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Eure Abteilung tritt in sieben Duellen gegeneinander an, alle spielen gleichzeitig.
Ihr spielt sieben Duelle aus einem Katalog von 19 Games: Reaktion, Geschicklichkeit, Wissen, Taktik. Alle spielen gleichzeitig, niemand steht am Rand und schaut zu. Ein Live-Scoring auf großen Screens zeigt, welches Team vorne liegt, Snacks und Softdrinks sind im Preis dabei. Buchen könnt ihr direkt online über Gamer Braunschweig.
Das ist das eine Format, bei dem der Azubi und die Abteilungsleiterin gleich oft jubeln. Die Sportliche gewinnt das Reaktions-Game, der ruhige Entwickler räumt beim Wissens-Teil ab, keiner muss sich vor den Kollegen blamieren. Für eine gemischte Truppe, die sich sonst nur aus Meetings kennt, bricht das in einer Viertelstunde das Eis, ganz ohne Moderator und Stuhlkreis. Einen ganzen Tag füllt es nicht, aber ihr sitzt mitten in der Innenstadt und geht danach zu Fuß ins Magniviertel zum Essen.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Programmpunkt, wenn eine gemischte Abteilung ohne Workshop-Gefühl aus sich rauskommen soll. Ehrliches Caveat: Mit 75 bis 120 Minuten ist es der Höhepunkt eines halben Tages, kein Ganztagsprogramm, also plant das Essen gleich mit ein.

Eure Gruppe klettert in Sicherungsgurten durch fünf Parcours in 4 bis 13 Meter Höhe, mitten im Wald am Rand von Braunschweig.
Ihr bekommt Gurt und Einweisung, dann klettert ihr in eigenem Tempo durch fünf Parcours, die zwischen den Bäumen des Westparks hängen, von der leichten Runde in 4 Metern bis zur Mutprobe in 13 Metern Höhe. Seilbrücken, Netze, Zip-Lines, dazwischen Plattformen, auf denen ihr euch sammelt. Das Ticket gilt den ganzen Tag, solange die Anlage nicht ausgebucht ist, ihr müsst also nicht hetzen und könnt zwischendurch auf der Wiese eine Pause machen.
Das ist der Ausflug, bei dem der Kollege in 8 Metern Höhe merkt, dass die halbe Abteilung von unten mitfiebert. Draußen im Wald, mit echter Höhe und einem kleinen Kloß im Hals, tauen Leute anders auf als im Konferenzraum. Die Parcours sind nach Schwierigkeit gestaffelt, die Vorsichtigen bleiben unten, die Mutigen gehen hoch, und trotzdem sind alle im selben Wald unterwegs. Der ehrliche Haken: Wer Höhenangst hat oder körperlich stark eingeschränkt ist, klettert nicht mit, das solltet ihr vorher offen ansprechen, statt jemanden am Einstieg stehenzulassen.
Unsere Einschätzung:
Der beste echte Draußen-Anker der Liste, weil er ganztags trägt und man an der Höhe nicht vorbeikommt. Ehrliches Caveat: Es ist wetter- und saisonabhängig und nichts für Höhenängstliche, plant für die, die nicht klettern, eine Alternative auf der Wiese ein.

Eure Gruppe sitzt unter den Kupferkesseln eines Braunschweiger Brauereigasthauses, trinkt hausgebrautes Pils, Märzen und Bock und bestellt traditionelle Küche von der Karte.
Ihr reserviert einen Bereich bei Schadt’s und sitzt mit Blick auf die Kupferkessel, in denen Hauspils, Märzen und Bock gebraut werden. Auf der Karte stehen klassische deutsche Gerichte plus Eigenbrau-Spezialitäten. Für eine größere Belegschaft lässt sich vorab ein Buffet oder ein Menü absprechen, das Personal ist für Feiern eingespielt.
Das Brauereigasthaus ist das Format, das jeder kennt und keiner komisch findet, egal ob acht Kollegen oder vierzig. Die Kessel im Raum sind ein Gesprächsthema für alle, die sich sonst nichts zu sagen haben, der Geräuschpegel macht steife Tischreden unmöglich, nach dem zweiten Eigenbrau redet die Buchhaltung mit dem Vertrieb. Als Abschluss eines Ausflugstags ist es fast schon gesetzt, es trägt aber auch einen langen Nachmittag für sich allein. Nur wenn ein großer Teil eurer Truppe vegetarisch oder vegan isst, wird die fleischlastige Karte zum Thema, das klärt ihr besser vorher.
Unsere Einschätzung:
Der sichere Abschluss oder das entspannte Hauptprogramm für praktisch jede Betriebsgröße, weil niemand erklären muss, wie ein Brauhausabend geht. Ehrliches Caveat: Das Google-Rating ist mit 3.9 nicht glänzend und der Service kann an vollen Abenden langsam werden, wer ein Highlight zum Erzählen will, kombiniert es mit einer Aktivität davor.

Eure Gruppe kocht gemeinsam ein mehrgängiges Menü unter Profi-Anleitung und isst es danach am gedeckten Tisch in der Eventlocation.
Ihr werdet in Vorspeisen-, Hauptgang- und Dessert-Stationen aufgeteilt, bekommt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung von einem Profi-Koch und produziert gemeinsam ein mehrgängiges Menü. Danach setzt ihr euch an den gedeckten Tisch und esst, was ihr gerade selbst gemacht habt. Getränke wie Wein, Wasser und Softdrinks sind in der Regel dabei, die Themenabende wechseln monatlich.
Kochen ist eines der wenigen Formate, in dem eine Abteilung drei bis vier Stunden zusammenarbeitet, ohne dass es nach Programm aussieht. Die Stationsaufteilung sortiert die Detailverliebten in die Vorspeise und die Pragmatiker an die Hauptspeise, und wer sich vorher nur vom Flur kannte, redet spätestens beim ersten Glas Wein in der Vorbereitung. Für einen Team-Tag, der Aktivität und Abendessen an einem Termin bündelt, spielt das seine Stärke aus, alle sind am Ende satt und niemand muss noch ins Restaurant. Weniger geeignet, wenn eure Runde viele Allergien oder strikte Diäten hat, das klärt ihr besser vorab.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Pick, wenn ihr Aktivität und Abendessen an einem Ort und einem Termin wollt und ein höheres Budget eingeplant ist. Ehrliches Caveat: Zum Premium-Preis ist das eine teure Nummer, für die reine Zusammensitz-Stimmung reicht Schadt’s oft zum halben Preis, wenn es nicht zwingend ums Kochen geht.

Eure Gruppe verteilt sich auf mehrere Kajaks und Tretboote und paddelt über die Oker, einmal um die Innenstadt herum.
Ihr leiht euch an der Floß-Station am Botanischen Garten mehrere Kajaks und Tretboote und paddelt über die Okerumflut, den historischen Wassergraben, der sich einmal um die Braunschweiger Innenstadt zieht. Links und rechts grüne Ufer, Brücken, Parks. Die komplette Runde um die Altstadt dauert etwa zweieinhalb Stunden, ihr könnt aber auch nur eine kurze Schleife drehen und die Ruhe auf dem Wasser mitnehmen.
Der entspannte Sommer-Block für eine Runde, die einfach mal raus aus dem Büro und aufs Wasser will. Auf mehrere Boote verteilt ruft ihr euch übers Wasser zu, überholt euch, treibt irgendwann nebeneinander, und die Stadt sieht vom Kajak aus komplett anders aus. Funktioniert gut für ein kleineres Team, weil niemand sportlich sein muss, ist aber für eine große, durchgetaktete Belegschaft zu lose: die Boote sind begrenzt, alle gleichzeitig aufs Wasser klappt selten. Für Action-Suchende ist es nichts, die Boote sind langsam, das hier ist gemütlich.
Unsere Einschätzung:
Eine der naheliegendsten Sommer-Ausflugsideen in Braunschweig, an die kaum jemand denkt, günstig, draußen und mit einem ganz neuen Blick auf die Stadt. Ehrliches Caveat: Es lebt vom Wetter und trägt keinen ganzen Tag allein, plant es als Nachmittagsblock mit Essen oder einem zweiten Programmpunkt drumherum.

Eure Gruppe spaziert durch 3.000 Jahre Kunst, von Rembrandt und Vermeer bis zur antiken Skulptur.
Ihr lauft durch eines der ältesten Kunstmuseen Europas, rund 4.000 Werke aus 3.000 Jahren, von Rembrandt und Vermeer über mittelalterliche Skulpturen bis zu Porzellan und Münzen. Die Sammlung ist vielseitig genug, dass ihr immer wieder bei etwas hängenbleibt und diskutieren könnt. Einen Audioguide braucht ihr nicht, die Werke sprechen für sich.
Das ist der Schlechtwetter-Anker für einen Ausflug, bei dem niemand durchgetaktet werden will, aber trotzdem alle etwas erleben. Ihr lauft im eigenen Tempo, die einen bleiben bei den Rembrandts, die anderen bei den antiken Skulpturen, und trefft euch immer wieder in der nächsten Galerie. Für eine gemischte Belegschaft mit Älteren und Jüngeren funktioniert das, weil jeder seinen eigenen Schwerpunkt findet und die offene Sammlung auch große Gruppen problemlos verkraftet. Weniger geeignet, wenn eure Runde Action und Bewegung sucht, hier läuft man langsam, und wer mit Kunst gar nichts anfangen kann, wird still.
Unsere Einschätzung:
Das Herzog Anton Ulrich-Museum überrascht auch Leute, die sich für Kunst gar nicht interessieren, dafür sorgt die Vielfalt der Sammlung, und es ist der günstigste wetterfeste Block der Liste. Ehrliches Caveat: Wenn die ganze Runde wirklich nichts mit Kunst anfangen kann, wird es zäh, dann lieber ein aktiveres Indoor-Format.

Eure Gruppe teilt sich in mehrere Mannschaften und jagt sich mit Infrarot-Phasern durch eine 700 m² große Arena mit Türmen, Rampen und Nebeleffekten.
Ihr zieht Westen mit Sensoren an, schnappt euch Infrarot-Phaser und werdet auf bis zu acht Teams aufgeteilt. Die Arena ist auf 700 m² mit Türmen, Rampen, Verstecken und Nebelmaschinen ausgestattet, eine der größten in Norddeutschland. Eine Runde dauert 15 Minuten, üblich sind zwei bis drei Runden mit Pause dazwischen, nach jeder Runde gibt es Auswertungen pro Spieler:in.
Lasertag ist der schnellste Weg, eine Abteilung in eine Wir-gegen-die-Stimmung zu kippen, in fünf Minuten ist allen klar, wer auf welcher Seite steht. Die Statistiken am Ende sind dankbarer Gesprächsstoff für den Rest des Ausflugs, und auch die eher stillen Kollegen tauen hier oft auf. Am besten für eine sportlichere, wettkampflustige Runde zwischen 10 und 22 Personen. Weniger geeignet, wenn jemand Bewegungseinschränkungen hat oder die Symbolik “aufeinander schießen” nicht mag, das fragt ihr besser vorher kurz ab. Wer mehr als 22 Leute ist, weicht auf die Mind Arena im selben Gebäude aus.
Unsere Einschätzung:
700 m² Arena sind für Braunschweig ungewöhnlich viel Platz, und das Format hat die höchste Aktivierungsrate für die Stillen in der Runde. Ehrliches Caveat: Das Konzept “schießen” polarisiert und ein ganzes Tagesprogramm trägt es nicht, plant Essen und eventuell einen zweiten Block dazu.

Eure Gruppe spaziert durch rund 4.000 Pflanzenarten, von tropischen Gewächshäusern bis zum Rosarium.
Ihr lauft durch den Botanischen Garten der TU, rund 4.000 Pflanzenarten auf einem überschaubaren Gelände. Rosarium, Alpinum, Farnschlucht, barocker Bauerngarten und tropische Gewächshäuser. Die Gewächshäuser sind das Highlight, wenn ihr exotische Pflanzen sehen wollt, ohne zu fliegen. Eine Runde dauert etwa eine Stunde, je nachdem, wie oft ihr stehen bleibt.
Der kostenlose Draußen-Auftakt für einen Ausflugsnachmittag, an dem niemand etwas leisten muss. Ihr lauft im eigenen Tempo, bleibt alle paar Meter vor einer Art stehen, die keiner benennen kann, und kommt dabei automatisch ins Gespräch, auch die, die im Büro nie ein Wort wechseln. Für eine gemischte Belegschaft mit unterschiedlichen Tempi und Altersgruppen funktioniert das, große Gruppen verteilen sich problemlos auf dem Gelände. Wer Programm und Action braucht, ist hier falsch, hier wird nur gelaufen und geguckt.
Unsere Einschätzung:
Ein unerwarteter, kostenloser Draußen-Baustein, klein genug für eine lockere Stunde und vielseitig genug, dass es nicht langweilig wird. Ehrliches Caveat: Am besten im späten Frühling und Sommer, wenn alles blüht und die Gewächshäuser offen sind, im Winter und bei Dauerregen lohnt es sich kaum, und einen ganzen Tag trägt es nur in Kombination.

Eure Gruppe spielt 18 Bahnen Minigolf durch drei Themenwelten unter Schwarzlicht und leuchtenden Graffiti-Wänden.
Ihr bekommt Putter und Ball und spielt 18 Bahnen durch drei Themenwelten: Lost City, Unterwasserwelt und Dschungel. Alles unter Schwarzlicht, die Wände leuchten mit Graffiti vom Künstler Costwo. Ab Bahn drei wird es kompetitiv, weiße Kleidung und Zähne leuchten von selbst mit.
Eines der wenigen Formate, das von 8 bis 40 Leuten funktioniert, ohne dass irgendwer frustriert am Rand steht. Minigolf ist niedrigschwellig, keiner blamiert sich, keiner ist überfordert, die Werkstudentin spielt neben dem Abteilungsleiter. Kleinere Grüppchen rotieren durch die Bahnen, treffen sich zwischendurch, vergleichen Stände, das ist näher an einem lockeren Feierabend als an einer durchgetakteten Aktivität. Nur ein gemeinsames Essen dürft ihr nicht erwarten, hier gibt es Snacks und Getränke an der Theke, das Abendessen plant ihr danach in der Innenstadt.
Unsere Einschätzung:
Der unkomplizierte Allrounder für gemischte Runden in Braunschweig, günstig, niedrigschwellig und mit 4.5 Sternen über 1.000 Bewertungen die einzige Adventure-Minigolf-Anlage der Stadt mit Schwarzlicht. Ehrliches Caveat: Nach 90 Minuten durch und ohne warmes Essen, also als Block innerhalb eines Tages mit Verpflegung drumherum planen.

Eure Gruppe lernt drei Stunden lang Cocktails mixen, trinkt die eigenen Kreationen und nimmt die Rezepte mit nach Hause.
Ihr lernt von 18 bis etwa 21 Uhr, wie man Cocktails richtig mixt: Shaken, Rühren, Muddlen. Von Mojito über Caipirinha bis zur Eigenkreation, alles unter Anleitung eines Barkeepers. Eure Kreationen trinkt ihr natürlich selbst. Am Ende wisst ihr, was ihr zu Hause nachmachen könnt, und sitzt mitten in der Innenstadt für den Rest des Abends.
Weil die ganze Runde die ganze Zeit selbst hinter der Bar steht, wird es locker, ohne dass es ein reiner Besäufnis-Abend wird. Nach dem zweiten Drink läuft das Gespräch von allein, und der Barkeeper korrigiert, wo es nötig ist. Als After-Work-Abend für ein kleineres Team bis etwa zwölf Leute ist das ein rundes Format, weil hinter der Bar nur begrenzt Platz ist. Zwei Haken: Wer keinen Alkohol trinkt, hat nur die Hälfte vom Spaß, und für eine große Abteilung ab 20 Personen wird die Bar zu eng, dann lieber Kochkurs oder Schadt’s.
Unsere Einschätzung:
Das Rundum-Paket für einen Ausflug am Abend: drei Stunden Programm mit Drinks, danach gut gelaunt und direkt in der Innenstadt. Ehrliches Caveat: Nicht günstig und ohne Essen, für eine reine Quatsch-Runde zu durchgetaktet und für große Gruppen wird die Bar zu eng.

Eure Gruppe teilt sich in Crews von bis zu 9 Personen auf, jede Crew löst parallel in 60 Minuten Rätsel in einem eigenen thematischen Raum.
Ihr werdet in Crews von 4 bis 9 Personen in unterschiedliche Räume eingeschlossen und müsst durch Rätsel, Codes und versteckte Hinweise innerhalb von 60 Minuten den Weg nach draußen finden. Hidden hat elf Räume an zwei Standorten, in Spitzenzeiten lassen sich bis zu 36 Personen gleichzeitig auf vier Räume verteilen. Danach vergleicht ihr im Foyer Lösungszeiten und Highlights mit den anderen Crews.
Ein Escape Room zeigt in 60 Minuten, wer in eurer Abteilung unter Druck ruhig bleibt und wer durchdreht, und genau das ist der Spaß. Auf mehreren Räumen parallel entsteht ein kleiner Wettbewerb, wer schneller draußen ist, das gibt Gesprächsstoff für den Rest des Ausflugstags. Am besten für eine Runde von 8 bis 20 Leuten über mehrere Räume, die sich schon kennt und Lust auf Kopfarbeit statt Bewegung hat. Ab 35 wird die Logistik anstrengend, und eine große Gruppe am Stück geht nicht, weil die Teilcrews unterschiedliche Geschichten erleben.
Unsere Einschätzung:
Der klare Platzhirsch für Escape Rooms in Braunschweig, 4.8 Sterne über 1.100 Bewertungen, elf Räume in verschiedenen Schwierigkeiten und faires Pricing. Ehrliches Caveat: Als Gameshow-nahes Rätselformat rangiert es bei uns bewusst hinter der Gameshow, weil eure Abteilung dort nicht in getrennte Crews zerfällt.

Eure Gruppe löst über ein 3-Gänge-Menü hinweg einen Kriminalfall, während Schauspieler den Mord mitten unter euch aufführen.
Ihr sitzt am gedeckten Tisch, esst ein 3-Gänge-Menü, und zwischen den Gängen spielen Schauspieler einen Mordfall mitten im Raum. Ihr verhört Verdächtige, sammelt Hinweise und ratet am Ende, wer es war. Wer aufmerksam isst und zuhört, kommt dem Täter näher als die Tischnachbarn. Das Waldhaus Oelper liefert dazu das rustikale Landgasthaus-Ambiente.
Das ist der Abend, an dem die ruhige Kollegin aus der Buchhaltung plötzlich lautstark einen Zeugen verhört. Ein Krimidinner zieht jeden rein, weil Mitraten ansteckend ist, und der Wein dazwischen lockert die Stimmung. Für einen Team-Tag, der Essen und Programm in einem langen, gesetzten Abend bündelt, ist das ein rundes Paket, und niemand muss selbst aktiv auf eine Bühne. Die Location fasst auch große Runden, ihr sitzt aber an festen Plätzen, es ist also kein Format zum Herumlaufen und Mischen.
Unsere Einschätzung:
Die richtige Wahl, wenn ihr Essen und Show in einem Abend wollt und niemand selbst aktiv werden muss, am besten für eine Runde, die gern miträtselt und einen langen Abend plant. Ehrliches Caveat: Teuer und gesetzt, für eine spontane oder gesellige Steh-Runde ist es nichts.

Eure Gruppe verteilt sich auf bis zu 6 Stationen und löst gemeinsam Rätsel und Aufgaben in einer Escape-Game-Halle für bis zu 48 Personen.
Ihr betretet die Mind Arena, bekommt eine Einweisung, und verteilt euch dann in Kleingruppen auf bis zu 6 Stationen, an denen ihr parallel Rätsel und Aufgaben löst. Im Unterschied zum klassischen Escape Room bleiben alle in einer großen Halle, ihr seht und hört euch. Der Pauschalpreis gilt für die gesamte Arena über etwa zwei Stunden, ideal für große Runden.
Eines der wenigen Formate in Braunschweig, das 30 bis 48 Kollegen in einem einzigen geteilten Erlebnis hält. Anders als beim klassischen Escape Room mit getrennten Teilcrews erlebt die ganze Abteilung dieselbe Halle gleichzeitig, ihr könnt euch zwischen den Stationen austauschen und feuert euch gegenseitig an. Das macht es zur logischen Wahl, wenn ein normaler Escape Room für eure Gruppengröße nicht skaliert. Weniger geeignet, wenn jemand den klassischen “Tür-fällt-zu”-Thrill sucht, die Mind Arena ist offener angelegt.
Unsere Einschätzung:
Wenn ihr 30 und mehr Leute seid und einen klassischen Escape Room logistisch nicht hinbekommt, ist die Mind Arena die naheliegende Lösung in Braunschweig, der Pauschalpreis macht die Kalkulation simpel und alle erleben dasselbe. Ehrliches Caveat: Das Format ist neuer und weniger etabliert, kommuniziert vorab kurz, was die Gruppe erwartet.

Eure Gruppe wirft unter Aufsicht eines Coaches echte Wurfäxte auf Holzziele, Getränke nur dosiert in den Pausen.
Ein Coach zeigt euch die Wurftechnik, dann werft ihr in abgetrennten Bahnen echte Wurfäxte auf Holzscheiben mit Zielringen. Sobald die erste Axt im Ziel steckt, ist es überraschend befriedigend. Zum Schluss gibt es meist ein kleines Turnier in der Gruppe, Bier oder Softdrinks trinkt ihr dosiert in den Pausen.
Das ist der Ausflug, den in eurer Runde garantiert noch keiner gemacht hat. Genau die richtige Mischung aus Nervenkitzel, leichtem Wettkampf und “darf ich das überhaupt”, perfekt für ein Team, das Bowling und Escape Room längst durchhat. Am besten für 4 bis 10 Leute, weil dann jeder oft genug an der Wurfbahn steht und niemand nur zuschaut. Für eine große, durchgemischte Abteilung ab 20 ist es ungeeignet, es gibt nur begrenzt Bahnen und es wird schnell zur Warterunde. Alkohol gibt es aus Sicherheitsgründen nur dosiert.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Anti-Klischee-Pick für eine kleine Runde mit Lust auf etwas Neues, ungewöhnlich, aber niedrigschwellig, jeder kann es nach fünf Minuten. Ehrliches Caveat: Nur für 4 bis 10 Leute, ohne Essen und ohne feste Location, für einen großen Betriebsausflug taugt es nicht.
Je größer die Runde, desto schneller kippt ein Programmpunkt in Warterei. Bei der Gameshow bei Gamer spielt die ganze Abteilung in einer einzigen Runde gleichzeitig, mit Live-Scoring und ohne dass ihr Zusatzräume braucht, ab 31 € pro Person inklusive Snacks. Wird die Truppe noch größer, hält die Mind Arena an der Böcklerstraße 30 bis 48 Leute in einer geteilten Escape-Halle zusammen, statt sie auf getrennte Räume aufzuteilen. Beides skaliert dorthin, wo ein normaler Block längst auseinanderfällt. Alle Formate für große Runden, mit Preisen und passendem Paket, stehen gebündelt auf der Betriebsausflug-Seite für Braunschweig.
Kommt die Sonne raus, wäre es schade, den Team-Tag drinnen zu verbringen. Im Hochseilgarten Monkeyman im Westpark klettert ihr einen ganzen Tag lang durch fünf Parcours bis in 13 Meter Höhe, zwischen echten Bäumen statt Bürowänden. Ruhiger wird es auf der Oker: An der Floß-Station leiht ihr Kajaks und Tretboote und treibt einmal um die Altstadt. Beides lebt vom Wetter, deshalb gehört ein Plan B dazu. Bei Regen springt die Gameshow bei Gamer als wetterfester Ersatz ein. Mehr Draußen-Bausteine und fertige Tagesabläufe findet ihr auf der Betriebsausflug-Seite für Braunschweig.
Wenn der Wetterbericht für den Ausflugstag Dauerregen zeigt, brauchst du Formate, die das kaltlässt. Das Herzog Anton Ulrich-Museum in der Innenstadt nimmt auch große, gemischte Gruppen und lässt jedem sein Tempo. Wer lieber knobelt, verteilt die Runde auf die elf Räume von Hidden und vergleicht danach im Foyer die Lösungszeiten. Drinnen, wetterfest und ganz ohne Wartezeit läuft auch die Gameshow bei Gamer. Noch mehr Ideen für graue Tage mit Preisen und Bezirken sammelt unser Guide zu Indoor-Aktivitäten in Braunschweig.
Den Standard-Ausflug mit Kegelbahn und Currywurst haben deine Kollegen längst durch. Für den Betriebsausflug, über den man noch im November redet, werft ihr bei Mister Neo unter Anleitung echte Wurfäxte auf Holzziele, in kleiner Runde bis zehn Leute. Den Wettkampf ohne Workshop-Gefühl liefert die Gameshow bei Gamer: sieben Duelle aus 19 Games, bei denen alle gleichzeitig mitspielen und am Ende einer das Turnier gewinnt. Wer den Team-Tag lieber gleich als gebuchtes Paket plant, wird auf der Teambuilding-Seite für Braunschweig fündig.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026