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Euer Team tritt in 9 Duellen gegeneinander an, alle spielen gleichzeitig.
Das dichteste Teamspiel dieser Liste: 9 Duelle aus 19 Games, quer durch Reaktion, Geschick, Taktik und Wissen. Es gibt keine Bank und keine Wartezone, jede Runde spielen alle, und das Live-Ranking auf dem eigenen Handy zählt in Echtzeit mit. Snacks und Softdrinks stehen im Paket bereit, gebucht wird online über die Teamevent-Seite von Gamer Dortmund.
Nach dem zweiten Duell hat jede Runde ihre Überraschung: Die stille Kollegin führt plötzlich die Rangliste an, der selbsternannte Gamer der Abteilung hängt im Mittelfeld. Genau diese Wendungen liefern den Gesprächsstoff, den ein Teamevent braucht, und weil jedes Duell neu mischt, bleibt niemand dauerhaft Letzter. Regen, Hitze, Dezember: dem Format ist das Wetter komplett egal, es liefert im Januar dieselbe Runde wie im Juli.
Ein Abend zum ruhigen Reden ist das nicht. Wer genau das sucht, geht besser direkt ins Brauhaus.
Unsere Einschätzung:
In Dortmund das einzige Teamspiel, bei dem 32 Leute gleichzeitig im Wettkampf stehen statt nacheinander, mit 4.9 Sternen bei über 15.000 Bewertungen (alle Standorte). Fürs Abendessen plant ihr einen zweiten Stopp ein, im Haus gibt es Snacks statt Menü.

Euer Team klettert durch 14 Parcours in den Bäumen des Revierparks und rauscht per 235-Meter-Seilrutsche über den See.
Nach der Sicherheitseinweisung verteilt sich euer Team auf 14 Parcours mit über 165 Kletterelementen, von wackeligen Seilbrücken bis zu Sprung-Elementen, sortiert nach Schwierigkeit. Jeder wählt seine Route selbst, unten wird kommentiert und angefeuert, und als Finale rauscht ihr auf der 235 Meter langen Seilrutsche über den See des Revierparks.
Oben in fünf Metern Höhe nützt kein Jobtitel mehr: Wer unten großspurig war, zittert auf der Brücke, und die Kollegin aus dem Backoffice zieht kommentarlos den schwarzen Parcours durch. Weil alle parallel klettern, entsteht von allein ein kleiner Wettstreit um Mut und Tempo, ganz ohne Ansage. Für Firmen gibt es Gruppenklettern und buchbares Teamtraining, ab 10 Personen wird der Eintritt günstiger.
Klar ist auch: Das ist der Sommer-Pick der Liste. Bei Sturm oder Dauerregen läuft hier nichts.
Unsere Einschätzung:
Das stärkste Draußen-Format für Teams, die sich wirklich bewegen wollen: 20.000 m² Kletterwald mitten in Dortmund, 4.4 Sterne bei über 500 Bewertungen. Wer Höhenangst im Team hat, plant Bodenpersonal ein, das Fotos macht und anfeuert, und für den Termin braucht ihr einen Schönwetter-Plan B.

Eure Gruppe sitzt an langen Tischen im Dortmunder Brauhaus am Alten Markt, Kellner bringen hausgebrautes Urtrüb, Salzkuchen und Schnitzel-Platten.
Lange Tische, hausgebrautes Urtrüb, Platten mit Schnitzel, Haxe und Salzkuchen: Im Wenkers am Alten Markt bucht ihr für euer Team einen eigenen Bereich und lasst den Rest das Haus machen. Ab zehn Leuten gibt es das Gruppenpaket mit 10-Liter-Fass, Vorspeise, Hauptgang und Schnaps, damit ist der Abend durchorganisiert, ohne dass jemand eine Excel-Liste pflegt.
Als Abschluss nach einem Teamspiel ist das Brauhaus kaum zu schlagen, es funktioniert aber auch als eigenständiger Teamabend: Die Sitzordnung mischt sich nach dem ersten Fass von selbst, und über die Frage, ob Urtrüb nun besser ist als das Supermarkt-Pils, diskutiert auch der Kollege, der sonst nichts sagt. Im Sommer wie im tiefsten November identisch gut, und damit der verlässlichste Schlechtwetter-Slot im Kalender.
Wow-Faktor hat ein Brauhausabend keinen. Das hier ist die sichere Bank, nicht das Abenteuer.
Unsere Einschätzung:
Der Teamevent-Klassiker, der bei jeder Teamgröße und jedem Wetter einfach funktioniert, 4.4 Sterne bei 2.800+ Bewertungen. Kombiniert ihn mit einem Spielformat davor, sonst bleibt vom Abend vor allem “war nett” übrig.

Eure Gruppe kocht gemeinsam ein 4-Gänge-Menü unter Anleitung eines Profi-Kochs und isst es danach am gedeckten Tisch.
Vier Gänge, drei Stationen, ein Profi-Koch, der den Takt vorgibt: Euer Team übernimmt Vorspeise, Hauptgang und Dessert in Arbeitsgruppen und setzt sich am Ende an den gedeckten Tisch. Aperitif, Weinbegleitung und Wasser sind im Preis drin, das gemeinsame Essen des eigenen Menüs ist der eingebaute Schlusspunkt.
Kein anderes Format dieser Liste zwingt so charmant zur Arbeitsteilung: Ohne Absprachen wird das Dessert nichts, also verhandeln Leute miteinander, die sich im Büro nur zunicken. Wer delegiert, wer anpackt und wer heimlich nachwürzt, sieht das ganze Team live. Und weil alles drinnen in der Küche passiert, könnt ihr den Termin im Februar genauso setzen wie im August.
Es bleibt ein angeleitetes Format mit Kursstruktur. Teams, die Anleitung als Bevormundung empfinden, werden hier nicht glücklich.
Unsere Einschätzung:
Das Premium-Teamevent für kleinere Runden, die Aktivität und Abendessen in einem Termin wollen und dafür Budget mitbringen, 4.6 Sterne bei 110+ Bewertungen. Bei knapper Kasse liefert der Brauhausabend die halbe Wirkung zum Viertel des Preises.

Eure Gruppe spielt eine Minigolf-Runde durch leuchtende 3D-Welten mit Schwarzlicht und Spezialbrille.
Minigolf kennt jeder, hier läuft es durch schwarzlicht-getauchte 3D-Welten: Putter, Ball, Spezialbrille, und die Bahnen führen von der Unterwasserwelt bis ins Weltall. Gezählt wird pro Schlag, und genau das macht es zum Teamspiel: Kleingruppen ziehen parallel durch die Räume und am Ende entscheidet die Scorecard, wer die Runde gewinnt.
Für 14,50 € pro Kopf bekommt ihr das Teamspiel mit der niedrigsten Einstiegshürde der Stadt: Kein Fitness-Level nötig, keine Regeln zu lernen, trotzdem entsteht an jeder Bahn ein kleines Duell um den einen Schlag Vorsprung. Der Lästerfaktor beim verschobenen Putt erledigt das Eisbrechen nebenbei. Ein Termin, der bei jedem Wetter steht und sich gut als Auftakt vor dem Essen schieben lässt.
Wer den 3D-Effekt nicht verträgt, nimmt die Brille ab und spielt normal weiter.
Unsere Einschätzung:
Das beste Preis-Leistungs-Teamspiel der Liste und mit 4.7 Sternen bei 3.600+ Bewertungen top bewertet. Als alleiniges Abendprogramm zu kurz, als Wettkampf-Auftakt vor Brauhaus oder Restaurant genau richtig.

Euer Team teilt sich in zwei Mannschaften und jagt sich mit Infrarot-Phasern durch eine dunkle Arena mit Verstecken und Türmen.
Zwei Mannschaften, Sensorwesten, Infrarot-Phaser, und dann 15 Minuten Nebel, Türme und Verstecke pro Runde. Nach jeder Runde spuckt das System eine Auswertung pro Spieler aus, üblich sind zwei bis drei Runden mit Revanche-Option, und genau diese Statistik wird später am Tisch seziert wie ein Bundesliga-Spieltag.
Das Wir-gegen-die-Prinzip sortiert eine Abteilung schneller in Teams als jede Kickoff-Folie. In der dunklen Arena zählt weder Hierarchie noch Kondition, sondern wer sich traut und wer clever ankert, und die Trefferquote der Praktikantin schlägt gern mal die der Führungsebene. Als Hallenformat läuft es im nassen Herbst genauso wie im Hochsommer.
Zwei Dinge vorab klären: Die Schieß-Symbolik mag nicht jeder, und der Standort liegt in Unna, also plant Autos oder Sammeltaxis ein.
Unsere Einschätzung:
Kein Format aktiviert eine müde Gruppe zuverlässiger, und 4.7 Sterne bei 990+ Bewertungen bestätigen das. Der Preis dafür ist die Anfahrt: Als spontanes After-Work taugt Unna nicht, als geplanter Teamnachmittag sehr wohl.

Eure Gruppe schlendert durch 70 Hektar Park und fährt zum Abschluss auf über 140 Meter Höhe über Dortmund.
70 Hektar Rosengarten, Themengärten und Wiesen, mit dem Florianturm als eingebautem Finale: Der Aufzug bringt euer Team auf die Aussichtsplattform in rund 142 Metern, von wo aus ihr Stadion, Phoenix-See und die halbe Stadt seht. Für 7 € gibt es das Kombiticket aus Parkeintritt und Turmfahrt, freitags bis sonntags hat oben das Café Turm 137 offen.
Zwischen zwei Programmpunkten braucht ein Teamtag Luft zum Reden, und genau die liefert der Park: Beim Schlendern sortieren sich Gesprächsgrüppchen alle paar hundert Meter neu, ohne Moderation und ohne Agenda. Der Turm gibt der Runde ein Ziel und ein gemeinsames Foto. Von Mai bis in den Oktober der einfachste Draußen-Baustein für 30 und mehr Leute, im Winter und bei Dauerregen dagegen gestrichen.
Unsere Einschätzung:
Als Sommer-Auftakt vor einem Spielformat oder als entschleunigter Mittelteil eines Teamtags schwer zu schlagen, 4.5 Sterne bei über 20.600 Bewertungen und ein Preis, der in jedes Budget passt. Ohne zweiten Programmpunkt bleibt es aber ein Spaziergang, kein Teamevent.

Eure Gruppe läuft in Westen und VR-Brillen frei durch eine virtuelle Welt und übersteht gemeinsam Zombies, Aliens oder einen Heist.
Brille auf, Westen-Rechner an, Phaser in die Hand, und dann seid ihr zu acht in einer virtuellen Welt, in der ihr euch als Avatare seht und frei über 196 m² lauft. Zombies abwehren, Aliens stoppen oder gemeinsam einen Heist drehen, je nach Szenario, und der Score am Ende verrät gnadenlos, wer wie viel getroffen hat.
Als Teamspiel funktioniert VR hier über die Abschluss-Statistik: Acht Leute überleben gemeinsam, aber das Ranking danach entscheidet, wer beim Essen die Heldengeschichten erzählen darf. Für Teams, die schon jedes Standard-Event durchhaben, ist das der Neuheits-Joker, ganzjährig in der Halle und damit komplett wetterfrei. Die Acht-Personen-Grenze pro Session ist die ehrliche Schwachstelle: Eine 30er-Abteilung spielt in vier Wellen und braucht dafür Programm drumherum.
Unsere Einschätzung:
5.0 Sterne bei 1.700+ Bewertungen, das beste Rating der ganzen Liste, und der sicherste Wow-Moment für technikaffine Teams bis acht Leute pro Welle. Brillenträger checken vorher die Passform, und Vielschwitzer nehmen ein zweites Shirt mit.

Eure Gruppe läuft durch die Geschichte des deutschen Fußballs, mit 3D-Kino, Schatzkammer und Originalexponaten vom WM-Titel 2014.
1.600 Exponate auf 3.300 m², vom WM-Pokal-Umfeld 2014 über die Schatzkammer bis zum 3D-Kino, und mittendrin eine Torwand, an der euer Team automatisch ein Turnier improvisiert. Wer trifft, wer verzieht, wer sich rausredet: Die Torwand ist das heimliche Teamspiel des Hauses. Zwei Stunden Minimum, Fußballfans bleiben länger.
Wenn der Sommertermin ins Wasser fällt oder der Teamtag im November liegt, ist das hier der Rettungsanker: direkt gegenüber vom Hauptbahnhof, komplett wetterfest, und mit genug Quiz-, Kino- und Mitmach-Stationen, dass keine zwei Kollegen im selben Tempo durchlaufen müssen. Auch für Standorte, deren Team aus mehreren Städten anreist, gibt es keinen einfacheren Treffpunkt. In einer Runde ohne jeden Fußballbezug verpufft der Reiz allerdings.
Unsere Einschätzung:
Der wetterfeste Anker unter den Dortmunder Teamevent-Zielen, 4.6 Sterne bei 8.000+ Bewertungen, und dank Torwand mehr Mitmach-Format als Museum. Plant ein Spielformat oder ein Essen dazu, allein trägt der Besuch keinen ganzen Teamtag.

Euer Team bouldert und klettert auf 4.000 m² in einer der größten Indoor-Kletterhallen NRWs.
Bouldern über dicken Matten oder Klettern am Seil, beides parallel möglich und farblich nach Schwierigkeit markiert, sodass jeder auf seinem Level einsteigt. Aus den Routen wird schnell ein Team-Wettbewerb: Welche Kleingruppe schafft die meisten Farben, wer traut sich an die Überhänge? Leihschuhe gibt es vor Ort, Vorerfahrung braucht keiner.
Sichern heißt Verantwortung: Wer das Seil des Kollegen hält, redet danach anders mit ihm, das erledigt mehr Teambuilding als jede Metaplan-Wand. Gleichzeitig bleibt jeder Erfolg individuell sichtbar, die Runde applaudiert der Kollegin, die zum ersten Mal oben ankommt. Auf 4.000 m² verläuft sich auch eine 30er-Gruppe, und die Halle macht das Format zum ganzjährig planbaren Termin, im Sommer mit Biergarten und Beachvolleyball draußen als Bonus.
Kollegen mit Höhenangst bleiben im Boulder-Bereich, das klärt ihr vorab.
Unsere Einschätzung:
Der Pick für Teams, die einen echten körperlichen Nachdreh wollen: 4.6 Sterne bei 1.600+ Bewertungen und mit 13,90 € eines der günstigsten aktiven Formate der Liste. Nach zwei Stunden Wand sind alle durchgeschwitzt, plant Duschzeit und Essen fest ein.

Eure Gruppe fährt vom Stadthafen über den Dortmund-Ems-Kanal, mit Kaffee, Kuchen und Pils an Bord.
Ablegen am Stadthafen, dann zieht die Industriekulisse aus Kränen und alten Speichern vorbei, während oben an Deck Kaffee, Kuchen und Pils serviert werden. Für ein Teamevent in Eigenregie chartert ihr gleich das ganze Schiff, die Santa Monika I nimmt bis 120, die Santa Monika II bis 290 Leute, und am Wochenende führt die Route bis zum Schiffshebewerk am Schleusenpark Henrichenburg.
Ein gechartertes Schiff ist ein schwimmender Konferenzraum ohne Agenda: Niemand kann früher gehen, und genau deshalb reden nach einer Stunde auch die Standorte miteinander, die sonst nur mailen. Für Teams mit großem Altersspektrum das entspannteste Format der Liste, mitmachen heißt hier sitzen und schauen. Von November bis April liegt das Schiff allerdings still, und ein aktives Spielelement fehlt komplett, das kombiniert ihr an Land.
Unsere Einschätzung:
Für Abteilungen ab 50 aufwärts das seltene Format, das wirklich alle an einen Ort bringt, mit Verpflegung inklusive und Ruhrpott-Kulisse gratis. Als reines Sitz-Format braucht es einen aktiven Gegenpol am selben Tag, sonst bleibt es ein netter Kaffeeklatsch auf Wasser.

Eure Gruppe teilt sich in kleine Crews und löst in 60 Minuten Rätsel und Codes, um aus einem thematisch gestalteten Raum zu entkommen.
Vier Themenräume, vom U-Boot bis zum Mafia-Versteck, jeweils für Crews bis sechs Personen: 60 Minuten, ein Countdown, und jede Crew wühlt sich durch Codes, Mechanismen und versteckte Hinweise. Der eigentliche Wettkampf entsteht zwischen den Räumen, wenn mehrere Crews parallel starten und hinterher die Zeiten und die Zahl der Tipps vergleichen.
Nichts kartiert eine Team-Dynamik schneller als eine tickende Uhr: In Minute 50 sieht jeder, wer strukturiert sammelt, wer laut denkt und wer stumm die Lösung findet. Das Format ist wintertauglich, regensicher und ideal für Kopfmenschen, die bei Lasertag abwinken. Ab etwa fünfzehn Leuten kippt jedoch die Logistik, mehr als vier Crews parallel gehen nicht, und jede Crew erlebt eine andere Geschichte.
Und ja, die Verwandtschaft zur Gameshow ist offensichtlich, nur spielt ihr bei Gamer zu 32 in einem Raum statt zu sechst in getrennten.
Unsere Einschätzung:
Mit 4.9 Sternen bei 190+ Bewertungen Dortmunds bestbewerteter Escape-Anbieter und das perfekte Teamspiel für Rätsel-Fans in kleinen Runden. Für die 30-Personen-Abteilung ist es das falsche Werkzeug, dafür gibt es Formate mit einem gemeinsamen Raum.

Eure Gruppe läuft durch riesige digitale Kunstprojektionen in einer alten Gasgebläsehalle auf Phoenix-West.
In der alten Gasgebläsehalle auf Phoenix-West laufen Monet, Klimt oder die aktuelle Wechselausstellung als raumfüllende Projektion über Wände, Boden und Decke, unterlegt mit Musik. Ihr bewegt euch frei durch die Halle, ein Durchlauf dauert 45 bis 60 Minuten, die meisten Teams bleiben für eine zweite Runde, weil die Sequenzen rotieren.
Das ist der Programmpunkt für Teams, in denen “Museum” ein Reizwort ist: keine Führung, kein Vorwissen, jeder driftet im eigenen Tempo durch die Projektionen und trifft die anderen am nächsten Motiv wieder. Zwischen Industriehallen-Optik und Klimt-Gold entstehen die Handyfotos, die nachher im Team-Chat landen. Gesprächsintensiv ist es nicht, während der Show schaut man eher, als dass man redet, also plant den Austausch für danach.
Unsere Einschätzung:
Die wetterfeste Kultur-Karte für gemischte Teams, 4.6 Sterne bei 9.500+ Bewertungen, und dank Selbstlauf-Prinzip auch für 30+ ohne Organisation machbar. Als Solo-Event zu kurz und zu still, als Baustein vor Brauerei oder See-Runde stark.

Eure Gruppe dreht eine 3,2 km Runde am Wasser und setzt sich danach in eines der Restaurants am Ufer.
Eine Seerunde auf 3,2 Kilometern Promenade, flach und breit genug, dass 30 Leute nebeneinander laufen können, mit Ufer-Restaurants und Sitzstufen unterwegs. Kostet nichts, braucht keine Buchung und lässt sich spontan an jedes andere Programm in Hörde andocken.
Manchmal ist der wertvollste Teil eines Teamevents die halbe Stunde, in der einfach geredet wird, und dafür ist die Seerunde gebaut: Grüppchen bilden sich, lösen sich auf, mischen sich neu, ganz ohne Sitzordnung. Als Puffer zwischen einem Spielformat und dem Abendessen hält sie den Tag zusammen. Ein Programm ist sie nicht, es gibt keinen Anbieter, keinen Wettkampf und bei Regen keinen Unterschlupf, deshalb steht sie hier hinten in der Liste.
Unsere Einschätzung:
Der Gratis-Baustein, der einen Sommer-Teamtag in Hörde rund macht, 4.5 Sterne bei 2.900+ Bewertungen. Ohne gebuchten Programmpunkt davor oder danach ist es nur ein Spaziergang, plant den See als Bindeglied, nicht als Hauptact.

Eure Gruppe bekommt eine Führung durch die Handwerksbrauerei auf Phoenix-West und verkostet drei verschiedene Biere.
Zweieinhalb Stunden zwischen Sudkesseln und Tanks: Die Führung erzählt, warum Dortmund mal Bierhauptstadt war und wie Bergmann heute braut, zum Start gibt es ein Stößchen, danach drei Sorten zur Verkostung. Für Teams lässt sich eine Snack-Begleitung dazubuchen, und wer will, macht aus der Verkostung ein Blind-Rating mit Punktetabelle.
Die Verkostung liefert das Gesprächsthema frei Haus, über Hopfen und Lieblingssorte diskutiert auch der Kollege, der bei Smalltalk sonst passt. Dazu kommt der Ort: Eine Craft-Brauerei zwischen Hochofen-Resten erzählt mehr Dortmund als jede Innenstadt-Location. Ideal als Herbst- und Winterformat, wenn die Draußen-Optionen wegfallen. Über 20 Leute sprengen die Führung, und wer keinen Alkohol trinkt, läuft weitgehend leer mit.
Unsere Einschätzung:
Für Bier-affine Teams von 8 bis 20 die charaktervollste Alternative zum Standard-Brauhausabend, 4.7 Sterne bei 1.100+ Bewertungen. Alkoholfreie Teammitglieder haben hier wenig, prüft das ehrlich, bevor ihr bucht.

Eure Gruppe malt unter Anleitung in 2-3 Stunden jeweils ein eigenes Bild auf Leinwand, mit Wein oder Cocktail dazu.
Staffelei, Leinwand, Acrylfarben und ein vorgegebenes Motiv, das ein:e Künstler:in Schritt für Schritt vormalt, während an den Tischen Wein und Cocktails kreisen. Alles Material ist gestellt, und nach zwei bis drei Stunden nimmt jede:r das eigene Bild mit, sechzehn Versionen desselben Motivs, keine gleicht der anderen.
Die Fallhöhe ist der Witz des Formats: Alle malen dasselbe Motiv, und der Vergleich am Ende produziert mehr Lacher als so manches Spielformat, ohne dass sich jemand blamiert, denn die Anleitung fängt jedes Talent-Level auf. Gut für Teams, die Wettkampf-Events satt haben und lieber nebeneinander werkeln. Es bleibt allerdings ein moderierter Kurs mit festem Ablauf, und über 15 Leute verliert das Studio-Format seinen Charme.
Unsere Einschätzung:
Der entspannte Kreativ-Abend für kleine Teams mit Andenken-Garantie, 4.7 Sterne bei 1.500+ Bewertungen deutschlandweit. Wer ein freies Atelier ohne Anleitung erwartet, ist falsch, das Format lebt vom vorgegebenen Motiv.
Beim Wort Teambuilding zucken viele zusammen, dabei heißt es nur: Die Aktivität muss etwas miteinander machen. In der Kletterhalle Bergwerk sichern sich Kolleg:innen gegenseitig am Seil, mehr Verantwortung füreinander passt in keinen Nachmittag. Beim Kochkurs von Mario Kalweit wird das 4-Gänge-Menü nur fertig, wenn drei Stationen sich absprechen. Und die Gameshow bei Gamer verpackt denselben Effekt in Duelle, bei denen niemand zuschauen muss, weil alle gleichzeitig spielen. Welche fertigen Teambuilding-Pakete es für euer Team gibt, mit Preisen und Terminen, zeigt die Teambuilding-Seite für Dortmund.
Ein Teamspiel braucht einen Sieger, sonst ist es Beschäftigung. Das Schwarzlicht-Minigolf am Heiligen Weg liefert genau das, Scorecard und Schlagzahl inklusive, beim Lasertag im Funderground entscheidet die Trefferstatistik. Das dichteste Teamspiel der Stadt bleibt trotzdem die Gameshow bei Gamer: 9 Duelle aus 19 Games, Live-Ranking auf dem Handy, die halbe Abteilung gleichzeitig im Wettkampf. Dass am Ende oft jemand ganz anderes oben steht als gedacht, ist der halbe Reiz daran.
Ab 30 Leuten entscheidet die Logistik, nicht die Idee. Chartert die Santa Monika am Stadthafen, dann sitzt die komplette Belegschaft auf einem Schiff samt Bordgastronomie. Das Deutsche Fußballmuseum gegenüber vom Hbf nimmt große gemischte Runden ohne Logistik-Drama auf. Bei Gamer spielt eine volle Runde gemeinsam, die nächste startet direkt im Anschluss, ohne dass jemand Regie führen muss. Braucht euer Event zusätzlich Bühne, Catering und festen Rahmen, schaut auf die Firmenfeier-Seite für Dortmund.
Ein Teamtag lebt vom Tempowechsel, nicht von der Menge der Programmpunkte. Vormittags hoch auf den Florianturm im Westfalenpark, wo die Stadt komplett unter euch liegt, nachmittags in die Projektionshalle von Phoenix des Lumières, abends lange Tische in der City. Sportlicher geht es andersrum: erst zwei Stunden Gameshow bei Gamer mitten in der Innenstadt, danach zu Fuß weiter zum Essen, ganz ohne Shuttle-Planung. Komplett durchgeplante Halbtags- und Ganztagsabläufe stehen im Guide für Betriebsausflug-Ideen in Dortmund.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026