Für wen ist es?
Worauf habt ihr Lust?
Was wollt ihr ausgeben?
Wie viel Zeit habt ihr?

Ihr tretet in 5, 7 oder 9 Duellen gegeneinander an, alle gleichzeitig, mit Live-Ranking auf dem eigenen Handy.
Gamer läuft in Zürich nicht in der Stadt, sondern bei unserem Partner Actionworld an der Bachstrasse 27 in Obfelden, rund 20 Kilometer südlich, direkt an der A4 und mit Gratisparkplätzen vor dem Haus. Wer aus der Stadt kommt, plant die Anfahrt ein: Das hier ist ein Ausflug, kein Feierabendsprung um die Ecke.
Vor Ort tretet ihr in 5, 7 oder 9 Duellen aus 19 Games gegeneinander an - Reaktion, Geschick, Wissen, Taktik. Alle spielen gleichzeitig, nach jedem Duell wechselt ihr den Gegner, und auf dem eigenen Smartphone seht ihr laufend, wer vorne liegt. Gebucht wird bei Actionworld, nicht bei uns.
Niemand schaut zu. Das ist der Unterschied zu Bowling, Lasertag oder einer Runde Escape Room, bei denen es immer jemanden gibt, der gerade nicht dran ist. Bei 52 Plätzen gleichzeitig funktioniert das Format zu zweit genauso wie mit der Abteilung.
Der zweite Grund herzukommen steht daneben: Actionworld hat Escape Rooms, Lasertag und Adventure Golf unter demselben Dach und rechnet Kombinationen zu Paketpreisen ab. Aus einer Stunde wird so ohne Planung ein halber Tag.
Weniger geeignet, wenn ihr spontan seid: Montag und Dienstag ist geschlossen, und die Anreise aus der Stadt will eingeplant sein.
Unsere Einschätzung:
Für Gruppen zwischen 6 und 52 Personen ist das die dichteste Stunde in dieser Liste: Alle spielen, keiner wartet, und der Preis liegt tiefer als bei fast allem anderen hier. Rechnet die Fahrt nach Obfelden ein und nehmt gleich eine zweite Attraktion dazu, sonst steht ihr für 70 Minuten eine halbe Stunde lang an.
Ihr werft in Zürich Oerlikon scharfe Äxte auf Holzscheiben, mit Coach an der Bahn.
Ihr steht zu zweit oder zu zwanzigst in einer abgetrennten Bahn in Zürich Oerlikon und werft Wurfäxte auf eine Holzscheibe. Ein Coach zeigt euch in den ersten Minuten Griff, Abstand und Wurfbewegung, danach wird gezählt: reguläre Runden, Trickshots, bei grösseren Gruppen ein Turnier über mehrere Bahnen. Getränke gibt es vor Ort.
Es ist die einzige Axtwurf-Anlage im Stadtgebiet, und die Bewertungen sind das Auffälligste an ihr: 5,0 Sterne bei über 1.900 Bewertungen hat in dieser Liste sonst niemand, auch keines der grossen Museen. Die Schwelle ist tief - wer zielen kann, trifft nach zwanzig Minuten.
Tricky ist die Preisstruktur. Die Website nennt drei Pakete mit “ab”-Preisen und Spielerspannen (1 Stunde ab CHF 59 für 2–20 Personen, 1,5 Stunden ab CHF 69 für 5–25, 2 Stunden ab CHF 79 für 25–50), schreibt aber nicht dazu, ob das pro Person oder pro Bahn gilt. Fragt beim Buchen nach, bevor ihr für eine Gruppe rechnet.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Einzelpick dieser Liste, wenn ihr Action wollt und mit Kindern nicht rechnen müsst: sieben Tage offen, in der Stadt, und mit einer Bewertung, die kein anderer Betrieb hier erreicht. Klärt vorher, worauf sich der Preis bezieht.
Acht Räume an der Hohlstrasse, in denen ihr zu zweit bis zu fünft eine Stunde lang Rätsel löst.
Ihr werdet in einen Raum eingeschlossen und habt eine Stunde, um euch herauszurätseln - Schlösser, versteckte Hinweise, eine Geschichte, die euch führt. Drei Themen stehen in Zürich zur Wahl: “Auf der Suche nach Gulliver”, “Alice im Wunderland” und “Das Geisterhaus”. Für Gulliver gibt es einen erweiterten Modus, in dem bis zu acht Personen gleichzeitig spielen.
4,9 Sterne bei über 1.300 Bewertungen sind für einen Escape-Betrieb aussergewöhnlich stabil, und mit acht Räumen an einem Standort ist die Auswahl gross genug, dass ihr auch beim zweiten Besuch nichts wiederholt. Die Öffnungszeiten sind der eigentliche Vorteil: von 8 oder 9 Uhr morgens bis 23 Uhr, sieben Tage die Woche - ihr könnt hier vor der Arbeit spielen.
Rechnet richtig: Der Preis gilt für den Raum, nicht pro Kopf, und er steigt mit der Gruppengrösse. Zu zweit ist Escape Room in Zürich damit ein teures Vergnügen, zu fünft ein normales.
Unsere Einschätzung:
Die verlässlichste Rätselstunde der Stadt und dank der frühen Öffnungszeiten die einzige Aktivität hier, die auch am Sonntagmorgen läuft. Zu viert oder zu fünft ist der Preis pro Kopf fair, zu zweit zahlt ihr für den ganzen Raum.
Schweizer Geschichte von der Steinzeit bis heute, im Schlossbau direkt hinter dem Hauptbahnhof.
Ihr geht durch die Dauerausstellungen zur Geschichte der Schweiz - Archäologie, Mittelalter, Waffen und Wappen, die Entstehung des Bundesstaats - und durch die Wechselausstellungen im Neubau. Zwei bis drei Stunden füllt das Haus mühelos; wer nur eine hat, nimmt sich eine Etage vor.
Der Bau selbst ist die halbe Aktivität: ein Museumsschloss aus dem 19. Jahrhundert mit Türmchen und Innenhof, zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof, verbunden mit einem markanten Betonneubau. Bei Regen ist das die trockenste Anreise der Stadt - ihr steigt aus dem Zug und seid da.
Zwei Dinge, die den Besuch planbar machen: Kinder und Jugendliche unter 16 kommen gratis rein, und die Dauerausstellung “Einfach Zürich” ist für alle kostenlos. Am Montag ist geschlossen.
Unsere Einschätzung:
Der verlässlichste Regentag-Pick der Stadt: gross genug für einen halben Tag, günstig, und für Familien mit Kindern unter 16 kostet nur der Erwachsenenteil etwas. Den Donnerstagabend als Extra einzuplanen lohnt sich nur noch bis Ende September.
14
Aktivitäten im Vergleich
13 von 14
Für Paare
13 von 14
Für Gruppen
11 von 14
Für Familien
4,6
Ø Google-Rating
50.910+
Google-Bewertungen ausgewertet
Thermalwasser in den Gewölbekellern einer alten Brauerei, täglich von 9 bis 22 Uhr.
Ihr badet in den gemauerten Gewölben der ehemaligen Hürlimann-Brauerei in 35 Grad warmem Thermalwasser, wechselt zwischen den Becken, dem Smaragdbad und dem Dampfbad. Wer mehr Zeit hat, bucht das römisch-irische Spa-Ritual: ein rund zweistündiger Rundgang durch Bäder, Dampf und Ruheräume mit Bademantel und Tuch.
Das Bad liegt komplett im Untergeschoss einer denkmalgeschützten Brauerei - genau deshalb funktioniert es an einem Regentag, an dem draussen nichts mehr geht. Und es ist die einzige Adresse dieser Liste, die jeden Tag von 9 bis 22 Uhr offen hat, Montag und Dienstag eingeschlossen.
🚨 Der berühmte Infinity-Pool ist das Dachbad und damit unter freiem Himmel. Wer bei strömendem Regen kommt, sollte deswegen kommen wollen - oder unten bleiben, wo die eigentliche Anlage ist. Das Bild, das man von diesem Ort im Kopf hat, ist der Teil, der nicht überdacht ist.
Unsere Einschätzung:
Zu zweit die stimmigste Art, einen verregneten Nachmittag in Zürich zu verbringen, und mit dem Abendtarif ab 20 Uhr auch bezahlbar. Als Gruppenprogramm funktioniert es nicht: Hier wird geschwiegen, nicht gespielt.
Bouldern ohne Seil und ohne Vorkenntnisse, mit Bar und Restaurant in derselben Halle.
Ihr klettert ohne Seil auf Absprunghöhe über dicke Matten und sucht euch Routen nach Farben aus - von “geht auch im ersten Anlauf” bis “nur mit Technik”. Ausrüstung braucht es keine ausser Kletterschuhen, die ihr für CHF 6 mietet. Zur Halle gehören eine Bar und ein Restaurant, in denen der Rest der Gruppe sitzen bleiben kann.
Bouldern ist die Aktivität dieser Liste mit der flachsten Lernkurve: Es gibt keine Sicherungstechnik zu lernen, ihr könnt jederzeit aufhören und wieder anfangen, und in derselben Halle sitzt jemand mit Kaffee am Tisch, während die anderen klettern. Die Öffnungszeiten sind die längsten hier: ab 8 Uhr morgens, bis 23 Uhr, sieben Tage.
Am Wochenende schliesst die Halle allerdings schon um 20 Uhr - genau dann, wenn viele erst kommen wollen. Und die Flüela ist beliebt: An verregneten Sonntagnachmittagen wird es an den einfachen Routen eng.
Unsere Einschätzung:
Die beste Kombination aus günstig, zentral und ganztägig offen - und die einzige Aktivität hier, bei der ein Teil der Gruppe mitkommen kann, ohne mitzumachen. Wer den Abend plant, sollte an Samstag und Sonntag früher da sein.
Free-Roam-VR an der Baslerstrasse: ihr lauft mit Headset und Rucksack durch eine echte Halle statt auf der Stelle.
Ihr bekommt Headset und Rucksack-Rechner und bewegt euch damit frei durch eine leere Halle, die im Spiel eine Raumstation, ein Labor oder eine Zombiestadt ist. Wer neben euch steht, sieht in der Brille eine Spielfigur an derselben Stelle - ihr redet, zeigt, lauft aneinander vorbei. Daneben gibt es die Genzone mit Controller-Spielen für kleinere Runden.
Free-Roam heisst: kein Drehstuhl, keine Plattform, sondern echte Schritte im Raum. Das ist der Unterschied zu jeder VR-Brille, die jemand zu Hause hat, und er trägt eine ganze Runde. Bis zu zehn Personen spielen gleichzeitig zusammen.
Zwei Dinge stehen nicht auf der Website: wie lange eine Session dauert und was ausserhalb der “ab”-Preise anfällt. Fragt beides beim Reservieren, wenn ihr einen Abend drum herum plant.
Unsere Einschätzung:
Für gemischte Gruppen mit Teenagern das Format mit der kürzesten Erklärzeit: Brille auf, loslaufen, alle sind sofort drin. Klärt vorher die Spieldauer, sonst plant ihr den Abend um eine Zahl herum, die niemand kennt.
Drei Etagen Fussballgeschichte am Bahnhof Enge, inklusive Spielzone und Original-Pokal.
Ihr lauft durch die Sammlung zur Geschichte des Weltfussballs: die Trikotwand aller Mitgliedsverbände, Pokale, Filmräume, dazu eine Etage mit Spielstationen, an denen ihr selbst antretet. Zwei bis drei Stunden gehen dabei weg, mit fussballbegeisterten Kindern eher drei.
Es ist das einzige Haus dieser Liste, das Museum und Spielzone kombiniert - für Familien mit Kindern zwischen etwa acht und fünfzehn ist das der Unterschied zwischen “wir schauen an” und “wir machen mit”. Der Standort am Bahnhof Enge liegt drei Gehminuten von der Lasertag-Halle entfernt, falls ihr einen ganzen Tag füllen wollt.
Der Preis ist der höchste unter den Museen hier, das Familienticket federt das ab: CHF 65 für zwei Erwachsene und zwei Kinder, jedes weitere Kind CHF 10. Montag ist geschlossen.
Unsere Einschätzung:
Für Familien mit Schulkindern der stärkste Regentag-Pick der Stadt, weil die Spielzone die Aufmerksamkeitsspanne verlängert, an der andere Museen scheitern. Ohne Fussballinteresse in der Gruppe wird es der teuerste Rundgang dieser Liste.
750 Quadratmeter Lasertag-Halle zwischen Bahnhof Enge und Sihlcity, ein Game dauert zwölf Minuten.
Ihr zieht eine Weste mit Phaser an und spielt in Teams auf einer 750 Quadratmeter grossen Fläche auf einem Stockwerk. Ein Game dauert zwölf Minuten; die meisten Gruppen hängen drei bis fünf davon aneinander und sitzen dazwischen im Bistro mit Lounge. Zur Halle in Zürich gehört eine Schwesteranlage in Emmen bei Luzern - achtet beim Reservieren auf den Standort.
Es ist die einzige feste Lasertag-Halle im Stadtgebiet, und sie liegt ungewöhnlich zentral: zwischen dem Bahnhof Enge und dem Einkaufszentrum Sihlcity, mit Gratisparkplätzen direkt vor dem Haus. Der Einstiegspreis ist der tiefste dieser Liste.
Die Einschränkung steht im Kalender: Montag und Dienstag ist geschlossen, und wer erst am späteren Sonntagnachmittag kommt, hat wenig Luft - um 20 Uhr ist Schluss.
Unsere Einschätzung:
Die günstigste Action in dieser Liste und für Geburtstage mit Zehn- bis Sechzehnjährigen die naheliegende Wahl. Zu zweit lohnt es sich kaum: Lasertag lebt von zwei Teams, und zwölf Minuten pro Runde vergehen schnell.
Dinosaurier, Fossilien und lebende Tiere im Uni-Quartier, Eintritt gratis.
Ihr geht durch die Sammlungen der Universität: Saurierskelette, Fossilien, Mineralien, Präparate und lebende Tiere in den Vivarien. Das Haus ist kompakt - eine Stunde reicht für einen Durchgang, mit neugierigen Kindern werden zwei daraus.
Der Eintritt ist frei, für alle, ohne Bedingung. Damit ist es die einzige Aktivität dieser Liste, die nichts kostet, und die einzige, bei der ihr bei plötzlichem Regen ohne Vorbereitung reinlaufen könnt. An der Exit-Pricing-Box könnt ihr am Ausgang mit Bargeld oder TWINT etwas dalassen, damit das so bleibt.
Am Donnerstag ist zusätzlich abends geöffnet, von 17.30 bis 20 Uhr. Kinder unter zwölf dürfen nur in Begleitung Erwachsener hinein - für eine Gruppe Elfjähriger ohne Aufsicht ist das Museum also keine Lösung.
Unsere Einschätzung:
Der beste Notfallplan der Stadt: kostenlos, zentral, eine Stunde Programm ohne Reservation. Für einen ganzen Regentag zu klein - kombiniert es mit etwas, das länger trägt.
Ihr sucht euch ein Rohkeramik-Stück aus, bemalt es drei Stunden lang und holt es gebrannt wieder ab.
Ihr wählt im Regal ein unglasiertes Keramikstück - Tasse, Teller, Schale, Figur - und bemalt es an einem der langen Tische. Farben, Pinsel, Platz und das spätere Glasieren und Brennen sind im Stückpreis enthalten. Fertig gebrannt könnt ihr es einige Tage später abholen.
Es ist die einzige Aktivität dieser Liste, von der ihr etwas mit nach Hause nehmt, und die einzige, die drei Generationen gleichzeitig beschäftigt, ohne dass jemand angeleitet werden muss. Der Standardplatz ist auf drei Stunden gebucht, was viel klingt und dann doch knapp wird.
Der Preis hängt nicht an der Zeit, sondern am Stück: von CHF 20 für kleine Figuren bis CHF 75 für die grossen. Wer zu sechst kommt und sechs unterschiedliche Stücke wählt, hat sechs unterschiedliche Rechnungen - das überrascht Gruppen regelmässig.
Unsere Einschätzung:
Der ruhigste Pick der Liste und der beste für Regentage mit Kindern ab etwa sechs Jahren: kein Lärm, kein Zeitdruck, ein Ergebnis zum Mitnehmen. Für eine Gruppe mit knappem Budget vorher klären, wer welches Stück nimmt.
Bowling in Zürich Nord, abgerechnet pro Bahn und Stunde statt pro Spiel.
Ihr mietet eine Bahn und spielt so viele Runden, wie in die Stunde passen. Schuhe gibt es an der Kasse, Restaurant und Lounge sind im Haus, sodass zwischen den Runden niemand raus muss.
Der Preis hängt hier nicht an der Kopfzahl, sondern an der Bahn: CHF 39.20 pro Stunde unter der Woche vor 19 Uhr, CHF 49 am Wochenende und abends. Zu fünft sind das keine zehn Franken pro Person - damit ist Bowling die günstigste Gruppenstunde dieser Liste, und je grösser die Runde, desto besser wird die Rechnung.
Der Haken liegt in denselben Zahlen: Zu zweit zahlt ihr dieselbe Bahn und landet bei rund CHF 20 pro Kopf. Und unter der Woche geht es erst am Nachmittag oder frühen Abend los.
Unsere Einschätzung:
Die klare Wahl, wenn ihr zu sechst oder mehr seid und nicht viel ausgeben wollt. Reserviert die Bahn vorher, und klärt am Telefon, ab wann an eurem Wochentag wirklich geöffnet ist.
Zweieinhalb Stunden hinter der Bar: vier Cocktails, selbst geschüttelt, mit Bites dazu.
Ihr steht selbst hinter der Bar, lernt Shaken, Rühren und Abmessen und mixt im Lauf des Abends vier eigene Drinks - alkoholfrei geht genauso. Dazu gibt es Bites, und geführt wird das Ganze von jemandem, der den Job gelernt hat.
Es ist der Pick dieser Liste mit dem höchsten Preis und dem klarsten Zielpublikum: Erwachsene, die einen Abend lang etwas zusammen machen wollen, das nicht nach Kurs klingt. Zweieinhalb Stunden füllen den Abend ohne Anschlussprogramm.
Transparenz zum Preis: Auf der eigenen Website steht ausdrücklich, dass keine Fixpreise publiziert werden, weil Angebot und Anlass den Preis bestimmen. Die CHF 90 stammen aus dem öffentlichen Verkaufskanal des Betriebs bei GetYourGuide, wo der offene Workshop mit vier Cocktails und Bites gebucht werden kann. Für eine Firmenrunde fragt ihr direkt an.
Unsere Einschätzung:
Für einen Abend zu zweit oder eine Runde ab etwa sechs Personen der stimmigste Pick, wenn das Budget stimmt. Wer eine Gruppe plant, sollte direkt anfragen statt über die Plattform zu buchen - die Offerte richtet sich nach dem Anlass.
Markthalle in der Europaallee mit Ständen, Bäckerei und Bar unter einem Dach.
Ihr esst euch durch eine gedeckte Markthalle: mehrere Stände unter einem Dach, dazu Bäckerei, Kaffee und Bar, an langen Tischen mit anderen Gästen. Kein Programm, keine Reservation - ihr kommt rein, sucht euch etwas aus und bleibt sitzen, solange es draussen schüttet.
Es ist der einzige Eintrag dieser Liste ohne Eintritt und ohne Zeitfenster: Ab 7 Uhr morgens offen, jeden Tag ausser Sonntag, direkt hinter dem Hauptbahnhof in der Europaallee. Als Anfang oder Ende eines Regentags trägt die Halle eine Stunde, ohne dass jemand etwas planen muss.
Umgekehrt: Am Sonntag ist zu, und wer ein Programm sucht statt eines Ortes, ist hier falsch. Was ihr ausgebt, hängt ganz vom Stand ab - eine Preisliste für die Halle gibt es nicht.
Unsere Einschätzung:
Der Ort für davor und danach, nicht für den ganzen Nachmittag: nah am Bahnhof, trocken, ohne Ticket. Für den verregneten Sonntag müsst ihr etwas anderes nehmen, denn dann ist die Halle geschlossen.
Mit Kindern trägt diese Liste vier Adressen. Das Naturhistorische Museum der Universität kostet nichts und lässt sich spontan ansteuern, das FIFA Museum hält mit seiner Spielzone auch Elfjährige bei Laune, Familienticket CHF 65. Ab zehn Jahren kommt die Gameshow bei Gamer dazu: 7 Duelle aus 19 Games, alle spielen gleichzeitig, ab CHF 28 pro Person und bis 16 Jahre ab CHF 23. Sie läuft allerdings nicht in der Stadt, sondern bei Actionworld in Obfelden, rund 20 Kilometer südlich - plant die Fahrt ein und nehmt am selben Ort gleich Lasertag oder Adventure Golf dazu.
Zu zweit sieht ein Regentag anders aus als in der Gruppe. Das Hürlimannbad in den Gewölbekellern der alten Brauerei ist dafür die naheliegende Adresse, ab 20 Uhr für CHF 35 statt CHF 42 - der bekannte Infinity-Pool liegt allerdings auf dem Dach und damit im Freien. Ruhiger und mit einem Ergebnis zum Mitnehmen: drei Stunden Keramik bemalen in der Enge ab CHF 20. Wer lieber gegeneinander antritt statt nebeneinander zu sitzen, findet bei Gamer den Gegenentwurf, dort spielt ihr zu zweit dieselben Duelle wie eine Zwanzigergruppe. Alle Zürcher Guides sammeln wir unter Guides Zürich.
Nach 20 Uhr wird die Auswahl in Zürich schnell dünn, sechs Adressen dieser Liste laufen weiter. Die Boulderhalle Minimum Flüela hat unter der Woche bis 23 Uhr offen, Tageskarte CHF 25 und Schuhe CHF 6. ROOM Escape Room nimmt freitags bis Mitternacht Gruppen an, gerechnet wird dort pro Raum und nicht pro Kopf. Für einen ganzen Abend ohne Anschlussprogramm reicht der Cocktail-Workshop mit vier selbst gemixten Drinks für CHF 90 pro Person. Bei Gamer endet der letzte Slot je nach Wochentag zwischen 20 und 23 Uhr, am Samstag am spätesten.
Wenn es den ganzen Tag schüttet, zählt die trockene Anreise mehr als das Programm. Das Landesmuseum liegt zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof, Erwachsene zahlen CHF 13, unter 16 ist gratis, am Montag ist geschlossen. Die Markthalle BRIDGE in der Europaallee verlangt keinen Eintritt und hat ab 7 Uhr offen - ausgerechnet sonntags allerdings gar nicht. Wer bereit ist, mit Auto oder ÖV rauszufahren, spielt die Gameshow bei Gamer in Obfelden und kombiniert sie unter demselben Dach mit Escape Rooms, Lasertag oder Adventure Golf zum Paketpreis.
Zuletzt aktualisiert: August 2026