15 von 16 Orten sind eingezeichnet. Ohne festen Ort: ArtNight Hannover.
Worauf habt ihr Lust?
Was wollt ihr ausgeben?
Wie viel Zeit habt ihr?

Ihr tretet in 7 Duellen gegeneinander an, wie eure eigene Gameshow.
Eure eigene Gameshow: 7 Duelle aus 19 Games, von Reaktion über Geschick bis Wissen. Alle spielen gleichzeitig, das Live-Scoring läuft auf dem eigenen Smartphone und zeigt nach jedem Duell, wer vorne liegt. Softdrinks sind im Preis drin.
Zuerst der Haken: Gamer Hannover spielt Donnerstag bis Sonntag. An diesen vier Tagen könnt ihr auch am selben Tag noch online buchen, ab 2 Personen, mit festem Slot. Fällt euch der Regen auf einen Montag, Dienstag oder Mittwoch, nehmt eine andere Idee von dieser Seite, hier ist dann zu. Trocken ankommen ist dafür der einfachste Teil der Planung: Der Raschplatz liegt direkt am Hauptbahnhof, wo Stadtbahn, S-Bahn und Busse zusammenlaufen. Drinnen seid ihr dann 60 bis 105 Minuten beschäftigt.
Unsere Einschätzung:
4,9 Sterne bei über 20.000 Bewertungen über alle Standorte, und als Regenprogramm trägt es das Paar genauso wie die Familie mit Kindern ab 11. Wer sich bei Schlechtwetter am liebsten in Ruhe hinsetzt, ist hier falsch. Das ist Action.

Ihr rutscht 97,7 Meter durch die Reifenrutsche, treibt durch den Strömungskanal oder schwitzt nebenan in der Sauna.
Sieben Sport- und Erlebnisbecken zwischen 28 und 34 Grad, dazu die 97,7 Meter lange Reifenrutsche mit Lichteffekten und ein Strömungskanal, der euch von allein weiterträgt. Nebenan liegt die Saunalandschaft: fünf Saunen von 45 bis 90 Grad, Tauchbecken mit 7 Grad, Aufgüsse in der Regel stündlich. Das Außenbecken hat 33 Grad, ihr sitzt also im Warmen, während es auf euch regnet.
Zuerst die Lage: Das Bad steht nicht in Hannover, sondern in Langenhagen direkt nördlich davon, dafür komplett im GVH-Tarif. Reservieren müsst ihr nicht, die Tageskarte gibt es an der Kasse genauso wie im Online-Shop, jeden Tag ab 10 Uhr, also auch am verregneten Montag. Trocken ankommen entscheidet sich an der Linie: Bus 600 hält direkt an “Langenhagen/Wasserwelt”, mit der Stadtbahn 1 steigt ihr in “Langenhagen/Zentrum” um und steht dabei kurz draußen. Nachmittags bei Schlechtwetter ist Andrang an der Rutsche, mit der Tageskarte könnt ihr das aussitzen und drei bis fünf Stunden bleiben.
Unsere Einschätzung:
Hier wird der Regentag zum Badetag, und 11 € Tageskarte füllen einen kompletten Nachmittag. Dafür heißen 4,0 Sterne bei über 3.500 Bewertungen kein Therme-Niveau: Das ist ein gutes großes Erlebnisbad mit Sauna, kein Spa-Tag.

Ihr schaut einen Film in Lederfauteuils mit verstellbarer Lehne, in der Loge mit Service am Platz.
Zehn Säle im umgebauten Palast-Kino, Platz für bis zu 2.200 Gäste, Lederfauteuils mit verstellbarer Lehne und viel Beinfreiheit. In den Logen wird am Platz serviert, Getränke und Snacks kommen vor dem Film an den Sessel. Die ASTOR Lounge ist täglich ab 16 Uhr offen.
Kino ist die naheliegendste Antwort, wenn draußen nichts mehr geht, und das hier ist die Version, in der ihr nach dem Abspann noch sitzen bleiben wollt. Tickets gibt es online oder an der Kinokasse, das Haus ist täglich offen, freitags und samstags bis 23 Uhr, sonst bis 21 Uhr, also auch am Regenmontag, an dem die großen Museen der Stadt zu haben. Trocken ankommen: Die Stadtbahnlinien 4, 5, 6, 10, 11 und 17 halten am “Steintor”, rund 330 Meter entfernt, oder ihr stellt das Auto ins Parkhaus Karolinenstraße gleich um die Ecke, wo der Kinotarif 6,50 € für 5 Stunden kostet. Mit Film, Lounge und einem Drink sind drei Regenstunden versorgt.
Unsere Einschätzung:
Ein Regen-Date mit Sessel statt Klappstuhl, Service am Platz und einem Haus, das an sieben Tagen offen ist. Wer den Nachmittag zum Quatschen braucht, ist im Café besser dran, und die Preisstaffel prüft ihr vorher kurz.

73 Stände unter einem Glasdach: durchprobieren, schlendern, entdecken.
Einer holt Antipasti, eine steht bei den Crêpes an, und am Ende teilt der Tisch asiatische Küche, Oliven und Käse, bis keiner mehr weiß, wer was bezahlt hat. Dazwischen ein Kaffee oder ein Glas Wein an einer der Theken. 73 Betriebe auf einem Fleck, kein Plan nötig, ihr greift zu, was gut aussieht.
Zuerst der Haken: sonntags ist geschlossen, für den Regensonntag ist die Halle die falsche Adresse. An allen anderen Tagen ist sie der günstigste trockene Mittag der Stadt, komplett unter Glasdach und ohne Reservierung, Montag bis Mittwoch von 7 bis 20 Uhr, Donnerstag und Freitag bis 22 Uhr, samstags bis 16 Uhr. Trocken ankommen geht fast von allein: Die U-Bahn-Haltestelle “Markthalle/Landtag” mit den Linien 3, 7, 9, 12 und 13 liegt unmittelbar an der Halle, ihr kommt also von unten direkt hoch. Donnerstag- und Freitagabend wird es voll, und ein bis zwei Stunden füllt die Halle gut, den ganzen Nachmittag nicht.
Unsere Einschätzung:
Zwischen zwei Terminen ist das der Regen-Mittag ohne Planung: unkompliziert, günstig und sofort machbar, für Paar, Gruppe und Familie gleichermaßen. Sonntags fällt die Halle komplett weg, und wer einen festen Sitzplatz und Ruhe braucht, geht besser ins Café.
16
Aktivitäten im Vergleich
14 von 16
Spontan machbar
13 von 16
Für Familien
14 von 16
Für Paare
4,5
Ø Google-Rating
75.840+
Google-Bewertungen ausgewertet

Ihr sucht euch einen Keramik-Rohling aus, bemalt ihn am Tisch und holt ihn eine Woche später gebrannt ab.
Ihr sucht euch aus dem Regal einen Rohling aus, von der Tasse bis zur Schale, und bemalt ihn am Tisch. Pinsel, Farben und Schablonen liegen bereit, Kaffee, Tee und kalte Getränke kommen dazu. Das Studio glasiert und brennt euer Stück danach, abgeholt wird es eine Woche später.
Ein Tisch, kein Zeitlimit, kein Kurs mit Startzeit: ihr könnt bleiben, bis der Nachmittag rum ist, samstags und sonntags allerdings nur bis 14 Uhr, dann macht das Studio eine Stunde zu. Das Studio bittet um eine Tischreservierung vorab über das Buchungstool, das geht auch noch für denselben Tag, und bei rund 40 Plätzen inklusive separatem Hinterzimmer habt ihr damit euren Platz sicher. Der Haken sind die Öffnungsfenster: Montag und Dienstag ist zu, samstags und sonntags liegt zwischen 14 und 15 Uhr eine Pause, und außer mittwochs und am Wochenende geht es erst nachmittags los.
Unsere Einschätzung:
Günstiger als ArtNight und ohne Kursvorlauf: gut für Familien mit Kindern und für zwei Leute, die reden wollen, statt zuzuhören. Mitnehmen könnt ihr am selben Tag nichts, das Stück muss erst durch den Ofen.

Zusammen an die Wand. Bouldern im umgebauten Güterbahnhof, ohne Seil und ohne Kurs.
Ihr klettert ohne Seil auf Absprunghöhe, dicke Matten liegen unter euch, die Farbe der Griffe verrät den Schwierigkeitsgrad. Angemeldet wird nichts, ihr kommt rein, checkt ein und legt los, Kletterschuhe könnt ihr leihen. Wer neu ist, fängt an den leichten Routen an und arbeitet sich hoch, aufhören könnt ihr jederzeit.
Bouldern passt für den Fall, dass draußen der Plan platzt und ihr trotzdem müde werden wollt: kein Slot, keine Buchung, Mo bis Fr bis 23 Uhr offen, am Wochenende ab 9 Uhr. Vom Hauptbahnhof sind es 1,5 km, das läuft man bei Dauerregen ungern, also Stadtbahn 6 oder 11 bis Christuskirche und sieben Minuten zu Fuß, oder direkt ins Parkhaus für 4 € pro Tag. Am leersten ist es unter der Woche vormittags, an Regenabenden entsprechend nicht.
Unsere Einschätzung:
Für Regentage, an denen ihr Bewegung statt Sitzen wollt: bezahlbar, ohne Anmeldung, und niemand schaut komisch, wenn ihr Anfänger seid. Wer keine Lust auf Sport hat, langweilt sich hier nach zehn Minuten.

Moderne Kunst von Picasso bis Niki de Saint Phalle, in einem der wichtigsten Kunstmuseen Deutschlands.
Ihr geht durch eine der bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst in Deutschland: Picasso, Niki de Saint Phalle, Kurt Schwitters, dazu wechselnde Sonderausstellungen. Die Räume sind groß und hell, ihr könnt euch treiben lassen und stehen bleiben, wo es euch packt. Ein Rundgang füllt locker anderthalb bis drei Stunden.
Ihr braucht kein Ticket im Voraus, ihr kommt einfach rein, und freitags ist die Sammlung kostenlos. Trocken ankommen geht hier ungewöhnlich gut: Die Busse 100, 200 und 800 halten mit “Maschsee/Sprengel Museum” direkt vor dem Haus, mit der Stadtbahn bis Aegidientorplatz habt ihr dagegen noch rund zehn Minuten Fußweg. Montags ist geschlossen, und an Regenfreitagen ist es wegen des freien Eintritts voller als dienstags.
Unsere Einschätzung:
Die ruhige Regenidee für zwei Leute oder eine kleine Gruppe, die reden statt sich anschreien wollen, und mit dem Freitags-Eintritt ein günstiger langer Nachmittag. Wer Museen als Pflichtprogramm empfindet, ist nach 30 Minuten durch und wieder im Regen.

Ihr frühstückt in einem klassischen Café mit großer Karte, täglich ab 9 Uhr und bis spät abends offen.
Ihr setzt euch an einen Tisch, bestellt Rührei, Shakshuka oder ein komplettes Frühstück und lasst euch Zeit. Die Karte ist klassisch und solide, dazu Kaffee, Säfte und mittags warme Gerichte. Niemand drängt euch zum Gehen, wenn ihr nach dem Teller noch einen zweiten Kaffee wollt.
Ab 10 Uhr gilt freie Platzwahl, also reinkommen ohne Reservierung, und Montag bis Samstag läuft der Betrieb bis Mitternacht, warme Küche bis 22 Uhr. Das ist der Ort für den Regennachmittag, an dem ihr nichts mehr planen wollt: rein, hinsetzen, bleiben. Trocken kommt ihr auch an: über den Hauptbahnhof-Ausgang Raschplatz sind es keine fünf Minuten zu Fuß. Wenn es schüttet, fällt die Terrasse weg, rechnet drinnen also mit mehr Andrang als sonst.
Unsere Einschätzung:
Essen und quatschen und sonst nichts, dafür mit langen Öffnungszeiten. Erleben tut man hier nichts, bei Dauerregen braucht ihr danach noch einen zweiten Plan.

18 Bahnen Schwarzlicht-Minigolf mit 3D-Brillen in drei Themenwelten.
Ihr spielt 18 Bahnen Minigolf unter Schwarzlicht, mit 3D-Brillen und leuchtenden Neon-Kulissen in drei Themenwelten: Unterwasser, Dschungel, Weltraum. Die Punkte zählt ein Automat, ihr müsst euch also nur um die Bälle kümmern. Wer will, nimmt es sportlich, alle anderen schieben die Kugel einfach über die Bahn.
Keine Reservierung, kein Zeitlimit: Ihr entscheidet um 14 Uhr, dass ihr nicht länger aus dem Fenster schauen wollt, und steht um 14:30 auf Bahn 1. Der Weg im Nassen ist kurz: vom Hauptbahnhof sind es fünf Minuten zu Fuß, vom Steintor drei und vom Kröpcke vier. Rechnet mit 45 bis 90 Minuten, das überbrückt einen Schauer, füllt aber keinen ganzen Nachmittag. An Regenwochenenden ist es nachmittags voll; unter der Woche öffnet die Anlage außerhalb der Ferien erst um 14 Uhr, direkt danach habt ihr sie fast für euch.
Unsere Einschätzung:
Bei Regen spontan zu dritt oder zu viert los, ohne vorher irgendwo anzurufen, und günstiger geht es kaum. Es haut euch nicht um, und manche finden die 3D-Brillen nach 15 Bahnen anstrengend. Absetzen ist jederzeit erlaubt.

Drei Welten unter einem Dach: Naturkunde, Kunst und Menschheitsgeschichte auf vier Etagen.
Ihr geht durch drei Themenwelten: NaturWelten mit Dinosauriern, Fossilien und Tieren, KunstWelten mit Malerei und Skulpturen, MenschenWelten mit Kultur und Geschichte. Helle Räume, kurze Wege, ihr könnt euch treiben lassen oder gezielt eine Etage ansteuern. Mit Kindern läuft es meistens so: erst die Dinos, dann eine Runde Kunst, dann Pause.
Ihr könnt einfach hingehen, es braucht kein Zeitfenster und keine Anmeldung. Die trockene Anreise ist der Haken: Stadtbahn 1, 2 oder 8 bis “Aegidientorplatz”, danach bleiben acht Minuten zu Fuß, also Schirm mitnehmen. Dafür füllt das Haus mit 90 bis 180 Minuten wirklich den Nachmittag, und der Eintritt bleibt bei 10 € für Erwachsene und 2 € für Kinder und Jugendliche. Freitags von 14 bis 18 Uhr sind die Sammlungen kostenlos, dann ist es entsprechend belebt.
Unsere Einschätzung:
Drei komplett verschiedene Museen in einem Gebäude, und das macht es zum verlässlichen Regenplan mit Kindern: wenn eine Welt langweilig wird, ist die nächste eine Treppe entfernt. Wer sich in ein Thema vertiefen will, ist im Sprengel besser aufgehoben.

Ihr nehmt eine Bahn, holt Leihschuhe und spielt Runde für Runde, bis der Regen durch ist.
Ihr übernehmt eine Bahn, verteilt euch zu viert bis sechst pro Bahn und spielt so lange, wie ihr Einheiten bucht. Strikes, Fehlwürfe, Spott und Jubel, das Format erklärt sich in dreißig Sekunden. Billard, Dart und Airhockey stehen für die Pausen bereit, wenn zwischen zwei Runden Luft ist.
Ihr kommt hier komplett trocken an, das Parkhaus ist im Haus und auf Ebene 3 kostenlos. Das ist der Grund, warum Bowling an einem Schlechtwettertag funktioniert und eine Idee in der Innenstadt nicht: kein Fußweg, kein Umsteigen, Auto abstellen und rein. Die Bahn reserviert ihr am selben Tag telefonisch. Mit zwei Einheiten à 55 Minuten ist der halbe Regennachmittag abgedeckt.
Unsere Einschätzung:
Fahrt mit dem Auto hin und ruft vorher wegen der Bahn an, dann heißt es nur noch Parkhaus, rein, spielen. 4,0 Sterne heißen gepflegte, klassische Anlage statt Szene-Ort, und weil ihr pro Bahn zahlt, lohnt es eher ab vier Leuten.

Ihr sitzt an langen Tischen bei hausgebrautem Hannöversch und niedersächsischen Klassikern.
Ihr bekommt das hausgebraute Hannöversch, Pilsener oder ein Saisonbier wie Bernstein, am Tisch und dazu die niedersächsische Karte: Schweinshaxe, Currywurst, Schnitzel, vegetarische Optionen. Bestellt wird am Tisch, nachgeschoben wird, solange ihr sitzen bleibt. Ein Programm gibt es nicht, und auf den Wetterbericht schaut hier auch keiner mehr.
Reserviert wird erst ab vier Personen, zu zweit oder zu dritt geht ihr einfach rein. Der Weg dahin ist überschaubar: rund zehn Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof, oder ihr fahrt mit der Stadtbahn bis “Markthalle/Landtag” und lauft die letzten fünf Minuten. Geöffnet ist täglich ab 11 Uhr, also auch an einem Regenmontag, an dem Sprengel und Landesmuseum geschlossen sind. Und weil es kein Zeitlimit gibt, bleibt ihr sitzen, bis der Schauer durch ist. Aus zwei Stunden werden hier gern vier.
Unsere Einschätzung:
Für den Abend, an dem nichts mehr geplant wird: rein, sitzen, essen, trinken, warten, bis es aufhört. Abends ist es laut, ruhige Gespräche gehen hier nicht, und die Karte ist klassisch fleischlastig.

Ihr springt auf ca. 3.000 m² Trampolinfläche mit Ninja Parcours, Flying Dunk und Battle Bridge.
Nasse Jacke aus, Socken an, rauf auf rund 3.000 m² vernetzte Trampoline. Dazwischen liegen Ninja Parcours, Flying Dunk, Battle Bridge und Schaumstoffbecken, jeder Bereich mit eigenem Schwierigkeitsgrad. Ihr wechselt frei durch, bis die Beine nicht mehr wollen.
Den Zeitslot bucht ihr online, auch noch am selben Tag. Nur: bei Regen haben alle Familien in Hannover dieselbe Idee, an Regenwochenenden sind die Nachmittags-Slots früh weg. Trocken ankommt ihr am besten mit dem Auto, die Parkplätze liegen direkt vor und hinter der Halle; mit der Stadtbahn 1 bis “Alter Flughafen” sind es danach noch etwa fünf Minuten zu Fuß. 60 bis 120 Minuten Springen füllen den Nachmittag, danach seid ihr durchgeschwitzt statt nass.
Unsere Einschätzung:
Die Regen-Antwort für Familien und Gruppen, die Bewegung brauchen statt Sitzen. Zu zweit als Date taugt es nicht, das Ambiente ist Kindergeburtstag, und laut ist es auch.

Akrobatik, Comedy und Live-Musik in einem historischen Theater mitten in der Innenstadt.
Ihr sitzt in einem historischen Theatersaal und bekommt zwei bis drei Stunden Akrobatik, Comedy, Musik und Artistik, alles live und auf kleiner Bühne. Nah genug dran, dass ihr die Artisten arbeiten seht. Das Programm wechselt alle paar Monate, vorher ein Menü im hauseigenen Restaurant geht optional dazu.
Der Haken: Same-day klappt hier nur bei Restplätzen, und die Show beginnt zu einer festen Uhrzeit. Für “es regnet jetzt, wir gehen sofort los” ist das nichts, für den Regenabend mit Ansage schon. Dafür ist die Anreise die trockenste der ganzen Liste: vom Kröpcke sind es rund 50 Meter, die Stadtbahnlinien 1 bis 9 und 11 halten dort, und das Parkhaus Opernplatz liegt eine Minute entfernt. Mit Pause füllt der Abend zwei bis drei Stunden, danach seid ihr in zwei Minuten in der nächsten Bar.
Unsere Einschätzung:
Der Regenabend für Paare und Runden, die ein fertiges Programm wollen statt selbst etwas zu organisieren. Mit Kindern ist das kein Format, und mit Menü wird der Abend schnell teuer.

Ihr geht ans Brunch-Buffet an der Leine, mit Waffel-Station und frisch gepresstem O-Saft.
Ihr holt euch am Buffet deftige und süße Sachen: Rührei, Aufschnitt, Obst, Joghurt, frisch gepressten O-Saft und Waffeln direkt von der Live-Station. Dazu Blick auf die Leine, die bei Regen ihre eigene Show macht. Ihr bleibt sitzen, so lange ihr wollt, und geht so oft ans Buffet, wie ihr mögt.
Das ist der Regensonntag mit Reservierung, nicht die spontane Rettung: der Brunch läuft sonntags von 9 bis 13 Uhr und füllt sich ab 10 Uhr, bei Schlechtwetter erst recht. Reservierung ist hier Pflicht, nicht Empfehlung. Trocken ankommen klappt fast: Stadtbahn 3, 7 oder 9 bis “Markthalle/Landtag”, danach fünf Minuten zu Fuß, Schirm gehört dazu. Steht der Tisch, sitzt ihr bis zum Buffet-Ende um 13 Uhr im Warmen und niemand schickt euch zurück raus. Wer die vollen drei Stunden will, reserviert für 9 oder 9:30 Uhr.
Unsere Einschätzung:
Für einen Vormittag, an dem der Regen nicht aufhört und ihr ihn essend aussitzen wollt. Ohne Tisch läuft nichts, und der Spaziergang an der Leine, der sonst zum Brunch gehört, fällt weg. Plant einen zweiten trockenen Stopp ein.

Ihr malt unter Anleitung ein Motiv auf Leinwand, trinkt dabei Wein und nehmt das Bild am Ende mit.
Ihr steht an Staffeleien, eine Künstlerin gibt Schritt für Schritt vor, und alle malen dasselbe Motiv auf Leinwand. Farben, Pinsel, Leinwand und Schürze sind inklusive, Wein kommt über die Location dazu. Nach etwa zwei Stunden nimmt jeder das eigene Bild mit.
Wenn es jetzt schüttet, hilft euch das nicht. Termine stehen vorher fest, spontan ist das Format nicht. Das hier ist der geplante Regenabend, für alle, die den Schlechtwetter-Samstag drei Tage vorher in der Vorhersage sehen und ihn direkt verplanen. Zwei Stunden drinnen an der Leinwand, danach hat jeder etwas in der Hand, und ob es draußen aufhört, ist euch egal. Deshalb steht es ganz unten auf dieser Seite, nicht wegen der Qualität.
Unsere Einschätzung:
Für Paare und ruhigere Runden, die einen angesagten Regenabend im Voraus verplanen wollen, ist das ein solider Griff: keiner muss malen können, am Ende hängt etwas Eigenes an der Wand. Dafür null spontan, und es ist näher an Workshop als an Party. ArtNight hat in Hannover keinen eigenen Google-Eintrag: die 4,3 ★ stammen von der Berliner Zentrale, deshalb bleibt der Sternwert hier draußen.
Wenn der Regen den ganzen Tag bleibt, wird er in der Wasserwelt zum Badetag: 97,7-Meter-Rutsche, sieben Becken zwischen 28 und 34 Grad, und der Bus 600 hält an "Langenhagen/Wasserwelt". Kürzer und am besten mit dem Auto erreichbar tobt es sich im Superfly aus, mit der Stadtbahn 1 bis "Alter Flughafen" kommen fünf Minuten zu Fuß dazu. Am Regenwochenende bucht ihr den Slot besser vorher, die Nachmittage sind früh weg. Das Landesmuseum packt Dinos, Kunst und Menschheitsgeschichte in ein Haus, freitags ab 14 Uhr kostet der Eintritt nichts, dann ist es voll. Eltern und Kinder ab 11 spielen bei Gamer am Raschplatz gleichzeitig in einer Runde, ab 20 € pro Person, Softdrinks drin. Am Sonntag klettert der Preis auf 20 €. Vom Nachmittag zum ganzen Familientag: das Programm dafür steht auf der Familienseite für Hannover.
Zwei Stunden Film in Parkett, Loge oder Lounge: das ASTOR Grand Cinema an der Nikolaistraße ist das Regen-Date mit dem meisten Komfort, Tickets gibt es meist noch am selben Abend. Kreativer wird es zu zweit im PorzellanCafé, wo ihr euch einen Rohling aus dem Regal nehmt. Wer den Regenabend fest verplanen will, malt bei ArtNight an der Leinwand, allerdings nur mit Termin. Im Guide für Aktivitäten für Paare in Hannover stehen die Regenabende, die hier nicht mehr reinpassen. Gamer spielt in Hannover nur Donnerstag bis Sonntag, freitags ab 16 Uhr, und dann gehören die 7 Duelle euch beiden allein.
Ohne Reservierung kommt ihr in der Boulderhalle im alten Güterbahnhof rein, Sportkleidung reicht, Kletterschuhe gibt es zum Leihen. Beim Schwarzlicht-Minigolf an der Heiligerstraße gibt es kein Zeitlimit auf der Bahn, 3D-Brillen sind dabei. Im Brauhaus in der Schmiedestraße, rund zehn Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof, braucht unter vier Personen niemand einen Tisch vorzumerken, ein festes Ende gibt es nicht. Bei Gamer moderiert niemand, das Live-Scoring läuft auf dem eigenen Smartphone, und donnerstags geht es um 16 Uhr los. Welche Slots heute noch frei sind, zeigt die Gamer-Hannover-Seite.
Um 7 Uhr öffnet die Markthalle, donnerstags und freitags bleibt sie bis 22 Uhr, und Frühstück, Mittag und Kaffee liegen an einem Ort. Danach hängt ihr das Sprengel Museum am Kurt-Schwitters-Platz an, moderne Kunst direkt am Maschsee. Wer lieber sitzt und redet, frühstückt im Café Mezzo an der Lister Meile, wo ab 10 Uhr freie Platzwahl gilt. Die Kette hält von Donnerstag bis Samstag, sonntags bleibt die Markthalle zu. Eine Runde bei Gamer dauert dann 60 bis 105 Minuten, danach seid ihr in zwei Minuten in der Innenstadt. Weitere trockene Optionen samt Preis stehen im Indoor-Guide für Hannover.
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026