in der Runde garantiert noch keiner kennt. Für Familien mit Kindern fällt es raus: erlaubt ab 12, empfohlen ab 18.

Schwerelos in einem Salzwassertank treiben und für 60 Minuten komplett abschalten.
Ihr duscht, steigt in ein offenes Becken mit Magnesiumsulfat-Salzwasser bei knapp 35 Grad und treibt 60 Minuten schwerelos. Kein Licht, kein Geräusch, kein Programm, ihr müsst euch nicht mal bewegen. Danach duschen und langsam wieder ankommen.
Vorab buchen ist Pflicht, heute Mittag anrufen und um 14 Uhr im Becken liegen funktioniert also nicht. Der Röntgenring 4 liegt fußläufig zur Innenstadt, ein paar Minuten im Nassen bleiben trotzdem, dafür hört ihr im Tank vom Regen draußen 60 Minuten überhaupt nichts. Mit Duschen und Ankommen seid ihr 60 bis 90 Minuten beschäftigt, ein ganzer Regennachmittag wird daraus nicht.
Unsere Einschätzung:
Das ruhige Gegenstück zum lauten Regenprogramm, am besten zu zweit und mit einem Tag Vorlauf gebucht. Ehrlich gesagt: Wer schlecht stillliegen kann, verbringt hier eine sehr lange Stunde, und für Familien und Gruppen ist es nichts.

Ihr sitzt am langen Holztisch und esst euch durch regionale Platten in der Mitte, im ehemaligen Pferdestall des alten Bürgerbräu-Areals.
Ihr reserviert vorher, kommt gegen 10 Uhr und setzt euch an einen langen Holztisch im ehemaligen Pferdestall. Statt Buffet kommen Platten in die Mitte: Brot, Käse, Wurst, Obst, Aufstriche, saisonale Kleinigkeiten. Filterkaffee und Tee aus dem Samowar sind unbegrenzt.
Spontan läuft hier gar nichts. Der Brunch ist sonntags von 10 bis 13 Uhr und oft Wochen vorher ausgebucht, an einem Regensonntag erst recht. Trocken kommt ihr fast an: Straßenbahn 2 bis Talavera, danach bleiben fünf Minuten zu Fuß ohne Dach. Wer den Tisch hat, sitzt dafür lange, 90 bis 180 Minuten sind normal, und nach 13 Uhr könnt ihr bei Kaffee sitzen bleiben.
Unsere Einschätzung:
Der Pick für Leute, die den Regensonntag schon vor Tagen einplanen, drinnen am langen Tisch, ohne Buffet-Schlange. Ehrlich gesagt: Ohne Reservierung kommt ihr nicht rein, und wer lieber à la carte bestellt, ist hier falsch.

Ihr nutzt Sauna- und Ruhebereich mit Tee- und Vitalbar, auf Wunsch mit Massage und Peeling als Wellnessprogramm dazu.
Ihr bekommt Bademantel, Handtücher und Slipper gestellt und wechselt zwischen Sauna und Ruhebereich, dazwischen gibt es die Tee- und Vitalbar. Wer mehr will, bucht ein DAYSPA-Programm dazu: MEIN WELLNESSTAG heißt Prosecco zur Begrüßung, Saunazeit, Körperpeeling zur Selbstanwendung, eine Aroma-Vital-Ganzkörpermassage und Relaxzeit, zusammen rund drei Stunden. Zu zweit läuft die Behandlung im Doppelbehandlungsraum.
Heute Mittag entscheiden geht nicht: auch der reine Sauna-Zugang läuft nur mit vorheriger Anmeldung, und das Haus ist eine kleine Anlage, die Plätze sind entsprechend begrenzt. Mittwochs ist der Ruhe- und Saunabereich ausschließlich für Damen zugänglich, beim Planen zu zweit ist das der entscheidende Punkt. Dafür trägt ein Programm mit Sauna, Massage und Ruhezeit rund drei Stunden, das ist ein ganzer Regennachmittag und kein Zwischenstopp.
Unsere Einschätzung:
Eine der wenigen Sauna-Adressen der Stadt und der teuerste Pick dieser Liste, am besten zu zweit und mit ein paar Tagen Vorlauf. Ehrlich gesagt: Anmeldepflicht, Damen-Mittwoch und Programme ab 125 € heißen geplant, und Kinder sind hier nicht das Publikum.
Im Kinderland klettern und rutschen Kinder ab 3 Jahren für 13 €, Eltern zahlen 5 € und kommen mit. Bringt Bargeld mit, am Eingang gibt es kein Kartenterminal. Wollen die Kinder eher springen, kostet eine Stunde im SkyandSand 13,50 €, die Stoppersocken müsst ihr beim ersten Besuch dazukaufen. Ab 11 Jahren treten bei Gamer Eltern und Kinder in derselben Runde gegeneinander an, gleichzeitig, ohne Wartebank. Den ganzen Familientag baut ihr über die Gamer-Familienseite.
Für zwei geht es unter den Residenzplatz: Im Hofkeller führt euch jemand durch 4.557 m² Gewölbe, 13 € mit einem Glas Wein, freitags 16 und 17 Uhr, samstags stündlich. Ruhiger wird es im DAYSPA, das sogar einen Doppelbehandlungsraum hat, mittwochs allerdings nur für Frauen und vom 1. bis 17. August 2026 in Betriebsferien. Bei Gamer sind es zu zweit sieben Duelle, ab 15 € pro Person. Mehr davon sammelt Aktivitäten für Paare in Würzburg.
Ohne Termin klappt am meisten. Im Rock Inn zahlt ihr 12,50 € Tageseintritt, die Einführung ist drin, und geparkt wird direkt vor der Tür. Kein Anruf nötig. Im Café Schönborn setzt ihr euch einfach hin, solange draußen der Marktplatz nass wird. In der Schwarzlichtfabrik läuft eine Runde je nach Gruppengröße 45 Minuten bis zwei Stunden, für 14,90 €; den Slot solltet ihr am Regenwochenende trotzdem vorher online sichern. Bei Gamer sitzt niemand auf der Bank, alle 38 Plätze spielen zur selben Zeit. Welche Slots heute noch frei sind, steht auf der Würzburg-Seite.
Zieht sich der Regen, fangt früh im CinemaxX an, wo vom 3. August bis 14. September jedes Ticket vor 12:30 Uhr ab 5 € geht, sofern an dem Tag eine Vormittagsvorstellung läuft. Danach übernimmt die Residenz: 10 € Eintritt, unter 18 frei, die Führung ist im Preis, und über euch hängt mit 677 m² das größte zusammenhängende Deckenfresko der Welt. Die letzten Meter über den Ehrenhof sind allerdings offen. Den Abend übernehmen die Weinstuben Juliusspital. Bei Gamer dauert eine Runde 75 bis 120 Minuten, vom Wetter bekommt ihr davon nichts mit. Mehr Trockenes mit Preisen: der Indoor-Guide für Würzburg.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026