16
Aktivitäten im Vergleich
13 von 16
Spontan machbar
14 von 16
Für Familien
15 von 16
Für Paare
4,5
Ø Google-Rating
32.930+
Google-Bewertungen ausgewertet
Keine Aktivitäten gefunden.
Passe deine Filter an oder .

Ihr tretet in 7 Duellen gegeneinander an, wie eure eigene Gameshow.
Eure eigene Gameshow: 7 Duelle aus 19 Games, von Reaktion über Geschick bis Wissen. Alle spielen gleichzeitig, das Live-Scoring läuft auf dem eigenen Smartphone. Softdrinks sind im Preis drin.
Draußen schüttet es und ihr habt nichts geplant? Buchen geht noch am selben Tag, ab 2 Personen, und ihr habt einen festen Slot statt Wartezeit an der Kasse. Vor der Tür stehen kostenlose Parkplätze, vom Auto bis rein sind es ein paar Schritte. Drinnen seid ihr 75 bis 120 Minuten beschäftigt, das trägt den halben Nachmittag.
Unsere Einschätzung:
4,9 Sterne bei über 15.000 Bewertungen über alle Standorte, und mit bis zu 84 Personen pro Session passt auch die spontane Großgruppe rein. Ehrlich gesagt: Wer bei Regen lieber in Ruhe Kaffee trinkt, ist hier falsch. Das ist Action.

Ihr schaut einen Arthouse-Film in der alten Tischlerei einer früheren Spinnerei, drei kleine Säle statt Multiplex.
Ihr schaut einen Film zwischen Arthouse und Independent, in einem Kino mit drei Sälen und zusammen 277 Plätzen. Das Haus steckt in der alten Tischlerei einer früheren Spinnerei, Ziegel und hohe Fenster inklusive. Vor dem Film sitzt ihr im Foyer, nach dem Film habt ihr Gesprächsstoff für den Rest des Abends.
Kino ist die naheliegendste Antwort, wenn es schüttet, und hier kommt ihr ohne Vorlauf rein: Die Kasse öffnet mindestens 15 Minuten vor der ersten Vorstellung, parallel gibt es Tickets online. Trocken ankommen geht mit den Bussen 21, 22 und 29 bis zur Haltestelle Ravensberger Park oder über das Parkhaus in der Hermann-Delius-Straße. Drei kleine Säle heißt aber auch: Wenn bei Regen alle dieselbe Idee haben, sind die guten Plätze weg. Dann lieber vorher online sichern.
Unsere Einschätzung:
Montags kostet der Film 10 € statt 14 €, Kinder zahlen immer 7 €, und das Historische Museum liegt im selben Park. Ein Regennachmittag lässt sich hier also doppelt füllen, ohne die Anfahrt zweimal zu machen. Wer den aktuellen Blockbuster sehen will, ist im Arthouse-Programm falsch.

Ihr verteilt euch auf 20 Brunswick-Bahnen, mit Dart-Arena und Bistro im selben Haus.
Bahn nehmen, Leihschuhe schnüren, und dann entscheidet der letzte Frame: 20 Brunswick-Bahnen in Turnierqualität, bis zu 6 Leute pro Bahn, die Anzeige läuft automatisch. Wer nach einer Stunde durch ist, wechselt an eines der 10 Dartboards der hauseigenen Dart-Arena oder holt sich etwas am Bistro.
Ihr könnt am selben Tag anrufen oder einfach hingehen, ein Ticket braucht hier niemand. Das Center liegt über dem E-Center, die kostenlosen Parkplätze sind am Haus, ihr steigt also fast trocken aus. Bahnen, Dart und Bistro liegen unter einem Dach, damit füllt ihr drei Regenstunden, ohne einmal nach draußen zu müssen. Der Haken: Von Montag bis Donnerstag geht es erst um 16 Uhr los.
Unsere Einschätzung:
Der günstigste lange Regennachmittag der Liste, und mit 4,7 Sternen bei 730+ Bewertungen deutlich besser bewertet als das Format vermuten lässt. Mit Kindern klappt es, weil an allen 20 Bahnen Bumper hochfahren und Dino- und Drachenrampen bereitstehen, Kindergeburtstage gibt es mit zwei Stunden Bowling inklusive Schuhen. Wenn es um 13 Uhr anfängt zu regnen, wartet ihr unter der Woche trotzdem bis 16 Uhr.

Ihr geht durch die Ausstellung zu Natur, Mensch und Umwelt in einem Adelshof von 1540, samt Geo-Stollen im Untergeschoss.
Ihr geht durch die Dauerausstellung zu Natur, Mensch und Umwelt, untergebracht im Spiegelshof von 1540. Unter dem Haus liegt der Geo-Stollen: Gestein zum Anfassen, Bergbau-Kulisse, für Kinder der Magnet des Museums. Dazu wechseln drei bis vier Sonderausstellungen pro Jahr.
Anmelden müsst ihr nichts, Tickets gibt es im Museumsshop oder vorab online. Erwachsene zahlen 4 €, unter 18 Jahren ist der Eintritt frei, mit Kindern kostet der Erwachsene nur 1,50 €. Die Stadtbahn 1 hält am Adenauerplatz, von dort sind es 300 Meter, den Schirm braucht ihr also trotzdem. Ein ganzer Regennachmittag wird es nicht: Nach ein bis zwei Stunden habt ihr das kleine Haus gesehen.
Unsere Einschätzung:
Der Regentag mit Kindern, der eine Familie unter 5 € kostet, und weil um 10 Uhr geöffnet wird, funktioniert er auch vormittags, wenn sonst noch nichts auf ist. Ehrlich: Nach zwei Stunden seid ihr durch, plant also noch etwas dahinter.

Hausgebrautes Bier trinken und deftig essen, während es draußen schüttet.
Ihr sitzt zwischen den Kupferkesseln der hauseigenen Brauerei und probiert die hausgebrauten Biere, vom hellen Albrecht über Weizen bis zum saisonalen Spezialbier. Dazu deftige Küche: Schnitzel, Bratkartoffeln, Flammkuchen. Bestellt wird, solange ihr sitzt, und sitzen könnt ihr, solange ihr wollt.
Keine Reservierung, kein Zeitlimit, kein Slot. Ihr geht rein, wenn es anfängt, und raus, wenn es durch ist. Vom Jahnplatz sind es rund fünf Minuten zu Fuß, mehr Nässe fängt ihr auf dem Weg nicht ein. Und weil Mo bis Sa ab 12 Uhr und So ab 11 Uhr offen ist, funktioniert das auch mittags, nicht nur abends. Am Wochenende wird es voll, dann kann ein Anruf vorher zwei Stunden Warten sparen.
Unsere Einschätzung:
Der Pick für alle, die bei Regen nichts organisieren, sondern einfach im Warmen sitzen, essen und trinken wollen. Solide Gastronomie, kein Erlebnis, das euch umhaut: wer Fine Dining sucht, ist hier falsch.

Ohne Seil an Wänden klettern, auf 2.400 qm mit über 300 Routen.
Ihr klettert ohne Seil an Wänden bis 4,5 Meter, unter euch dicke Matten, die jeden Sturz abfangen. Über 300 Boulder von flach bis knifflig, Kletterschuhe leiht ihr an der Theke. Zwischen den Versuchen sitzt ihr auf der Matte und knobelt, wo der nächste Griff sein soll.
Keine Buchung, kein Kurs, kein Termin. Hinfahren, Schuhe leihen, loslegen: das ist der ganze Aufwand. Die Halle liegt außerhalb der Innenstadt, mit moBiel wird es ein Umweg, dafür steht direkt davor ein großer Parkplatz und vom Auto zur Tür sind es ein paar Schritte. Und mit 90 bis 150 Minuten an der Wand ist der Nachmittag komplett weg, ohne dass ihr einmal nach draußen müsst.
Unsere Einschätzung:
Der Regen-Pick, wenn ihr euch bewegen wollt statt rumzusitzen: günstig, sofort machbar, und niemand muss vorher was planen. Wer sich einen ruhigen Nachmittag im Sessel vorstellt, ist hier falsch, ohne Anstrengung geht an der Wand nichts.

Ihr lauft durch die Industriegeschichte der Stadt, in der ehemaligen Ravensberger Spinnerei von 1857.
Ihr geht durch einen Backsteinbau von 1857, in dem früher Leinen gesponnen wurde, und heute Bielefelds Industriegeschichte steht: Leinen, Nähmaschinen, Fahrräder. Alte Maschinen stehen zwischen Eisenträgern, dazu Stadtgeschichte und wechselnde Sonderausstellungen. Das Gebäude selbst erzählt mit, bevor ihr die erste Vitrine erreicht.
Kein Ticket vorbuchen, Kinder zahlen nichts. Ihr steht vor der Tür und seid drin, und weil Di bis Fr schon ab 10 Uhr offen ist, rettet das auch einen Regenvormittag, an dem sonst kaum was läuft. Mit der moBiel-Stadtbahn bis Hauptbahnhof, dann wenige Minuten zu Fuß. Die Säle sind selten überfüllt, ihr müsst also nicht damit rechnen, hinter Gruppen herzulaufen. Nach 60 bis 120 Minuten seid ihr durch: wer den ganzen Tag füllen will, geht danach ein paar Schritte weiter ins Lichtwerk-Kino im selben Park.
Unsere Einschätzung:
Das Museum, das selbst die Sehenswürdigkeit ist: günstig, walk-in, und mit Kindern kostet es fast nichts. Ehrlich dazu: die Dauerausstellung ist charmant, aber nicht riesig, und vor 10 Uhr beziehungsweise montags läuft hier nichts.

18 Bahnen Minigolf im Schwarzlicht mit 3D-Brille durch mehrere leuchtende Themenwelten.
Ihr spielt 18 Bahnen Minigolf im Schwarzlicht, mit 3D-Brille, die die leuchtenden Wände und Hindernisse noch verrückter aussehen lässt. Mehrere Themenwelten, von Weltraum bis Dino, dazu Air Hockey und Snacks. Eine Runde dauert je nach Tempo 60 bis 90 Minuten.
Ohne Buchung rein, am Regensamstag lieber vorher anrufen. Reserviert werden muss nicht, aber am Wochenende ist es voll und laut, unter der Woche habt ihr deutlich mehr Platz. Trocken ankommen ist einfach: kostenlose Parkplätze liegen direkt vor der Tür, vom Auto sind es ein paar Meter. Rechnet mit einer runden Stunde bis anderthalb, das ist eher der Baustein für den Regennachmittag als der ganze Tag. Im selben Gebäude sitzt die LaserZone, falls der Regen nach der letzten Bahn noch nicht durch ist.
Unsere Einschätzung:
Der unkomplizierteste Action-Pick der Liste: fester Zeitrahmen, klarer Preis, funktioniert mit Kindern genauso wie zu zweit. Wer es bei Regen ruhig mag, ist hier falsch, denn laut und bunt gehört zum Konzept.

Kostenlose Mitmach-Ausstellungen zum Experimentieren, ohne Eintritt und ohne Anmeldung.
Ihr geht durch interaktive Dauerausstellungen: Experimentarium, Erlebnisraum Globale Nachhaltigkeit und wechselnde Themen. Alles ist zum Anfassen gebaut, ihr drückt, dreht und probiert selbst aus. Wie lange ihr bleibt, entscheidet ihr an der Station, nicht an der Kasse.
Kein Eintritt, keine Anmeldung, ihr geht einfach rein. Trockener kommt ihr in Bielefeld nirgendwo an: 50 Meter vom Jahnplatz, vom Hauptbahnhof eine Stadtbahn-Haltestelle, danach reicht ein Regenschirm für die letzten Schritte. Wie voll es an nassen Nachmittagen wird, lässt sich bei einem Haus, das erst 2024 aufgemacht hat, schlecht vorhersagen. 60 bis 120 Minuten bekommt ihr hier auf jeden Fall rum, für den ganzen Tag braucht ihr noch einen zweiten Plan.
Unsere Einschätzung:
Der Pick für den Regentag, an dem niemand Geld ausgeben will: zentral, gratis, in zwei Stunden durch. Es bleibt aber ein Bildungsort, wer Action und Adrenalin sucht, ist woanders besser dran.

Ihr sitzt stundenlang am Tisch, mit Schlemmerbuffet für 16,95 € bis 14 Uhr und danach À-la-carte.
Ihr bestellt Kaffee und geht ans Schlemmerbuffet: Croissants, Brot, Rührei, Omeletts, Crêpes, Tomate-Mozzarella, Serrano-Schinken, Käse, Obst, Naturjoghurt, frisch gepresster Saft. Nach 14 Uhr läuft die À-la-carte-Karte weiter. Niemand stellt euch eine Uhr auf den Tisch.
Der Plan für den Nachmittag, an dem ihr draußen nichts mehr vorhabt: Küche und Bar laufen bis Mitternacht, ihr könnt also vom Essen direkt ins Sitzenbleiben übergehen. Reservieren geht am selben Tag online oder unter 0521-98919368, nur zwischen 10 und 12 Uhr ist ein Tisch ohne Reservierung Glückssache, danach entspannt es sich. Trocken ankommen klappt am besten mit dem Auto, die Parkplätze am Stadion liegen direkt vor der Tür, mit der Stadtbahn dauert es länger.
Unsere Einschätzung:
Für den Regentag, an dem ihr lange sitzen, essen und quatschen wollt, ist das der zuverlässigste Tisch der Stadt, weil das Buffet breit genug ist, dass jeder was findet. Erleben tut ihr dabei nichts, bei Dauerregen braucht ihr danach noch einen zweiten Programmpunkt.

Auf 3.000 qm springen, flippen und euch in der Trampolinhalle auspowern.
Ihr springt auf 3.000 Quadratmetern: Freisprungflächen, Schaumstoffgruben, Wall Tramps mit vier Metern Höhe und der Bounce Run. Zwischen den Bereichen wechselt ihr frei, so lange die Beine mitmachen. Sprungsocken sind Pflicht und kosten einmalig 3 €.
Ehrlich gesagt: Wenn es am Wochenende schüttet, haben alle Familien in Bielefeld dieselbe Idee, und Regensamstage sind voll. Same-day online geht, aber sichert den Slot lieber morgens statt eine Stunde vorher. Unter der Woche ist es deutlich leerer. Anfahrt heißt hier Auto: die Halle liegt an der Babenhauser Straße mit Parkplätzen direkt davor, ihr steigt trocken aus und drei Schritte später seid ihr drin. Nach 60 bis 120 Minuten Springen ist der Nachmittag durch und alle sind durchgeschwitzt statt durchnässt.
Unsere Einschätzung:
Die Regen-Antwort für Familien und Gruppen, deren Kinder Energie loswerden müssen, und nach einer Stunde sind meistens alle platt. Als Programm zu zweit taugt es nicht, eine Trampolinhalle fühlt sich schnell nach Kinderbelustigung an.

Moderne Kunst in einem der bekanntesten Museumsbauten Deutschlands, von Picasso bis zeitgenössisch.
Ihr geht durch die Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, Picasso und Warhol hängen hier neben wechselnden Ausstellungen. Das Gebäude selbst ist der zweite Grund zu kommen: entworfen von Philip Johnson, dem ersten Leiter der Architekturabteilung des New Yorker MoMA. Ein Rundgang, danach seid ihr in wenigen Minuten zu Fuß wieder in der Innenstadt.
Kein Ticket vorher, kein Zeitfenster: 10 € an der Kasse und ihr seid drin. Die Buslinien 21, 22 und 29 halten an der Haltestelle Kunsthalle, also direkt am Haus, mehr als zwanzig Schritte im Regen sind das nicht. Der Skulpturengarten fällt bei Regen komplett weg, kalkuliert also nur die Innenräume ein, und die tragen 60 bis 90 Minuten. Mittwochs ist bis 21 Uhr offen, das ist das beste Fenster für einen nassen Abend zu zweit. Montags steht ihr vor verschlossener Tür.
Unsere Einschätzung:
Der ruhige Regenplan für zwei, die Gesprächsstoff statt Bewegung wollen, und mit 10 € eine der günstigeren Kulturstunden der Stadt. Wer mit Kunst nichts anfangen kann, ist nach zwanzig Minuten durch, dann wird der Nachmittag lang.

Ihr verkostet unter Anleitung mehrere Whiskys oder Gins und lernt, was ihr da eigentlich im Glas habt.
Ein Gastgeber schenkt euch nacheinander mehrere Whiskys oder Gins ein und erzählt zu jedem Glas, woher er kommt und wie er gemacht wird. Ihr riecht, probiert, vergleicht, dazwischen Wasser zum Neutralisieren und meist eine kalte Begleitung. Nach dem dritten Glas hört ihr selbst, wie weit die Sorten auseinanderliegen.
Spontan läuft hier nichts. Die Tastings haben feste Termine und sind schnell voll, wer heute im Regen steht, sitzt heute nicht am Tisch. Als geplanter Regenabend funktioniert das Format dafür richtig gut: zwei bis drei Stunden an einem Tisch, einmal rein, einmal raus, der Abend ist damit durch. Einen Punkt klärt ihr vorher, sonst wird die Anreise zur Wundertüte: Der Laden liegt in der Goldstraße mitten in der Stadt, das Tasting findet nicht zwingend dort statt. Fragt bei der Buchung nach der Adresse und plant den Weg danach.
Unsere Einschätzung:
Für Paare und kleine Runden, die den verregneten Abend lieber Wochen vorher festmachen als am Nachmittag zu improvisieren. Wer keinen Alkohol trinkt, hat hier nichts zu tun, das ist der ganze Punkt.

Ihr sucht euch eine Tasse, eine Schale oder einen Teller aus, bemalt sie selbst und holt sie nach dem Brand wieder ab.
Ihr sucht euch einen Rohling aus, Tasse, Schale oder Teller, und bemalt ihn mit Pinsel und Farbe. Bezahlt wird nur die Keramik, Farben, Pinsel, Glasur und Brand sind drin. Gebrannt wird bei über 1.000 Grad, abgeholt wird ein paar Tage später.
Ehrlich vorweg: Reinlaufen könnt ihr hier nicht. Der Salon schreibt selbst, dass Plätze über das Buchungs-Tool reserviert werden müssen, spontan ohne Anmeldung vorbeikommen ist nicht möglich, und die Termine sind meistens über viele Wochen ausgebucht, am Wochenende im Regelfall vier bis sechs Wochen im Voraus. Das ist also der Pick, den ihr für den nächsten Regentag vorbucht, nicht der für heute Nachmittag. Steht der Termin, ist er dafür wasserdicht: anderthalb bis zweieinhalb Stunden am Tisch, und wenn draußen noch mehr runterkommt, malt ihr eben weiter. Wer heute etwas braucht, nimmt die Keramik-to-go-Variante, Rohling und Farben mit nach Hause, zum Brennen später zurückbringen.
Unsere Einschätzung:
Der einzige echte Kreativ-Pick der Stadt, und er lohnt sich, wenn ihr ihn wie einen Kinotermin behandelt und Wochen vorher bucht. Als Rettung für einen Regennachmittag, der schon läuft, fällt er komplett aus.

Ihr kehrt abends in einem traditionellen Landgasthof ein und esst westfälisch, warme Küche ab 17 Uhr.
Ihr setzt euch an einen Holztisch und esst deftig westfälisch, wechselnde Gerichte, dazu Bier vom Fass. Kein Szene-Lokal, sondern Gasthof mit Holz, Tresen und Stammgästen. Ihr bleibt sitzen, solange ihr wollt, ein Zeitfenster gibt euch hier niemand.
Same-day klappt meistens, ein Anruf am Nachmittag reicht für einen Tisch am Abend. Der Gasthof liegt draußen an der Wertherstraße, und genau das ist bei Regen sein Vorteil: Parkplätze direkt vor der Tür, ein paar Schritte im Nassen, danach sitzt ihr den ganzen Abend im Warmen. Der Haken ist die Uhrzeit, losgeht es erst um 17 Uhr, ein Regennachmittag ist damit nicht abgedeckt. Ruft vorher an, die Öffnungstage wechseln, und an einem vollen Abend ist ein Tisch ohne Reservierung Glückssache.
Unsere Einschätzung:
Der Pick für einen Regenabend, an dem ihr nichts vorhabt außer trocken sitzen, essen und reden, gern auch mit Kindern oder den Eltern. Wer urbanes Café-Flair sucht, ist hier falsch, und ohne Auto ist der Weg raus länger als bei allem anderen auf dieser Liste.

Ein Krimi-Theaterabend, bei dem ihr zwischen drei Gängen miträtselt, wer der Mörder ist.
Schauspieler spielen einen Kriminalfall zwischen den Tischen, im Stil von Edgar Wallace. Zwischen den Szenen kommt jeweils ein Gang des 3-Gänge-Menüs, und ihr diskutiert an eurem Tisch, wer es war. Am Ende wird der Fall aufgelöst, Getränke laufen den ganzen Abend über die Karte.
Der letzte Platz ist ehrlich gemeint. Feste Event-Termine mit Wochen Vorlauf, 94,90 € pro Person, und der Weg raus geht am einfachsten mit dem Auto. Für “es regnet jetzt und wir müssen irgendwo rein” ist das nichts. Wenn der Termin aber steht und die Vorhersage Regen sagt, ist das der Abend, an dem euch die Vorhersage egal sein kann: drei bis vier Stunden Menü und Theater unter einem Dach, ihr wechselt kein einziges Mal das Gebäude. Anders als bei den Walk-ins der Liste wird es auch nicht voller, weil es regnet, die Plätze sind längst verkauft.
Unsere Einschätzung:
Die Idee für den Regenabend, den ihr Wochen vorher festmacht und der dann stattfindet, egal was draußen passiert. Der Preis ist eine Ansage, und wer Mitmach-Theater hasst, sitzt hier drei Stunden auf der falschen Seite.
Das namu in der Kreuzstraße nimmt euch ohne Anmeldung, und mit Kindern kostet ein Besuch fast nichts. Klein ist es dafür auch: nach ein bis zwei Stunden habt ihr das Haus gesehen. Zum Auspowern geht es an die Babenhauser Straße in den Trampolinpark, ab 13,90 € für 60 Minuten, am Wochenende starten ab 9 Uhr eigene Kinder-Sessions. Die Gamer-Familienseite hilft, wenn daraus ein ganzer Familientag werden soll. Bei Gamer an der Otto-Brenner-Straße spielen Kinder ab 11 in derselben Runde wie ihr, samstags ab 10:30 Uhr, Parken vor der Tür kostet nichts.
Drei kleine Säle, Arthouse-Programm, Tickets meist noch am selben Abend: das Lichtwerk hat zusammen 277 Plätze, und bei Regen sind die guten schnell weg. Wer lieber Kunst schaut, zahlt in der Kunsthalle 10 €. Merkt euch das Tasting im Whisky Room für den nächsten Regenabend: die Termine sind schnell voll, und der Ort kann von der Ladenadresse abweichen. Bei Gamer geht es dienstags bis donnerstags erst um 16 Uhr los, freitags schon ab 14 Uhr, und dann spielt ihr die 7 Duelle nur gegeneinander. Für den nächsten Abend zu zweit liefert der Guide für Aktivitäten für Paare in Bielefeld die längere Liste.
In der Wissenswerkstadt drückt, dreht und probiert ihr selbst aus, und sie liegt eine Stadtbahn-Haltestelle vom Hauptbahnhof entfernt. Im Elite Bowling über dem E-Center liegen 20 Bahnen, Dart-Arena und Bistro unter einem Dach. Die Bahn kostet 26 bis 44 € pro Stunde, Schuhe 3 € extra. Nur Mo bis Do geht es erst um 16 Uhr los. Und das Brauhaus in der Hagenbruchstraße öffnet Mo bis Sa schon ab 12 Uhr. Ohne Moderator, ohne Wartebank: bei Gamer läuft das Live-Scoring auf dem eigenen Handy, und bis zu 84 Leute passen in eine Session. Den freien Slot für heute holt ihr auf der Gamer-Bielefeld-Seite.
Ein Regentag hier hat eine Tücke: montags sind namu, Kunsthalle und Historisches Museum zu. Wer den Tag füllen will, hängt das Historische Museum im Ravensberger Park an, Di bis Fr ab 10 Uhr in einer alten Spinnerei. Danach sitzt ihr im Finca Bar Celona an der SchücoArena beim Schlemmerbuffet, 16,95 € und nur bis 14 Uhr. Gamer selbst ist montags ebenfalls zu, dafür läuft die Gameshow sonntags von 11 bis 20:30 Uhr, 75 bis 120 Minuten ohne einen Blick nach draußen. Braucht ihr mehr Auswahl, nehmt den Indoor-Guide für Bielefeld dazu, dort stehen alle Preise.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026