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Tretet in 7 Duellen gegeneinander an - wie eure eigene Gameshow
Ihr tretet in 7 Duellen gegeneinander an - aus 19 Games rund um Reaktion, Geschick und Wissen, alles bunt gemischt. Alle spielen gleichzeitig, niemand sitzt rum und wartet. Am Ende steht auf dem Live-Scoreboard, wer von euch beiden wirklich die Nase vorn hat. Buchen könnt ihr direkt auf der Gamer Stuttgart Date Buchungsseite.
Dreißig Sekunden nach dem Start drückt ihr beide hektisch auf Buzzer, und das steife Gegenübersitzen vom Anfang ist vergessen. Zwischen den Duellen stoßt ihr mit den inklusiven Softdrinks an, einer von euch tut so, als wäre die letzte Runde unfair gewesen. Weil ihr privat spielt, gehört die ganze Show nur euch beiden. Ehrlich: Kein Ort für lange, tiefe Gespräche. Aber genau das ist der Punkt.
Unsere Einschätzung:
Gamer bringt euch in 75 bis 120 Minuten mehr zum Lachen als drei Stunden Smalltalk im Café. Durch den Mix aus Duellen entdeckt ihr Seiten aneinander, die im Alltag nicht rauskommen - und der freundschaftliche Wettbewerb lockert jedes Date auf.
Probiert euch durch die Jugendstil-Markthalle - von Antipasti über Maultaschen bis zum Glas Wein
Ihr schlendert durch die rund 33 Stände der denkmalgeschützten Jugendstil-Markthalle und probiert euch durch - von schwäbischen Maultaschen über griechische Oliven bis zu frisch gebackenem Brot. Zwischendurch ein Glas Wein an einem der Stehtresen, dazu Käse oder Antipasti. Kein fester Plan, ihr lasst euch einfach treiben.
Ihr bleibt an einem Stand mit marinierten Oliven stehen, einer nimmt eine Gabel, hält sie dem anderen hin, und schon seid ihr im Gespräch. Drei Stände weiter teilt ihr euch ein Stück Käse und diskutiert, ob der wirklich so gut ist, wie die Verkäuferin behauptet. Jeder Stand liefert einen neuen Gesprächsanlass, ohne dass ihr euch einen ausdenken müsst. Der Vorteil: Kein Zeitdruck, keine Reservierung, ihr könnt jederzeit gehen oder verlängern.
Unsere Einschätzung:
Zwischen den Ständen kommt ihr automatisch ins Reden, ohne dass es Geld oder Vorbereitung kostet. Kein großer Aufwand, und trotzdem bleibt mehr hängen als von einem Kaffee in der x-beliebigen Bar. Samstags wird’s voll, unter der Woche habt ihr die Halle fast für euch.
Rokoko-Schloss mit Weitblick über den Glemswald - Geschichte und Panorama in einem
Ihr spaziert durch die Parkanlage zum Rokoko-Schloss, das seit dem 18. Jahrhundert nahezu unverändert auf einem Höhenrücken im Glemswald thront. Drinnen könnt ihr an einer Führung teilnehmen, draußen genießt ihr den weiten Blick über Wälder und Felder bis zum Neckartal. Im Sommer lässt sich das gut mit einem Picknick auf der Wiese verbinden.
Ihr kommt um die letzte Kurve, das Schloss taucht auf, und für einen Moment seid ihr beide schlicht baff, dass sowas einfach so mitten im Wald steht. Danach schlendert ihr über die Terrasse, der Blick geht weit über den Glemswald, und das Reden ergibt sich von selbst. Die Kulisse macht Eindruck, ohne dass ihr irgendetwas planen müsst. Ein Punkt noch: Bei Regen gibt es draußen wenig zu tun, und die Innenräume sind nur per Führung zugänglich.
Unsere Einschätzung:
Schloss Solitude gehört zu den schönsten Orten der Region, und trotzdem haben es erstaunlich wenige Stuttgarter auf dem Schirm. Wer ein Date will, bei dem die Umgebung den Rest erledigt, liegt hier richtig - vorausgesetzt, ihr bringt etwas Zeit und gutes Wetter mit.
Klassizistische Kapelle auf dem Rotenberg mit Panoramablick über Weinberge und Neckartal
Ihr wandert den Rotenberg hoch - durch Weinberge, vorbei an Rebstöcken - bis zur klassizistischen Grabkapelle auf der Kuppe. Von dort habt ihr einen der schönsten Ausblicke über Stuttgart: Neckartal, Weinberge und bei klarer Sicht bis zur Schwäbischen Alb. Die Kapelle selbst ist ein kleines architektonisches Juwel, gebaut von König Wilhelm I. für seine früh verstorbene Frau Katharina.
Ihr lauft zwischen Rebstöcken den Hügel hoch, redet nebeneinander her, und oben angekommen steht ihr vor dem Panorama und es wird kurz still. Genau dieser Moment, in dem man am liebsten einfach bleiben würde, macht den Ort. Der Weg nach oben gibt dem Date eine Richtung, das Ankommen gibt ihm den Höhepunkt. Ein Haken bleibt: Bei Regen oder im Winter, wenn die Kapelle geschlossen ist, weniger ideal.
Unsere Einschätzung:
Nirgends in Stuttgart treffen Aussicht und Stimmung so dicht aufeinander wie hier oben. Kein Eintritt fürs Gelände, kein Stress, kein Programm - nur ihr, die Weinberge und der Blick. Geht hin, wenn die Sonne tiefer steht und das Wetter mitspielt, dann holt ihr alles raus.
Zusammen ein Menü kochen, essen und den Abend in der Küche verbringen
Ihr kocht unter Anleitung erfahrener Köche ein komplettes Menü - je nach Kurs italienisch, asiatisch, mediterran oder schwäbisch. Am Ende esst ihr zusammen, was ihr zubereitet habt, inklusive Aperitif und Wein. Die Kochschule Stuttgart bietet seit über 15 Jahren Kurse an und hat ein breites Programm.
Einer hackt Kräuter, der andere rührt die Sauce, und irgendwann streitet ihr freundschaftlich darüber, ob das jetzt genug Salz war. Zwischendurch wischt sich jemand Mehl von der Stirn, und der Koch am Nebentisch grinst. So sieht ein Abend aus, an dem ihr euch wieder neu erlebt, ohne es zu merken. Für Paare, die mal was Neues wollen, ist ein Kochkurs ideal. Ehrlich: Für einen spontanen Kurzausflug eher tricky, weil 3 bis 4 Stunden lang sind und ihr mittendrin nicht einfach gehen könnt.
Unsere Einschätzung:
Satt werdet ihr garantiert, und ein paar Handgriffe nehmt ihr auch mit nach Hause. Die Kochschule Stuttgart macht das routiniert und hat ein breites Programm. Nur der Preis ab 129 € pro Person ist nichts für einen beiläufigen Mittwochabend - das hier hebt ihr euch besser für einen Anlass auf.
Zusammen bouldern auf 1.600 m² - keine Seile, keine Erfahrung nötig
Ihr klettert an Wänden bis ca. 4,5 Meter Höhe - ohne Seil, mit dicken Matten darunter. Über 300 Routen in allen Schwierigkeitsgraden, verteilt auf zwei Etagen. Keine Vorkenntnisse nötig: Die einfachen Routen sind so gesetzt, dass auch Anfänger direkt loslegen können. Leihschuhe gibt’s an der Theke.
Einer hängt an der Wand, greift daneben und landet auf der Matte. Der andere lacht, zeigt auf den nächsten Griff und sagt: “Den da, den hättest du nehmen müssen.” Fünf Minuten später hängt er selbst an derselben Stelle. Bouldern baut Nervosität körperlich ab, und zwischen den Routen bleibt genug Zeit zum Reden. Ehrlich: Wer mit Höhenangst kämpft, hat keinen Spaß. Fragt vorher kurz nach.
Unsere Einschätzung:
Für ein Date schlägt VELS die anderen Stuttgarter Hallen: weitläufig genug, dass ihr euch nicht auf die Füße tretet, günstig, und die leichten Routen kriegt auch hin, wer noch nie an einer Wand hing. Wer sich lieber bewegt als gegenübersitzt, fährt hier richtig. Mitbringen müsst ihr eigentlich nur Sportklamotten.
Hoch auf den weltweit ersten Fernsehturm - Stuttgarts Wahrzeichen mit Panoramablick
Ihr fahrt mit dem Aufzug auf 150 Meter Höhe und schaut von der Aussichtsplattform über ganz Stuttgart, den Kessel, die Weinberge und bei klarer Sicht bis zur Schwäbischen Alb. Im Panoramacafé könnt ihr bei einem Kaffee oder Getränk sitzen bleiben. Der Fernsehturm war 1956 der weltweit erste seiner Art - das merkt man dem Betonturm an, aber genau das macht den Charme aus.
Ihr steigt aus dem Aufzug, die Türen gehen auf, und für einen Moment sagt keiner was, weil der Blick über den Kessel das erledigt. Danach lehnt ihr am Geländer, zeigt euch gegenseitig Punkte in der Stadt und redet dabei ganz nebenbei über alles Mögliche. Der klare Zeitrahmen von 45 bis 60 Minuten ist perfekt als Auftakt für einen Abend zu zweit, ohne dass es sich in die Länge zieht. Ehrlich: Allein füllt der Turm keinen ganzen Abend.
Unsere Einschätzung:
Als ganzer Abend trägt der Turm nicht, als Einstieg oder Abschluss dafür umso besser. Hängt einen Spaziergang im Wald drumherum dran oder ein Essen in Degerloch danach. Für 12,50 € und diese Aussicht ist das trotzdem eine klare Empfehlung.
Keramik selbst bemalen - Tasse, Schale oder Teller gestalten und mitnehmen
Ihr sucht euch ein Keramikstück aus - Tasse, Schale, Teller, Vase - und bemalt es in 2 Stunden mit Farben und Pinseln nach eurer Vorstellung. Kein Talent nötig, es geht ums Machen. Nach dem Brennen im Ofen (dauert ca. 14 Tage) holt ihr euer fertiges Stück ab oder lasst es euch zuschicken.
Ihr sitzt nebeneinander, jeder hat einen Pinsel in der Hand, und irgendwann schielt einer rüber und sagt: “Das soll ein Hund sein?” Genau dann läuft das Date. Die Hände sind beschäftigt, der Blick wechselt zwischen Tasse und Gegenüber, und Stille fühlt sich hier nicht peinlich an, sondern nach Konzentration. Das Beste: Am Ende habt ihr ein Andenken, das 14 Tage später aus dem Brennofen kommt und euch an genau diesen Abend erinnert.
Unsere Einschätzung:
Wenig Aufwand, kleiner Preis, und am Ende tragt ihr beide etwas nach Hause. Ein kreatives Date, für das ihr keinerlei Vorkenntnisse braucht. Wenn euch die Geduld für Feinarbeit fehlt, seid ihr nach einer Stunde durch - aber dann liegt der ganze Abend noch vor euch.
Geführte Tour über Stuttgarts legendäre Stäffele - Treppen, Aussichten, Stadtgeschichte
Ihr lauft mit einem Guide über die berühmten Stuttgarter Stäffele - die Freilufttreppen, die seit Jahrhunderten die Hänge des Talkessels verbinden. Unterwegs erfahrt ihr Stadtgeschichte, versteckte Ecken und Aussichtspunkte, die kein Reiseführer zeigt. Die Touren dauern ca. 3 Stunden und führen durch verschiedene Stadtteile, je nach Route.
Ihr steigt Stufe für Stufe eine verwachsene Treppe hoch, der Guide erzählt etwas über die Häuser links und rechts, und ihr tauscht leise Kommentare aus, die nur ihr beide hört. Oben wartet eine Aussicht, von der ihr nicht wusstet, dass es sie gibt. Nebeneinander laufen statt gegenübersitzen nimmt den Druck raus und bringt euch ganz nebenbei ins Reden. Um die Route müsst ihr euch übrigens nicht kümmern, das erledigt der Guide.
Unsere Einschätzung:
Wer denkt, er kennt Stuttgart, lernt auf der Stäffelestour das Gegenteil. Kleine Gruppen (ca. 14 Leute), Guides, die wirklich was wissen, und Ecken, an denen ihr sonst vorbeilauft. Die TripAdvisor-Auszeichnung (Travellers’ Choice, zuletzt 2021) kommt nicht von ungefähr. Einziges Muss: halbwegs trockenes Wetter.
160 Fahrzeuge, 130 Jahre Automobilgeschichte - auf 16.500 m² durch die Zeit laufen
Ihr startet oben und arbeitet euch über eine spiralförmige Rampe durch 130 Jahre Automobilgeschichte nach unten - von der Erfindung des Automobils 1886 bis zu aktuellen Konzeptfahrzeugen. Über 160 Fahrzeuge stehen auf dem Weg, dazu Alltagsgegenstände und Zeitgeschichte, die das Ganze in Kontext setzen. Am Ende gibt’s ein Café mit Blick auf den NeckarPark.
Ihr steht vor einem Silberpfeil aus den 1930ern, einer erzählt irgendetwas halb Richtiges über die Geschichte, der andere korrigiert, und plötzlich seid ihr mittendrin in einem Gespräch, das mit Autos angefangen hat und ganz woanders gelandet ist. Die Spiralrampe gibt euch eine Route vor, aber ihr bestimmt das Tempo und entscheidet selbst, wo ihr stehenbleibt und wo ihr ganze Räume überspringt. Ehrlich: Wer sich für alles interessiert, ist 3 Stunden beschäftigt. Vorher absprechen hilft.
Unsere Einschätzung:
Unter Stuttgarts Museen spielt das Mercedes-Benz Museum ganz vorne mit, und das selbst dann, wenn euch Autos eigentlich kalt lassen - es erzählt Zeitgeschichte und Design gleich mit. Fürs Date zählt vor allem, dass ihr zu zweit entdeckt und das Tempo selbst setzt. Nur sollte klar sein: Zwei bis drei Stunden Museum sind nicht für jeden ein gelungener Nachmittag.
3D-Schwarzlicht-Minigolf auf 18 Bahnen - leuchtendes Neon im Dunkeln
Ihr spielt 18 Bahnen Minigolf im Dunkeln - die Wände und Bahnen leuchten unter Schwarzlicht in Neon-Farben, dazu gibt’s 3D-Brillen für den Extra-Effekt. Neben dem Minigolf gibt’s Arcade-Automaten und Air Hockey. Das Ganze dauert je nach Tempo 60–90 Minuten und hat eher Jahrmarkt- als Hochkultur-Atmosphäre.
Ihr steht im Dunkeln, die Bahnen leuchten neonpink, und einer von euch versenkt den Ball im dritten Anlauf, während der andere die 3D-Brille schief auf der Nase hat. Ab Bahn zwei redet ihr automatisch, weil jeder Schlag kommentiert werden muss. Die Neon-Kulisse fühlt sich auf Fotos und in echt anders an als jeder Cafébesuch. Ehrlich: Nicht der Ort für Tiefgang, aber genau deshalb entspannt.
Unsere Einschätzung:
Erwartet keinen Tiefgang, dann bekommt ihr bei Blacklight Stuttgart genau das, wofür ihr kommt: unkompliziertes Beisammensein, bezahlbar und in rund 90 Minuten durch. Die 3D-Effekte sind mal stärker, mal schwächer, je nach Bahn, aber als Spaß-Date zum Lockerwerden geht das Gesamtpaket auf.
Tretboot fahren auf dem Max-Eyth-See - Wasser, Wein und Weitsicht
Ihr leiht euch ein Tretboot und paddelt über den Max-Eyth-See - umgeben von Weinbergen, Wiesen und alten Bäumen. Am Ufer gibt’s Liegewiesen zum Picknicken, und nach der Runde auf dem Wasser könnt ihr am See spazieren oder in einem der nahen Biergärten einkehren. Entspannter geht’s kaum.
Ihr sitzt zu zweit im Tretboot, die Beine bewegen sich im gleichen Rhythmus, und um euch herum ist nur Wasser, Weinberge und Ruhe. Einer lenkt, der andere tut so, als würde er helfen. Nach zehn Minuten redet ihr über alles Mögliche, weil es nichts gibt, das euch ablenkt. Die Stille auf dem Wasser fühlt sich hier nicht unangenehm an, sondern richtig. Für einen entspannten Nachmittag zu zweit taugt es gut, weil es locker ist und ihr jederzeit zurückpaddeln könnt.
Unsere Einschätzung:
Wenig Aufwand, viel Ruhe: am See müsst ihr nichts buchen und kaum was ausgeben. Den großen Wow-Moment liefert der Max-Eyth-See nicht, dafür die richtige Balance aus Bewegung und Nichtstun. Bei Regen fällt das Ganze allerdings flach, also habt einen Plan B parat.
700 Jahre Kunstgeschichte an einem Nachmittag - von Cranach bis Beuys
Ihr lauft durch eine der wichtigsten Kunstsammlungen Deutschlands - Malerei, Skulptur und Grafik vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Sammlung umfasst große Namen (Rembrandt, Monet, Picasso, Beuys), aber auch überraschende Entdeckungen. Die Neue Staatsgalerie von James Stirling ist architektonisch allein schon einen Besuch wert.
Ihr steht vor einem riesigen abstrakten Gemälde, einer kippt den Kopf, zieht eine Augenbraue hoch, und schon seid ihr im Gespräch darüber, was das soll. Vor dem nächsten Bild dreht sich das Gespräch um etwas ganz anderes. So geht das Raum für Raum weiter, ohne dass ihr euch Themen ausdenken müsst. Ihr bestimmt das Tempo, und die Sammlung ist breit genug, dass von Alten Meistern bis Moderne für euch beide was dabei ist. Mittwochs ist der Eintritt in die Sammlung übrigens frei, ein Date zum Nulltarif.
Unsere Einschätzung:
Hier zahlt sich Kunstinteresse aus, mittwochs sogar zum Nulltarif. Die Sammlung bleibt abwechslungsreich, und Stirlings Bau ist mindestens so sehenswert wie das, was drinhängt. Ob als Nachmittag für sich oder als Auftakt für einen Abend in der Innenstadt: beides geht. Wer mit Kunst nichts am Hut hat, wird sich allerdings langweilen.
Kaffee oder Wein auf der Aussichtsterrasse mit Blick über den Stuttgarter Kessel
Ihr setzt euch auf die Terrasse des Teehauses, bestellt Kaffee, Kuchen oder ein Glas Wein und schaut von oben auf den Stuttgarter Kessel. Das Teehaus selbst ist ein kleiner Pavillon von 1913 mit Rokoko-Deckengemälden - das allein ist schon sehenswert. Drumherum: der Weißenburgpark mit alten Bäumen und Wiesen zum Spazieren.
Ihr setzt euch auf die Terrasse, vor euch liegt der ganze Stuttgarter Kessel, und für einen Moment lehnt ihr euch einfach nur zurück. Dann bestellt einer Kaffee, der andere Wein, und das Gespräch findet seinen eigenen Rhythmus. Die Aussicht macht die Arbeit, ihr müsst euch nur hinsetzen. Ehrlich: Die Google-Bewertungen schwanken, weil der Service nicht immer mitspielt. Geht hin für den Blick, nicht für die Gastronomie.
Unsere Einschätzung:
Dass das Teehaus Stuttgarts bekanntester Aussichtspunkt mit Bewirtung ist, hat seine Berechtigung. Solange das Wetter passt, gibt es kaum ein entspannteres Date mit Blick. Beim Service müsst ihr Abstriche machen, aber deswegen kommt hier ohnehin niemand her.
Unter Anleitung Cocktails mixen, shaken und probieren - 3 Stunden Barkeeper-Feeling
Ihr steht an einer Bar, bekommt einen professionellen Barkeeper an die Seite und mixt 5 Cocktails selbst - von Klassikern wie Mojito und Old Fashioned bis zu kreativeren Varianten. Alles wird erklärt, alles wird probiert. Am Ende wisst ihr, wie man schüttelt, rührt und warum es einen Unterschied macht.
Einer von euch schüttelt den Shaker zu enthusiastisch, Eiswürfel fliegen, und der Barkeeper rettet den Rest mit einem trockenen Kommentar. Spätestens beim zweiten Cocktail sind die Hände klebrig und die Gespräche ehrlich. Der durchgetaktete Ablauf nimmt euch die Arbeit ab, Gesprächspausen zu füllen. Funktioniert gerade zu zweit gut, weil ihr nie länger als zwei Minuten ohne gemeinsame Aufgabe seid.
Unsere Einschätzung:
Den Unterhaltungsteil übernimmt hier der Kurs: durchgetakteter Ablauf, kein Suchen nach Gesprächsthemen, und ihr nehmt ein paar Rezepte mit. Die ab 74,50 € sind kein Schnäppchen, verteilen sich aber auf drei Stunden samt Getränken. Spielt seine Stärken eher beim zweiten oder dritten Treffen aus als bei der ersten Begegnung.
Schlechtes Wetter? Zehn von fünfzehn Ideen auf dieser Seite funktionieren komplett drinnen, Stuttgart hat genug Auswahl, dass Regen kein Problem ist. Wenn ihr wenig Zeit habt, sind die Gameshow bei Gamer in Esslingen (75–120 Minuten) oder das Schwarzlicht-Minigolf die kompaktesten Optionen. Für einen längeren Nachmittag passt das Mercedes-Benz Museum in Bad Cannstatt, die Architektur allein ist den Besuch wert, auch ohne Auto-Faible. Plant gut zwei Stunden ein. Die Staatsgalerie am Schlossgarten ist die ruhigere Museum-Option: weniger Trubel, gute Sammlung, und ihr bestimmt das Tempo. Wer es kreativ will: Keramik bemalen bei Mao Mao oder ein Kochkurs. Bouldern bei Vels funktioniert auch spontan, keine Buchung nötig. Die Markthalle im Zentrum ist überdacht und liefert Gesprächsstoff frei Haus: durchprobieren, stehen bleiben, weiterziehen.
Der Valentinstag in Stuttgart lässt sich zu zweit gut ohne Restaurant-Klischee gestalten. Am besten passen die Ideen mit Atmosphäre und ohne Wettkampfdruck: ein Kochkurs oder Cocktailkurs zu zweit, bei dem ihr zusammen etwas macht statt euch nur gegenüberzusitzen. Für den ruhigen, romantischen Moment: das Teehaus im Weißenburgpark mit Blick über den Kessel oder der Fernsehturm bei Dämmerung, wenn unter euch die Stadt langsam ins Abendlicht kippt. Ein Hinweis, der bares Geld und Nerven spart: Rund um den 14. Februar sind Kochkurse und Cocktailkurse schnell ausgebucht, bucht die Termine früh, sonst bleibt am Ende nur der Plan B.
Für Unternehmungen zu zweit draußen hat Stuttgart einige der schönsten Aussichtspunkte der Region. Schloss Solitude ist bei Abendsonne mit Blick über die Filderebene kaum zu toppen. Die Grabkapelle auf dem Württemberg steht allein auf einem Hügel zwischen Weinbergen und ist bei Abendsonne fast menschenleer (das Gelände ist bis Sonnenuntergang zugänglich, die Kapelle selbst schließt um 17 Uhr). Die Stäffelestour verbindet Stuttgarts berühmte Treppen, Ausblicke und Weinberge, am schönsten bei Abendsonne, wenn die Halbhöhenlage golden leuchtet. Der Max-Eyth-See im Neckartal hat Liegewiesen und Tretboote. Das Teehaus im Weißenburgpark ist einer von Stuttgarts schönsten Aussichtspunkten: eine kleine Terrasse mit Blick über den Kessel. Grundregel für ein Date draußen: Aktivität draußen, Essen danach in der Markthalle oder in einem Weinstüble auf dem Weg.
Nicht jedes Date braucht Programm und Zeitdruck. Schloss Solitude bei Sonnenuntergang hat eine Atmosphäre, die von alleine funktioniert, ihr steht auf der Terrasse und schaut über die Landschaft, ohne dass ihr etwas tun müsst. Die Grabkapelle auf dem Württemberg zwischen den Weinbergen ist ruhig, abgelegen und hat genau die richtige Stimmung für einen Nachmittag zu zweit. Das Teehaus im Weißenburgpark ist gemütlich und klein genug, dass es sich persönlich anfühlt. Der Fernsehturm bei Dämmerung, wenn die Aussichtsplattform über dem beleuchteten Kessel schwebt, liefert den Moment ganz ohne Zutun. Für den Abend: Kochkurs oder Cocktailkurs zu zweit, wenn ihr zusammen etwas machen wollt, ohne im Wettkampfmodus zu sein. Und wenn das Wetter mitspielt: Schloss Solitude bei Abendsonne, eine Besenwirtschaft auf dem Rückweg ist die Belohnung.
Eine gute Unternehmung zu zweit muss in Stuttgart keine 60 Euro kosten, die Stadt hat überraschend viele kostenlose Aussichtspunkte. Das Gelände der Grabkapelle auf dem Württemberg ist frei zugänglich und steht allein zwischen Weinbergen, an Wochentagen fast menschenleer und atmosphärisch. Schloss Solitude ist ebenfalls kostenlos zu besichtigen, und das Teehaus im Weißenburgpark ist ein versteckter Aussichtspunkt, den ihr ohne Eintritt erreicht. Die Markthalle kostet nur, was ihr esst, günstiger Einstieg ab 10 Euro pro Person. Wollt ihr die Stäffele lieber mit Führung erkunden: Die geführte Stäffelestour gibt es ab 19 Euro pro Person. Mit einem der kostenlosen Aussichtspunkte plus Abendessen in einer Besenwirtschaft bleibt ihr unter 30 Euro für zu zweit.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026