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Eure Abteilung tritt in mehreren Duellen gegeneinander an, alle spielen gleichzeitig.
Ihr spielt mehrere Duelle aus einem Katalog von 19 Games: Reaktion, Geschicklichkeit, Wissen, Taktik. Alle spielen gleichzeitig, niemand steht am Rand und schaut zu. Ein Live-Scoring auf großen Screens zeigt, welches Team vorne liegt, Snacks und Softdrinks sind im Preis dabei. Buchen könnt ihr direkt online über Gamer Stuttgart.
Das ist das eine Format, bei dem der Azubi und die Abteilungsleiterin gleich oft jubeln. Die Sportliche gewinnt das Reaktions-Game, der ruhige Entwickler räumt beim Wissens-Teil ab, keiner muss sich vor den Kollegen blamieren. Für eine gemischte Truppe, die sich sonst nur aus Meetings kennt, bricht das in einer Viertelstunde das Eis, ganz ohne Moderator und Stuhlkreis. Einen ganzen Tag füllt es nicht, aber ihr seid in 20 Minuten in der Esslinger Altstadt und geht danach zu Fuß zum Essen.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Programmpunkt, wenn eine gemischte Abteilung ohne Workshop-Gefühl aus sich rauskommen soll. Ehrliches Caveat: Mit 75 bis 120 Minuten ist es der Höhepunkt eines halben Tages, kein Ganztagsprogramm, also plant das Essen in Esslingen gleich mit ein.

Eure Gruppe läuft einen halben Tag durch Deutschlands einzigen kombinierten Zoo- und Botanischen Garten mit 1.200 Tierarten und historischen Gewächshäusern.
Ihr lauft durch über 1.200 Tierarten und 8.500 Pflanzenarten - vom Menschenaffenhaus über Aquarium und Amazonienhaus bis zu den maurischen Gewächshäusern aus dem 19. Jahrhundert. Die Wilhelma ist Zoo und Botanischer Garten in einem, ein echtes Stuttgart-Original. Ein halber Tag ist realistisch, wer alles sehen will, hat den ganzen Tag zu tun.
Das ist der entspannte Draußen-Tag für eine große, gemischte Belegschaft, bei der nicht alle das Gleiche wollen. Die einen ziehen zum Affenhaus, die anderen zu den Gewächshäusern, an der Liegewiese trefft ihr euch wieder. Genau diese Lockerheit trägt einen Ausflug mit dem 58-jährigen Meister und der 26-jährigen Werkstudentin, weil niemand sportlich sein oder mit dem Pulk mithalten muss. Der Haken: Der Großteil der Anlage ist outdoor, bei Dauerregen kippt der Tag, und Verpflegung für die ganze Gruppe aus einer Hand gibt es hier nicht.
Unsere Einschätzung:
Spielt die Sonne mit, ist die Wilhelma der Draußen-Ausflug Nummer eins in Stuttgart, weil auch 20+ Kollegen nie als Pulk unterwegs sind und jeder sein Tempo hat. Ehrliches Caveat: bei sicher schlechtem Wetter verschiebt ihr besser, und fürs gemeinsame Essen braucht es einen zweiten Programmpunkt.

Eure Gruppe sitzt an langen Tischen in einem Brauhaus mitten in Stuttgart und bekommt frisch gezapftes Hellbier, Maultaschen und Schnitzel vom eigenen Sud.
Ihr reserviert einen Bereich bei Sophie’s und bekommt das hauseigene Hellbier frisch vom Sud, dazu die schwäbische Karte: Maultaschen, Käsespätzle, Schnitzel, Zwiebelrostbraten. Für eine größere Belegschaft lässt sich ein Menü oder Buffet vorbestellen, sonst à la carte. Die Brauerei sitzt im Haus, das Bier hat keine Anreise hinter sich.
Das Brauhaus ist das Format, das jeder kennt und keiner komisch findet, egal ob acht Kollegen oder vierzig. Der Köbes gibt das Tempo vor, der Geräuschpegel macht steife Tischreden unmöglich, nach dem zweiten Helles redet die Buchhaltung mit dem Vertrieb. Als Abschluss eines Ausflugstags ist es fast gesetzt, es trägt aber auch einen langen Nachmittag für sich allein. Nur wenn ein großer Teil eurer Truppe vegetarisch oder vegan isst, wird die fleischlastige Karte zum Thema, das klärt ihr besser vorher.
Unsere Einschätzung:
Der sichere Abschluss oder das entspannte Hauptprogramm für praktisch jede Betriebsgröße, weil niemand erklären muss, wie ein Brauhausabend geht. Ehrliches Caveat: Es ist gemütlich, nicht besonders, und abends laut, wer ein Highlight zum Erzählen will, kombiniert es mit einer Aktivität davor.

Eure Gruppe kocht gemeinsam ein 4-Gang-Menü unter Anleitung und isst es danach am gedeckten Tisch.
Ihr werdet in Vorspeisen-, Hauptgang- und Dessert-Stationen aufgeteilt, bekommt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung von einem Profi-Koch und produziert gemeinsam ein 4-Gang-Menü (italienisch, asiatisch, mediterran oder schwäbisch). Danach setzt ihr euch an den gedeckten Tisch und esst, was ihr gerade gemeinsam gemacht habt. Aperitif und begleitende Weine sind im Preis enthalten.
Kochen ist eines der wenigen Formate, in dem eine Belegschaft vier Stunden zusammenarbeitet, ohne dass es nach Programm aussieht. Die Stationsaufteilung sortiert die Detail-Verliebten in die Vorspeise und die Pragmatiker an die Hauptspeise, und spätestens beim Wein in der Vorbereitung reden Leute, die sich sonst nur aus dem Fahrstuhl kennen. Weil Aktivität und Abendessen in einem Termin stecken, füllt es einen Abend komplett. Der Preis ist die Kehrseite: Mit rund 129 € pro Kopf ist es der teuerste Baustein auf der Liste, und ein festes Menü passt nicht zu jeder Diät.
Unsere Einschätzung:
Soll der Ausflug gleichzeitig das Abendessen sein, ist der Kochkurs kaum zu schlagen: vier Stunden Programm, am Ende sind alle satt, niemand muss noch ins Restaurant. Ehrliches Caveat: festes Menü plus Premium-Preis, fürs reine Beisammensitzen liefert das Brauhaus oft dasselbe zum halben Kurs.

Eure Gruppe läuft über eine spiralförmige Rampe durch 130 Jahre Automobilgeschichte mit über 160 Fahrzeugen auf 16.500 m².
Ihr startet oben und arbeitet euch über eine spiralförmige Rampe durch 130 Jahre Automobilgeschichte nach unten. Über 160 Fahrzeuge stehen auf dem Weg, dazu Alltagsgegenstände und Zeitgeschichte, die das Ganze in Kontext setzen. Jede:r bestimmt das eigene Tempo, am Ende wartet ein Café mit Blick auf den NeckarPark.
Das ist der sichere Schlechtwetter-Anker, wenn der Draußen-Plan ins Wasser fällt und trotzdem alle mitkommen sollen. Die spiralförmige Architektur gibt eine Route vor, aber wer schneller durch ist, wartet im Café, statt am Gruppentempo zu kleben, und selbst ohne Auto-Leidenschaft findet in einer gemischten Runde jeder etwas, weil es Design, Technik und Zeitgeschichte verbindet. Zwei bis drei Stunden füllt es locker, einen ganzen Tag aber nicht, und ein gemeinsames Erlebnis ist es nicht, hier läuft jeder für sich. Fürs Zusammensitzen plant ihr danach noch das Essen.
Unsere Einschätzung:
Das meistbesuchte Museum der Stadt und einer der stärksten Schlechtwetter-Picks, weil große wie kleine Gruppen im eigenen Tempo durchkommen. Ehrliches Caveat: ein reiner Museumsbesuch schweißt niemanden zusammen, fürs gemeinsame Erlebnis kombiniert ihr ihn mit einer Aktivität oder einem Essen.

Eure Gruppe spaziert kostenlos durch Stuttgarts beliebtesten Höhenpark und steigt 174 Stufen für den 360-Grad-Blick über den Kessel.
Ihr spaziert durch den 50 Hektar großen Höhenpark mit Staudenbeeten, Teichen, kleinem Tiergehege und großer Liegewiese. Auf halbem Weg steht der Killesbergturm - 42 Meter, 174 Stufen zur Aussicht über ganz Stuttgart, die Schwäbische Alb im Süden und den Schwarzwald bei klarer Sicht. Park und Turm kosten nichts.
Das ist der Null-Budget-Auftakt für eine große Runde, die bei Sonne einfach raus will. Decke auf der Liegewiese, jemand holt Eis, ein Teil steigt auf den Turm, der Rest bleibt liegen: keiner muss mit, jeder macht, worauf er Lust hat, und ihr trefft euch wieder auf der Wiese. Weil es keine Buchung und keine Mindestgröße gibt, funktioniert es für 20+ Kollegen genauso wie für ein kleines Team, ideal als entspannter Vormittag vor einem Abendprogramm. Ein ganzer Tag wird es allein nicht, und bei Regen ist der Turm gesperrt.
Unsere Einschätzung:
Kaum ein kostenloser Spot in Stuttgart trägt einen Sommer-Ausflug so entspannt wie der Killesberg: Picknick, Kaffee to go, Aussicht, und das für lau. Ehrliches Caveat: Der Park allein füllt keinen Tag und lebt vom Wetter, plant ein Abendprogramm oder ein Essen dazu.

Eure Gruppe teilt sich in zwei Teams und jagt sich mit Infrarot-Phasern durch eine mehrstöckige Neon-Arena voller Nebel und Verstecke.
Ihr zieht Westen mit Sensoren an, bekommt einen Infrarot-Phaser und werdet auf zwei Teams aufgeteilt. Die Arena geht über mehrere Ebenen, mit Türmen, Verstecken und Nebelmaschinen. Ein Spiel dauert 10 Minuten, gebucht wird in Paketen mit 2 bis 4 Spielen plus Pause dazwischen. Nach jeder Runde gibt es eine Auswertung mit Statistiken pro Person, die für den Rest des Ausflugs Gesprächsstoff liefert.
Lasertag ist der schnellste Weg, eine Abteilung in eine Wir-gegen-die-Stimmung zu kippen: nach fünf Minuten ist allen egal, wer sonst welche Position hat. Die stillsten Kollegen tauen in der Arena oft als Erste auf, weil Hierarchie an der Tür bleibt. Perfekt für eine sportliche, wettkampflustige Runde, bis 40 Leute gehen gleichzeitig rein. Als kompletter Tag reicht es nicht, es ist ein Block von einer bis zwei Stunden, den ihr mit Essen drumherum plant. Und die Symbolik “aufeinander schießen” mag nicht jeder, das fragt ihr besser vorher kurz ab.
Unsere Einschätzung:
Wenig kippt eine gemischte Runde so schnell in Wettkampfstimmung wie Lasertag, mit mehreren Arenen-Ebenen und Platz für mittlere bis große Gruppen. Ehrliches Caveat: das “Schießen”-Konzept polarisiert, im Zweifel vorher abfragen, und Essen plus Anreise nach Stammheim müsst ihr separat organisieren.

Eure Gruppe verteilt sich auf mehrere Tretboote und paddelt über den Max-Eyth-See, umgeben von Weinbergen und Liegewiesen.
Ihr leiht euch mehrere Tretboote und paddelt gemeinsam über den Max-Eyth-See, umgeben von Weinbergen, Wiesen und alten Bäumen. Am Ufer gibt es Liegewiesen zum Picknicken, und nach der Runde auf dem Wasser könnt ihr am See spazieren oder in einem der nahen Biergärten einkehren. Entspannter geht ein Ausflug kaum.
Das ist der ruhige Sommer-Draußen-Pick für ein kleines Team, das nach dem Büro einfach ans Wasser will. Auf zwei, drei Booten verteilt ruft ihr euch über den See zu, überholt euch, treibt irgendwann nebeneinander, und weil die Boote langsam sind, muss niemand sportlich sein. Für eine große, durchgetaktete Belegschaft ist es zu lose: die Boote sind begrenzt, alle gleichzeitig aufs Wasser klappt selten. Als Baustein eines Tages funktioniert es super, mit Picknick auf der Wiese und einem Biergarten hinterher, als alleiniges Programm bleibt es zu kurz.
Unsere Einschätzung:
Wenig Aufwand, viel Ruhe: am See müsst ihr nichts buchen und kaum etwas ausgeben, den großen Wow-Moment liefert er nicht, dafür die Balance aus Bewegung und Nichtstun. Ehrliches Caveat: bei Regen fällt es flach, und für eine große Runde sind die Boote knapp, im Zweifel vorher anrufen.

Eure Gruppe spielt mit 3D-Brille eine Minigolf-Runde durch leuchtende Neonwelten unter Schwarzlicht.
Ihr bekommt 3D-Brillen, Putter und Bälle und spielt 18 Bahnen durch Welten unter Schwarzlicht. Die Bahnen sind dreidimensional gestaltet, jeder Ball leuchtet, und die Hintergründe schaffen das Gefühl, in einem psychedelischen Comic zu putten. Größere Runden spielen parallel auf mehreren Bahnen und rotieren durch. Daneben stehen Arcade-Automaten, Air Hockey und eine Bar für zwischendurch.
Eines der wenigen Formate, das von einer kleinen Runde bis 40 Leuten funktioniert, ohne dass jemand frustriert am Rand steht. Minigolf kann jeder, das Neon-Setting hebt es über den verregneten Nachmittag, und mit einem Drink in der Hand zwischen den Bahnen läuft das Gespräch von allein. Ihr rotiert in kleinen Grüppchen, trefft euch zwischendurch, vergleicht Stände, das ist näher an einem lockeren Block als an durchgetaktetem Programm. Nur ein warmes Essen dürft ihr nicht erwarten, hier gibt es Bar und Snacks, und nach 90 Minuten ist die Runde durch.
Unsere Einschätzung:
Der unprätentiöse Schlechtwetter-Block, der jede Gruppengröße und jedes Alter mitnimmt und niemanden überfordert: günstig, niedrigschwellig, Bar im Haus. Ehrliches Caveat: nach 90 Minuten durch und ohne warmes Essen, also als Teil eines Tages mit Essen drumherum planen.

Eure Gruppe mixt unter Anleitung 5 Cocktails selbst und trinkt sie auch selbst, mit Bar-Snacks und Rezepthandbuch zum Mitnehmen.
Ein:e Barkeeper:in zeigt euch in einer geschlossenen Bar im SI-Centrum 5 Cocktails (plus Begrüßungsdrink), erklärt Technik, Geschichte und Geschmack. Ihr mixt selbst und trinkt selbst. Alle Mix-Getränke, Spirituosen, alkoholfreien Getränke, Bar-Snacks und ein Rezepthandbuch zum Mitnehmen sind im Preis enthalten.
Nach dem zweiten selbstgeschüttelten Drink glaubt die halbe Abteilung plötzlich, sie könne Bartending, und ab da redet jeder mit jedem. Als Abendprogramm aus einer Hand trägt es einen ganzen Ausflugsabend, weil Schütteln, Probieren und Quatschen ineinander übergehen und niemand auf die Uhr schaut. Ideal für ein Team von 8 bis 20 Leuten, das gerne trinkt. Zwei Haken: Ab 25 Personen wird die Bar-Theke zu eng, und wer keinen Alkohol trinkt, ist hier eher Beifahrer. Ein warmes Essen ersetzt es nicht, es gibt Bar-Snacks, kein Menü.
Unsere Einschätzung:
Wenn eure Runde gerne und gut trinkt, ist der Cocktailkurs der ehrlichste Premium-Pick für einen Ausflugsabend: klare Dramaturgie, alles aus einer Hand. Ehrliches Caveat: schnell über 75 € pro Kopf, nichts für Nicht-Trinker und für spontan, das muss vorab gebucht werden.

Eure Gruppe läuft mit einem Guide über Stuttgarts legendäre Stäffele und entdeckt Treppen, Aussichten und Stadtgeschichte abseits der Reiseführer.
Ihr lauft mit einem Guide über die berühmten Stuttgarter Stäffele, die Freilufttreppen, die seit Jahrhunderten die Hänge des Talkessels verbinden. Unterwegs erfahrt ihr Stadtgeschichte, versteckte Ecken und Aussichtspunkte, die kein Reiseführer zeigt. Die Touren dauern etwa 3 Stunden und führen je nach Route durch verschiedene Stadtteile.
Nebeneinander laufen statt gegenübersitzen nimmt den Druck raus, den eine Runde hat, in der sich nicht alle gut kennen. Der Guide liefert den roten Faden, ihr tauscht beim Hochsteigen leise Kommentare aus, und oben wartet eine Aussicht, von der keiner wusste, das ist der Anti-Standard-Pick für die Kollegen, die “Stuttgart kenn ich doch” sagen. Die Touren laufen in kleinen Gruppen von etwa 14 Leuten, für eine ganze Abteilung müsst ihr aufteilen oder eine private Tour anfragen. Und es geht draußen viel bergauf und bergab, bei Regen oder mit jemandem, der schlecht zu Fuß ist, wird es zäh.
Unsere Einschätzung:
Wer denkt, er kennt Stuttgart, lernt auf der Stäffelestour das Gegenteil: kleine Gruppen, Guides, die wirklich etwas wissen, und Ecken, an denen ihr sonst vorbeilauft. Ehrliches Caveat: für eine sehr große Belegschaft müsst ihr aufteilen, und ohne trockenes Wetter macht die Tour keinen Spaß.

Eure Gruppe teilt sich in kleine Crews, jede löst parallel in 60 Minuten Rätsel, Codes und versteckte Hinweise in einem eigenen Raum.
Ihr werdet in einer Crew von 4 bis 6 Leuten in einen Raum eingeschlossen und müsst durch Rätsel, Codes und versteckte Hinweise innerhalb von 60 Minuten den Weg nach draußen finden. pause & play hat in Stuttgart 6 Räume parallel buchbar - größere Gruppen verteilen sich auf mehrere Räume und treten gegeneinander an. Im Foyer gibt es danach die Auswertung.
Escape Rooms zeigen in 60 Minuten, wer in eurer Runde unter Druck den Überblick behält und wer hektisch jeden Schrank aufreißt, und genau das ist der Reiz. Auf mehreren Räumen parallel entsteht ein kleiner Wettbewerb, wer schneller draußen ist, und weil es Kopfarbeit statt Sport ist, machen auch die mit, die keine Action wollen. Der Haken für einen Ausflug: pro Raum passen nur 6 Leute rein, eine große Abteilung am Stück geht nicht, und die Teilcrews erleben getrennte Geschichten. Als wetterfester Block von einer Stunde stark, als Ganztag zu kurz, und Essen plant ihr danach in der Innenstadt.
Unsere Einschätzung:
Der Klassiker, der zurecht Klassiker ist: mehrere Räume, faires Pricing, und für eine Runde von 8 bis 20 Leuten, die rätselt statt rennt, schwer zu schlagen. Ehrliches Caveat: als reines Wettkampfformat konkurriert es mit Gamer, wo alle dieselbe Runde gleichzeitig spielen, statt sich auf Räume aufzuteilen.

Eure Gruppe läuft durch 80+ Sportwagen in spektakulärer Architektur am Porscheplatz, optional mit Gruppen- oder Werksführung.
Ihr lauft durch über 80 Fahrzeuge: von den ersten Porsche-Konstruktionen über legendäre Rennwagen bis zu aktuellen Modellen, das Gebäude selbst ist ein architektonisches Statement. Für Gruppen sind Führungen buchbar (90 Minuten Standard, thematisch wählbar), dazu sind Werksführungen am angrenzenden Porsche-Werk möglich (Mo bis Fr, Online-Reservierung nötig).
Der kompakte Kultur-Auftakt, wenn ihr einen Vormittag füllen wollt, bevor der Tag ins Restaurant kippt, ideal wenn Auswärtige oder Kunden dabei sind. Eine Gruppenführung gibt den Kollegen, die sonst still durch Museen laufen, einen Anknüpfungspunkt, und wer sich für Motorsport begeistert, taut hier sofort auf. In 90 bis 150 Minuten seid ihr durch, ein ganzer Tag wird es nicht, und wenn ein Großteil der Runde sich null für Autos interessiert, trägt das Mercedes-Museum mit seinem breiteren Zeitgeschichte-Fokus besser. Essen gibt es nicht für die Gruppe, das plant ihr danach.
Unsere Einschätzung:
Stuttgarts zweites großes Automuseum, kompakter und günstiger als das Mercedes-Pendant und mit spürbar mehr Motorsport-Emotion. Ehrliches Caveat: der Fokus liegt eng auf Sportwagen, für eine sehr auto-ferne Runde ist es dünn, und für ein gemeinsames Erlebnis braucht es noch einen zweiten Programmpunkt.

Eure Gruppe verkostet unter Anleitung mehrere Single Malts, lernt Herkunft und Geschmack einzuordnen und trinkt sich durch Whiskys aus aller Welt.
Ein:e Gastgeber:in führt euch durch mehrere Whiskys, erklärt Herkunft, Herstellung und worauf man bei Nase und Gaumen achtet. Ihr lernt, einen Islay-Rauchbomber von einem milden Speyside zu unterscheiden, und probiert euch durch Single Malts aus aller Welt. Je nach Format gibt es Schokolade oder Käse als Begleitung, Wasser zum Neutralisieren steht bereit.
Nach dem dritten Dram redet auch der stillste Kollege über Torf und Sherryfass, hier wird genossen und fachgesimpelt statt durch eine Halle gerannt. Das ist der ruhige Baustein für eine kleine Runde oder ein Team, das Drinks ernster nimmt als Action, ab sechs Leuten läuft ein Privat-Tasting. Für eine große, laute Abteilung ist das Format zu intim: am wohlsten fühlt sich eine Gruppe, in der jeder am Tisch den Gastgeber hört. Wer keinen Whisky mag, sitzt die Dramaturgie ab, und ein Abendessen ersetzt die Käse-Begleitung nicht. Mit dem Auto kommt ihr besser nicht her.
Unsere Einschätzung:
Für eine Runde, die Drinks ernster nimmt als Bewegung, ist das der ruhige Genuss-Abend: kompetent geführt, zentral, viele Formate vom Einsteiger bis High End. Ehrliches Caveat: rein auf Whisky ausgelegt, das muss zur Runde passen, klein bleiben, und der Preis steigt mit der Qualitätsstufe deutlich.
Bei bis zu 64 Leuten in einer einzigen Runde spielt bei der Gameshow von Gamer die ganze Abteilung gleichzeitig, mit Live-Scoring und ohne dass jemand am Rand wartet, ab 31 € pro Person inklusive Snacks. Wer die große Runde lieber draußen verteilt, schickt sie durch die Wilhelma, wo Zoo und Botanik genug Platz für alle im eigenen Tempo lassen. Zum Abschluss passen an die langen Tische im Sophie's Brauhaus auch geschlossene Gesellschaften. Alle Großgruppen-Formate mit Preisen und Paket findet ihr gebündelt auf der Betriebsausflug-Seite für Stuttgart.
Spielt das Wetter mit, gehört der Ausflug raus. Am Höhenpark Killesberg reichen eine Wiese, ein paar mitgebrachte Snacks und der Aufstieg auf den Turm, und das kostet nichts. Ruhiger wird es auf den Tretbooten am Max-Eyth-See, wo sich die Runde über zwei, drei Boote verteilt und danach im Biergarten am Ufer landet. Beides lebt von trockenem Wetter. Fällt der Plan ins Wasser, hält die Gameshow bei Gamer den Termin drinnen wetterfest. Fertige Tagesabläufe und weitere Draußen-Bausteine stehen auf der Betriebsausflug-Seite für Stuttgart.
Wenn der Regen den ganzen Tag bleibt, zählt nur, was drinnen trägt. Das Mercedes-Benz Museum nimmt große, gemischte Gruppen und lässt jedem sein Tempo über die spiralförmige Rampe, das Schwarzlicht-Minigolf in Zuffenhausen funktioniert vom Azubi bis zur Chefin. Wer lieber knobelt, verteilt die Runde auf die sechs Räume von pause & play. Ohne Wartezeit und komplett wetterunabhängig läuft auch die Gameshow bei Gamer. Noch mehr wetterfeste Ideen mit Preisen und Stadtteilen sammelt unser Guide zu Indoor-Aktivitäten in Stuttgart.
Kegeln und Maultaschen hatten deine Kollegen schon fünf Mal. Für den Ausflug, über den man im November noch redet, teilt ihr euch beim Lasertag in Stammheim auf zwei Teams und jagt euch durch eine mehrstöckige Neon-Arena, oder ihr steigt mit einem Guide über Stuttgarts Stäffele und seht die Stadt, die angeblich jeder kennt, von einer neuen Seite. Wettkampf ohne Workshop-Gefühl liefert die Gameshow bei Gamer, mehrere Duelle aus 19 Games, bei denen alle gleichzeitig mitspielen. Wer den Tag gleich als Teamevent mit Paket plant, wird auf der Teambuilding-Seite für Stuttgart fündig.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026