Keine Aktivitäten gefunden.
Passe deine Filter an oder .

Eure Abteilung tritt in sieben Duellen gegeneinander an, alle spielen gleichzeitig.
Ihr spielt sieben Duelle aus einem Katalog von 19 Games: Reaktion, Geschicklichkeit, Wissen, Taktik. Alle spielen gleichzeitig, niemand steht am Rand und schaut zu. Ein Live-Scoring auf großen Screens zeigt, welches Team vorne liegt, Snacks und Softdrinks sind im Preis dabei. Buchen könnt ihr direkt online über Gamer Hamburg.
Das ist das eine Format, bei dem die Werkstudentin und der Abteilungsleiter gleich oft jubeln. Die Sportliche gewinnt das Reaktions-Game, der ruhige Entwickler räumt beim Wissens-Teil ab, keiner muss sich vor den Kollegen blamieren. Für eine gemischte Truppe, die sich sonst nur aus Meetings kennt, bricht das in einer Viertelstunde das Eis, ganz ohne Moderator und Stuhlkreis. Einen ganzen Tag füllt es nicht, aber ihr sitzt am Gänsemarkt und geht danach zu Fuß an die Binnenalster oder in die Neustadt zum Essen.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Programmpunkt, wenn eine gemischte Abteilung ohne Workshop-Gefühl aus sich rauskommen soll. Ehrliches Caveat: Mit 75 bis 120 Minuten ist es der Höhepunkt eines halben Tages, kein Ganztagsprogramm, also plant das Essen gleich mit ein.

Eure Gruppe fährt mit der Barkasse durch den Hafen, vorbei an Speicherstadt, Elbphilharmonie und Containerhafen, mit Kaffee oder Astra an Deck.
Ihr geht an Brücke 1 an den Landungsbrücken an Bord und fahrt eine Runde durch den Hafen, vorbei an Speicherstadt, HafenCity, Elbphilharmonie und raus auf die Elbe entlang Containerhafen und Werften. Der Kapitän kommentiert live auf Hamburgisch, an Deck steht die ganze Runde nebeneinander statt sich in Tischgruppen zu zersplittern. An der Bar gibt es Kaffee, Kakao oder ein Astra. Für eine geschlossene Gesellschaft bucht ihr die 2-Stunden-XXL-Tour oder chartert eine eigene Barkasse.
Die Hafenrundfahrt ist der Hamburger Klassiker, gegen den keiner etwas hat: an Deck stehen, gucken, ein Astra in der Hand. Genau deshalb funktioniert sie für eine Truppe, in der der 58-jährige Meister und die 26-jährige Werkstudentin mitkommen, denn niemand muss sportlich oder gesprächig sein. Der Gesprächsstoff zieht von allein vorbei, das Containerschiff, ein Kreuzfahrer im Trockendock, die Elphi aus der Nähe. Der Haken: Die Standard-Runde dauert nur eine Stunde und lebt vom Wetter, plant also die XXL-Tour, einen Charter oder das Essen an den Landungsbrücken danach ein.
Unsere Einschätzung:
Der entspannteste Draußen-Anker für eine große, gemischte Belegschaft, an dem wirklich alle teilnehmen können und niemand einen Plan machen muss. Ehrliches Caveat: Die Standard-Rundfahrt ist mit einer Stunde kurz und schönwetterabhängig, als Ganztags-Ausflug trägt sie nur als XXL-Tour, Charter oder in Kombination mit Essen an Land.

Eure Gruppe sitzt an langen Tischen zwischen den kupfernen Sudkesseln, trinkt das hausgebraute Bier und bekommt deftige Brauhaus-Küche serviert.
Ihr reserviert einen Bereich im Joh. Albrecht und sitzt zwischen den kupfernen Sudkesseln, in denen das Bier direkt vor Ort gebraut wird. Auf den Tisch kommt das hauseigene Helle, Dunkle oder Weizen, dazu Brauhaus-Klassiker wie Schweinshaxe, Flammkuchen oder Brauhauspfanne. Für eine größere Belegschaft lohnt sich ein vorbestelltes Menü oder Buffet in einem reservierten Bereich oder einer eigenen Stube.
Das Brauhaus ist das Format, das jeder kennt und keiner komisch findet, egal ob acht Kollegen oder vierzig. Der Geräuschpegel zwischen den Kupferkesseln macht steife Tischreden unmöglich, nach dem zweiten Bier redet die Buchhaltung mit dem Vertrieb. Als Abschluss eines Ausflugstags ist es fast gesetzt, es trägt aber auch einen langen Nachmittag für sich allein. Nur wenn ein großer Teil eurer Truppe vegetarisch oder vegan isst, wird die fleischlastige Karte zum Thema, das klärt ihr besser vorher bei der Eventanfrage.
Unsere Einschätzung:
Der sichere Abschluss oder das entspannte Hauptprogramm für praktisch jede Betriebsgröße, weil niemand erklären muss, wie ein Brauhausabend geht. Ehrliches Caveat: Es ist gemütlich, nicht besonders, wer ein Highlight zum Erzählen will, kombiniert es mit einer Aktivität davor.

Eure Gruppe kocht gemeinsam ein 3- oder 4-Gänge-Menü unter Anleitung und isst es danach am gedeckten Tisch.
Ihr werdet in Vorspeisen-, Hauptgang- und Dessert-Stationen aufgeteilt, bekommt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung von einem Profi-Koch und produziert gemeinsam ein 3- oder 4-Gänge-Menü. Danach setzt ihr euch an den gedeckten Tisch und esst, was ihr gerade gemeinsam gemacht habt. Getränke wie Wein, Wasser und Softdrinks sind im Preis enthalten, das Ganze dauert am Stück vier bis fünf Stunden.
Kochen ist eines der wenigen Formate, in dem eine Abteilung mehrere Stunden zusammenarbeitet, ohne dass es nach Programm aussieht. Die Stationsaufteilung sortiert die Detailverliebten in die Vorspeise und die Pragmatiker an die Hauptspeise, wer sich kaum kennt, redet spätestens beim ersten Glas Wein in der Vorbereitung. Weil Aktivität und Abendessen an einem Ort und in einem Termin passieren, füllt das einen ganzen Nachmittag oder Abend, ohne dass jemand danach noch ins Restaurant muss. Der Haken: festes Menü und Premium-Preis, ein Brauhaus liefert die gleiche Stimmung zum halben Preis.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Pick, wenn ihr eine Aktivität wollt, die gleichzeitig das Abendessen ist, mehrere Stunden trägt und alle satt macht. Ehrliches Caveat: festes Menü und Premium-Pricing machen das zur teuren Nummer, das lohnt sich vor allem für eine Runde, die den kulinarischen Teil wirklich will.

Eure Gruppe läuft einen Tag lang durch Hamburgs Traditionszoo seit 1907, den ersten gitterlosen Zoo der Welt, plus wetterfestes Tropen-Aquarium.
Ihr lauft drei bis fünf Stunden durch den 19 Hektar großen Tierpark mit über 1.850 Tieren: Elefanten, Eisbären, Walrosse, Pinguine, Giraffen und Raubkatzen in den gitterlosen Freigehegen, die Carl Hagenbeck 1907 erfand und damit Zoo-Geschichte schrieb. Das angeschlossene Tropen-Aquarium mit Tropenhalle, Höhlen und Aquarium-Becken ist die wetterfeste Indoor-Ergänzung, falls es draußen kippt. Zur Mittagspause trefft ihr euch an einem der Restaurants im Park wieder.
Hagenbeck ist der entspannte Ganztags-Ausflug für eine große, gemischte Belegschaft, die sich nicht auf ein Tempo einigen muss. Auf 19 Hektar findet jeder seinen Platz, die einen ziehen zu den Eisbären, die anderen bleiben bei den Affen hängen, alle treffen sich zur Pause. Das nimmt den Druck raus, den ein durchgetaktetes Programm erzeugt, und funktioniert gerade für Truppen mit sehr unterschiedlicher Fitness und Lust. Der Haken: Bei Dauerregen wird der Tag zäh, und Essen gibt es nur einzeln am Imbiss, kein Gruppen-Format.
Unsere Einschätzung:
Hamburgs klarster Outdoor-Ganztags-Anker für gemischte Gruppen, gern mit Kindern, weil die Größe des Parks von allein einen ganzen Tag füllt. Ehrliches Caveat: bei starkem Regen wird es anstrengend, dann rettet nur das Tropen-Aquarium den Plan, und das Essen bleibt Selbstversorgung.

Eure Gruppe läuft durch die größte Modelleisenbahnanlage der Welt, 1.694 m² mit 1.000+ Zügen, beleuchteten Städten und Mini-Flughafen.
Ihr lauft zwei bis drei Stunden durch zwölf verschiedene Welten auf zwei Etagen, vom Mini-Hamburg über die Schweizer Alpen und Skandinavien bis zum eigenen Mini-Flughafen mit echten startenden Flugzeugen. Der Tag-Nacht-Wechsel alle 15 Minuten lässt die Modellstädte beleuchtet aufleuchten, über 200 Knöpfe lösen kleine Szenen aus, vom brennenden Haus bis zur Karnevalsparade. Ihr geht im eigenen Tempo durch und trefft euch an den nächsten Knöpfen wieder.
Das Wunderland ist der sichere Schlechtwetter-Pick für eine bunt gemischte Belegschaft, es funktioniert für drei Generationen gleichzeitig. Der skeptische Onkel-Typ aus der Buchhaltung findet genauso seine Lieblingswelt wie die junge Kollegin, keiner muss sich einigen, wo es langgeht. Als Programmpunkt trägt es einen halben Tag, danach seid ihr mitten in der Speicherstadt für Essen oder eine Hafentour. Der Haken: Jeder schaut für sich, der gemeinsame Teil ist das Drumherum, ein aktives Wir-Erlebnis ist es nicht.
Unsere Einschätzung:
Der wetterunabhängige Anker, an dem sich fast jede gemischte Gruppe abholen lässt, und mit 4.8 Sternen bei 111.800+ Bewertungen zurecht Hamburgs meistbesuchte Indoor-Attraktion. Ehrliches Caveat: ohne Reservierung praktisch nicht reinzukommen, und als aktives Gruppenerlebnis funktioniert es nicht.

Eure Gruppe wirft Äxte auf Holzscheiben in eigenen Lanes, dazu gibt es Bier vom Fass und Burger aus der Küche.
Ihr bekommt nach einer kurzen Sicherheitseinweisung mehrere Hand-Äxte und werft sie auf Holzscheiben am Ende eurer eigenen Lane. Ein Coach steht dabei und gibt Tipps zur Wurftechnik. Zwischen den Würfen sitzt ihr im Aufenthaltsbereich, trinkt Bier vom Fass und esst Burger oder Snacks aus der Küche. Üblich sind 60 bis 90 Minuten Wurfzeit, danach noch Zeit fürs Bier.
Axtwerfen erzeugt gleichzeitig Wettkampf und Lagerfeuer-Stimmung, und genau das ist selten. Niemand schwitzt sich tot, alle stehen rum, trinken und feuern sich an, wenn der Vertriebler zum dritten Mal daneben wirft. Das ist das Hamburg-Pendant zu Bowling, nur mit eigener Note und deutlich höherem Bewertungsschnitt. Weil Action, Bier und Burger aus einer Hand kommen, deckt ihr einen kompletten Nachmittag oder frühen Abend ab. Der Haken: Lanes sind begrenzt, ab 20 Personen braucht ihr mehrere parallele Slots und etwas Logistik.
Unsere Einschätzung:
Mit 4.9 Sternen bei 460+ Bewertungen einer der bestbewerteten Aktivitäts-Picks in Hamburg und der stärkste Anti-Standard-Vorschlag, wenn Kegeln und Currywurst durch sind. Ehrliches Caveat: begrenzte Lanes, für sehr große Belegschaften wird die Slot-Planung zur Aufgabe.

Eure Gruppe verteilt sich auf mehrere Tretboote und treibt über die Außenalster, mitten in der klassischen Hamburg-Sommerkulisse.
Ihr leiht für eine bis zwei Stunden mehrere Tretboote, bei Bobby Reich am Nordufer, Barca am Schwanenwik oder Pieper am Eppendorfer Ufer, und treibt gemeinsam über die Außenalster. Snacks und Getränke nehmt ihr selbst mit, viele Verleiher haben dafür extra Platz für Kühltaschen. Treten muss niemand allein, ihr wechselt euch ab oder lasst euch im Schatten der Brücken einfach treiben.
Das ist der entspannte Sommer-Pick für eine Runde, die einfach draußen abhängen will, ohne Programm. Auf zwei, drei Booten verteilt ruft ihr euch übers Wasser zu, überholt euch, treibt irgendwann nebeneinander, und die Kollegin, die sich sonst zurückhält, sitzt plötzlich am Steuer. Es ist niedrigschwellig und foto-tauglich, keiner muss sportlich sein. Der Haken: Die Boote sind begrenzt, für eine große, durchgetaktete Belegschaft klappt es selten, alle gleichzeitig aufs Wasser zu bekommen, und bei Regen oder Wind fällt es flach.
Unsere Einschätzung:
Die Hamburg-Sommeraktivität schlechthin für eine kleine Runde, günstig, draußen und ganz ohne Anstrengung. Ehrliches Caveat: stark wetter- und saisonabhängig und für sehr große Gruppen wegen der begrenzten Boote schwer zu koordinieren, dann besser als lockerer Baustein einer kleineren Runde einplanen.

Eure Gruppe spielt eine Runde 3D-Schwarzlicht-Minigolf, dazu Laser-Parcours und Air Hockey auf 1.000+ m² Erlebnisfläche.
Ihr bekommt 3D-Brillen, Putter und Bälle und spielt 18,5 Bahnen durch leuchtende 3D-Welten unter Schwarzlicht, für ein bis zwei Euro extra buchbar mit Laser-Parcours und Air Hockey. Die Bahnen sind dreidimensional bemalt, jeder Ball leuchtet, aus dem Raum wird ein begehbarer Comic. Größere Gruppen spielen parallel auf mehreren Bahnen und rotieren durch, dazwischen trefft ihr euch am hauseigenen Gastro-Bereich mit Steinofenpizza und Bar.
Eines der wenigen Formate, das von 8 bis 50 Leuten funktioniert, ohne dass irgendwer frustriert am Rand steht. Minigolf ist niedrigschwellig, keiner blamiert sich, keiner ist überfordert, die Werkstudentin spielt neben dem Abteilungsleiter. Ihr rotiert in kleinen Grüppchen durch die Bahnen, vergleicht Stände, redet, das ist näher an einem lockeren Nachmittag als an einer durchgetakteten Aktivität. Weil es Steinofenpizza und Bar vor Ort gibt, deckt ihr den Hunger direkt mit ab. Der Haken: Stellingen liegt etwas außerhalb, ein direkter Abendprogramm-Anschluss in der City fehlt.
Unsere Einschätzung:
Der unprätentiöse Schlechtwetter-Block, der jede Gruppengröße und jedes Alter mitnimmt und niemanden überfordert, dazu mit Pizza und Bar direkt versorgt. Ehrliches Caveat: nach 90 Minuten durch und etwas außerhalb, als alleiniges Ganztagsprogramm oder mit direktem City-Anschluss nach dem Essen taugt es nicht.

Eure Gruppe mixt unter Anleitung einer Barmeisterin vier bis fünf Klassik-Cocktails und trinkt, was ihr macht.
In der geschlossenen Bar zeigt euch eine Barkeeperin mehrere klassische Cocktails wie Old Fashioned, Negroni oder Daiquiri und erklärt Technik, Geschichte und Geschmack. Ihr mixt selbst und trinkt selbst, Rezeptkarten zum Mitnehmen sind üblich. Geführt wird die Bar von Constanze Lay, einer der wenigen Barmeisterinnen Deutschlands.
Der Cocktailkurs ist das Abendformat für eine kleine Runde, die einen schönen Abschluss will, aber nicht im Brauhaus sitzen mag. Höher angesetzt, intimer, mit klarem Programm, alles aus einer Hand in einer renommierten Kiez-Bar. Weil man gemeinsam an der Technik scheitert und dann doch einen trinkbaren Drink hinbekommt, taut auch die stille Kollegin auf. Für einen ganzen Ausflugstag reicht es nicht, es ist der gehobene Baustein für den frühen Abend. Der Haken: Premium-Preis, nur kleine Runden bis etwa acht Personen passen an die Bar, und wer keinen Alkohol trinkt, sitzt die Dramaturgie etwas verloren ab.
Unsere Einschätzung:
Der ehrlichste Premium-Pick für eine kleine Runde, die gern und gut trinkt, mit 4.9 Sternen über 710+ Bewertungen und einer klaren Dramaturgie. Ehrliches Caveat: 79 €/pp ist gehoben und nur bis acht Personen passen an die Bar, für die ganze Abteilung ist es der falsche Programmpunkt.

Schauspieler führen eure Gruppe 80 Minuten durch 11 Räume zur dunklen Geschichte Hamburgs, inklusive Spezialeffekte und zwei Fahrgeschäfte.
In Gruppen von etwa 20 Personen werdet ihr 80 Minuten lang von Schauspielern durch 11 Räume geführt: Pest, Inquisition, Sturmflut 1717, Klaus Störtebeker, der große Brand von 1842. Zwei Fahrgeschäfte und Live-Effekte sorgen dafür, dass es zwischen Erschrecken und Lachen pendelt. Es ist Theatererlebnis, kein Museum.
Der Schreck nimmt den Smalltalk-Stress raus, danach habt ihr automatisch Gesprächsstoff. Kitschig, laut, dramatisch, und gerade deshalb ein Anti-Standard-Block für eine Belegschaft, die Kegeln und Brauhaus zehnmal durch hat. Weil alle dieselbe Show erleben und danach dieselben Szenen nacherzählen, verbindet es schnell, ohne dass jemand mitmachen muss. Einen ganzen Tag füllt es nicht, aber ihr seid in der Speicherstadt und kombiniert es leicht mit einer Hafentour oder Essen. Der Haken: Es polarisiert stark, wer schreckhaft oder klaustrophobisch ist, sollte das vorher sagen.
Unsere Einschätzung:
Die Theater-Variante eines Hamburg-Ausflugs, stark für gruselfeste Truppen, die einen klar getakteten Programmpunkt ohne eigene Planung wollen, und mit 4.5 Sternen bei 14.800+ Bewertungen über Jahre stabil. Ehrliches Caveat: für ruhige Runden die falsche Wahl, und die Verpflegung müsst ihr separat regeln.

Eure Gruppe teilt sich in Vierer- bis Siebener-Crews auf, jede rätselt parallel in einem Themenraum an Bord der historischen Rickmer Rickmers im Hafen.
Ihr werdet in Crews von vier bis sieben Personen in einen Themenraum an Bord der historischen Rickmer Rickmers oder Cap San Diego eingeschlossen und müsst über Rätsel, Codes und versteckte Hinweise in 60 Minuten den Weg nach draußen finden. Bis zu sechs Räume sind parallel buchbar, für eine Gruppe von 12 bis 25 verteilt ihr mehrere Crews gleichzeitig auf verschiedene Schiffsräume. Danach gibt es eine Auswertung mit den anderen Crews.
Ein Escape Room zeigt in 60 Minuten, wer im Team unter Druck ruhig bleibt und wer hektisch jeden Schrank aufreißt. Auf mehreren Räumen parallel entsteht ein kleiner Wettbewerb, welche Crew schneller draußen ist, das liefert Gesprächsstoff bis zum Abendessen. Als Block funktioniert es gut für Abteilungen, die Kopfarbeit statt Action wollen, füllt aber keinen Tag und kein gemeinsames Ganzes, weil die Teilcrews unterschiedliche Geschichten erleben. Wir setzen es bewusst weiter unten an, weil das Wettkampf-Prinzip nah an der Gameshow liegt, dort spielen aber alle gleichzeitig statt getrennt.
Unsere Einschätzung:
Der Klassiker, der zurecht Klassiker ist, mit 4.9 Sternen über 90+ Bewertungen und einem Hamburg-spezifischen Setting auf den historischen Hafenschiffen. Ehrliches Caveat: die Teilcrews erleben getrennte Geschichten, und wer mit lauter Escape-Room-Veteranen kommt, bucht gleich einen schwierigeren Raum.

Eure Gruppe setzt VR-Brillen auf und läuft frei durch eine immersive VR-Welt vom Team hinter dem Miniatur Wunderland.
Ihr bekommt eine vollwertige VR-Ausrüstung aus Brille und Tracker und lauft als Gruppe frei durch eine Halle, in der eine immersive VR-Welt um euch herum entsteht. Anders als bei typischen VR-Sessions sitzt ihr nicht, ihr seht euch gegenseitig als Avatare, sprecht über Mikros und löst gemeinsam kleine Aufgaben. Eine YULLBE-PRO-Session dauert 30 Minuten plus Einführung, produziert vom Team hinter dem Miniatur Wunderland.
YULLBE ist das seltene Format, in dem alle gleichzeitig dasselbe erleben, ohne dass es ein Workshop wird. Die freie Bewegung sortiert die Runde in Vorstürmer und Beobachter, eine ehrliche kleine Verhaltensbeobachtung, über die man danach beim Bier redet. Am besten funktioniert es als Programmpunkt 1 von 2, etwa 17 Uhr YULLBE, 19 Uhr Brauhaus, denn allein trägt es den Tag nicht: Nach 30 Minuten steht ihr wieder in der Speicherstadt. Genau deshalb passt es hier, wo ein Ausflugstag ohnehin aus mehreren Bausteinen besteht.
Unsere Einschätzung:
Der ideale kurze Auftakt-Block, 30 Minuten Substanz und danach ein lockerer Abend, mit 4.7 Sternen über 870+ Bewertungen und der stabilen Qualität aus dem Wunderland-Team. Ehrliches Caveat: als alleinige Hauptattraktion zu kurz, immer mit einem zweiten Programmpunkt kombinieren, und VR-Übelkeit vorher klären.

Eure Gruppe teilt sich in zwei Mannschaften und jagt sich mit Infrarot-Phasern durch eine großräumige Indoor-Arena im Othmarschen Park.
Ihr zieht Westen mit Sensoren an, bekommt einen Infrarot-Phaser und werdet auf zwei Teams aufgeteilt. Die Arena ist eine mehrstöckige Indoor-Anlage mit Türmen, Verstecken und Nebelmaschinen. Ein Spiel dauert 15 bis 20 Minuten, üblich sind zwei bis drei Runden mit Pause dazwischen. Nach jeder Runde gibt es Auswertungen und Statistiken pro Spieler.
Lasertag ist der schnellste Weg, eine Abteilung in eine Wir-gegen-die-Stimmung zu kippen, nach fünf Minuten ist allen klar, wer auf welcher Seite steht, und die Ruhigen aus dem Backoffice werden plötzlich laut. Die Statistiken am Ende liefern Gesprächsstoff für den Rest des Abends. Als Block passt es für eine sportliche, wettkampflustige Runde, füllt aber keinen Tag und braucht ein Essen drumherum. Der Haken: Das Konzept Aufeinanderschießen polarisiert, wer Bewegungseinschränkungen hat oder die Symbolik nicht mag, sollte vorher gefragt werden.
Unsere Einschätzung:
Eines der bestbewerteten Lasertag-Angebote in Hamburg (4.8 bei 3.400+ Bewertungen) und das Format mit der höchsten Aktivierungsrate für die Stillen in der Runde. Ehrliches Caveat: das Konzept Schießen polarisiert, im Zweifel vorher in der Gruppe abfragen, und Essen läuft komplett separat.

Ein Whisky-Experte führt eure Gruppe durch mehrere Whiskys, erklärt Herkunft, Brennart und Aromen, ihr verkostet euch Glas für Glas durch.
Ihr sitzt in gemütlicher Runde, vor jedem stehen mehrere Gläser, und ein Gastgeber führt euch durch die Whiskys: Schottland, Irland, vielleicht ein Bourbon, dazu Geschichten zu Region und Fass. Ihr riecht, vergleicht, notiert, was euch schmeckt. Wasser zum Verdünnen steht bereit, oft gibt es passende Snacks wie Käse oder Schokolade dazu.
Das Tasting ist der Abschluss für eine kleine Runde, die nicht durchziehen, sondern in Ruhe genießen will. Es ist gesellig, aber gesetzt, ihr sitzt, redet, probiert, niemand muss aufstehen oder mitmachen, das nimmt gerade die zurückhaltenderen Kollegen mit. Als eigener Ausflug reicht es nicht, es ist der gehobene Genuss-Baustein am Ende eines Tages. Der Haken: Es funktioniert nur mit einer Runde, die Spaß am Probieren hat, wer keinen Whisky mag, sitzt den Abend etwas verloren ab. Für die gibt es bei 040 auch Gin- und Rum-Tastings.
Unsere Einschätzung:
Der ruhige Genuss-Pick für eine kleine Runde, die einen gesetzten statt lauten Abschluss will, geführt, gesellig, mit echtem Lerneffekt und starken 4.9 Sternen bei 640+ Bewertungen. Ehrliches Caveat: der Preis variiert stark je nach Variante, und das Format steht und fällt mit der Lust der Runde auf Whisky.
Die eigentliche Planungsfrage bei einer ganzen Abteilung: Was macht man mit vierzig Leuten, ohne dass die Hälfte nur zuschaut? Bei der Gameshow bei Gamer spielt die komplette Runde in einer Session gleichzeitig, mit Live-Scoring und ohne Zusatzräume, ab 31 € pro Person inklusive Snacks. Wer lieber gemütlich zusammensitzt, reserviert im Brauhaus Joh. Albrecht eine eigene Stube, an die langen Tische passen auch vierzig Leute. Fürs Schlechtwetter hält das Schwarzlichtviertel bis zu hundert Personen aus. Alle Großgruppen-Formate mit Preisen und Paketen findet ihr gebündelt auf der Betriebsausflug-Seite für Hamburg.
Bei gutem Wetter gehört der Ausflug raus aufs Wasser. Die Hafenrundfahrt mit Rainer Abicht tuckert von den Landungsbrücken an der Elbphilharmonie vorbei, für geschlossene Gesellschaften gibt es eine XXL-Runde oder den eigenen Charter. Wer es ruhiger mag, verteilt die Truppe auf Tretboote über die Außenalster, und wer einen ganzen Tag draußen plant, läuft durch den Tierpark Hagenbeck. Alle drei hängen am Wetter, deshalb legt euch die Gameshow bei Gamer als trockenen Plan B daneben. Fertige Tagesabläufe und Draußen-Bausteine stehen auf der Betriebsausflug-Seite für Hamburg.
Wenn der Regen kommt, brauchst du Programme, die davon nichts mitbekommen. Das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt nimmt auch große, gemischte Gruppen und lässt jedem sein Tempo, direkt nebenan jagt euch das Hamburg Dungeon einen Schauer über den Rücken. Wer lieber knobelt, verteilt die Truppe auf die Escape-Räume an Bord der Rickmer Rickmers. Trocken, ohne Wartezeit und mit allen gleichzeitig läuft auch die Gameshow bei Gamer. Noch mehr wetterfeste Ideen mit Preisen und Stadtteilen sammelt unser Guide zu Indoor-Aktivitäten in Hamburg.
Kegeln und Currywurst kennen deine Kollegen längst. Für den Ausflug, über den man noch im November redet, werft ihr beim WoodCutter in Othmarschen echte Äxte auf Holzscheiben, Bier vom Fass steht daneben. Techies setzen bei YULLBE in der Speicherstadt VR-Brillen auf und laufen frei durch eine virtuelle Welt, wer den Abend gesetzt ausklingen lässt, verkostet sich bei 040 Tastings durch schottische Whiskys. Wettkampf ohne Workshop-Gefühl liefert die Gameshow bei Gamer, sieben Duelle, bei denen alle gleichzeitig ranmüssen. Wer den Tag gleich als Teamevent mit Paket plant, wird auf der Teambuilding-Seite für Hamburg fündig.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026