Worauf habt ihr Lust?
Was wollt ihr ausgeben?
Wie viel Zeit habt ihr?

Ihr tretet in 7 Duellen gegeneinander an, wie eure eigene Gameshow.
7 Duelle aus 20 Games, mal Reaktion, mal Wissen, mal ruhige Hand. Alle spielen gleichzeitig, der Gegner wechselt nach jedem Duell, und den Zwischenstand seht ihr live auf dem eigenen Smartphone. Einen Moderator gibt es nicht, alkoholfreie Getränke sind im Preis drin.
Am Plärrer steigt ihr aus der U1, U2 oder U3 und seid nach wenigen Schritten drin, auch die Straßenbahnen 4, 6 und 10 halten dort. Am selben Tag buchen klappt online, kleine Runden spielen donnerstags bis sonntags. Ab 7 Personen geht es Montag bis Sonntag von 9 bis 22 Uhr, damit rettet eine größere Truppe auch den verregneten Montag. Vom 16. November bis 23. Dezember gilt beides nur am Wochenende. Außerhalb der regulären Zeiten gilt ein Mindestumsatz von 180 €. Eine Runde füllt 60 bis 105 Minuten, nebenan im Planetarium läuft danach die nächste Show.
Unsere Einschätzung:
Spontan heißt hier 25 € statt 20 €, dafür steht ihr heute noch im Spiel und nicht im Regen. Ab 11 Jahren spielen Eltern und Kinder in derselben Runde, 4,9 Sterne bei über 20.000 Bewertungen über alle Standorte.

Ihr steigt mit einem Guide eine Stunde lang durch die mittelalterlichen Bierkeller im Sandstein unter dem Burgberg.
Unter dem Burgberg zieht sich ein Keller-Labyrinth durch den roten Sandstein, ab etwa 1380 für die Reifung von Bier hineingeschlagen. Ein Guide führt euch eine Stunde lang durch Gänge und Gewölbe und erzählt, warum Nürnberg so viel Platz unter der Erde brauchte. Allein darf niemand hinunter, die Anlage ist zu groß dafür.
Über euch kann es schütten, unten hat es das ganze Jahr 8 bis 10 Grad, und kein Tropfen kommt an. Die öffentliche Führung startet jede volle Stunde ab 11 Uhr, unter der Woche bis 17, am Wochenende bis 17:30 Uhr. Reservieren lassen sich Karten nicht, kaufen dagegen jederzeit online oder im Brauereiladen am Treffpunkt. Steht ihr um halb drei vor der Tür, seid ihr um drei unten.
Unsere Einschätzung:
Eine Jacke mehr, als das Wetter oben verlangt, dann ist das die Stunde, an die sich alle erinnern. Für Kinderwagen und Rollstuhl ist es nichts, dafür gehen Kinder bis sechs gratis mit.

Ihr rutscht in Stein durch elf Hallenrutschen, vom Looping bis zur 170-Meter-Röhre, und wärmt euch danach im Wellenbad auf.
Von 15 Rutschen liegen elf in der Halle, darunter die Voyager mit über 170 Metern und der Doppellooping Pegasus II. Dazwischen gibt es Wellenbad, Whirlpool und Poolbar, und wer genug gerutscht hat, wechselt in die Sprudelbecken und Heißwassergrotten der Kristall Therme. Die Therme ist im Eintritt fürs Erlebnisbad schon drin.
Hier kommt ihr einfach so rein: Vorab reservieren oder buchen geht gar nicht, das Ticket gibt es am Tag selbst an der Kasse. Täglich ab 9 Uhr offen, freitags und samstags bis Mitternacht, sonst bis 22 Uhr. Der Haken ist der Weg: Das Bad liegt in Stein, nicht in Nürnberg, mit dem Auto parkt ihr kostenlos, eine ÖPNV-Verbindung nennt der Betreiber nicht. Mit dem 4-Stunden-Ticket ist der Regennachmittag gefüllt.
Unsere Einschätzung:
Für Familien mit Kindern ab 6 bis 16, die eine Rutsche nach der anderen wollen. Wer vor allem in Ruhe im warmen Wasser liegen möchte, bekommt im Fürthermare die Therme ohne den Looping-Lärm.

Ihr esst Nürnberger Röstla vom offenen Buchenholzfeuer in einem Gasthaus, dessen Mauern seit rund 600 Jahren stehen.
Ihr setzt euch in die Wirtsstube mit Sandsteinmauern und Butzenscheiben und bestellt die Röstla, Nürnberger Bratwürste, die bis heute an der offenen Feuerstelle aus dem 16. Jahrhundert über Buchenholz gebraten werden. Dazu kommen Sauerkraut nach Familienrezept und fränkischer Kren. Das Haus darf sich offiziell älteste Bratwurstküche der Welt nennen.
Das Gasthaus hat keinen Ruhetag, die Küche läuft täglich von 11 bis 21:30 Uhr, also auch am Montag, an dem halb Nürnberg die Museumstüren zuschließt. Den Tisch sichert ihr über das Reservierungsformular auf der Website, bevor ihr die Haustür aufmacht. Länger als anderthalb Stunden bleibt hier kaum jemand, damit ist es die Pause zwischen zwei Regenprogrammen, nicht der ganze Nachmittag.
Unsere Einschätzung:
Rund 11 € für ein warmes Mittagessen mit 600 Jahren Gemäuer drumherum, dafür bleibt es eine Mahlzeit und kein Programm. Wer richtig Hunger hat, bestellt zwölf, sechs Röstla sind eher ein Vorspiel.
16
Aktivitäten im Vergleich
14 von 16
Spontan machbar
14 von 16
Für Familien
14 von 16
Für Paare
4,6
Ø Google-Rating
76.770+
Google-Bewertungen ausgewertet

Ihr lauft durch 600.000 Jahre Kulturgeschichte unter einem Dach, vom Behaim-Globus bis zur aktuellen Sonderausstellung.
Ihr geht durch die Dauerausstellung bis zum Behaim-Globus und hängt bis April 2027 die Sonderausstellung “Body. Aspekte des Körperlichen” an. Der Mediaguide für 3 € kennt eine Route, die 600.000 Jahre Kulturgeschichte in 60 Minuten abläuft, für Kinder gibt es sechs eigene Routen. Wer nicht nach Plan geht, bleibt leicht einen halben Tag.
Tickets kauft ihr einfach vor Ort, und an der Kartäusergasse habt ihr es von der U-Bahn nicht weit: U2 und U3 halten am Opernhaus, die U1 an der Lorenzkirche, zu Fuß vom Hauptbahnhof sind es rund zehn Minuten. Mittwochs ab 17:30 Uhr ist der Eintritt frei, an diesem Abend bleibt das Haus bis 20:30 Uhr offen. Das Café Arte im Haus erreicht ihr auch ohne Museumsticket, falls die Kinder nach der ersten Stunde Hunger haben.
Unsere Einschätzung:
14 € für bis zu sechs Leute und Platz für einen halben Tag, dafür ist an Regenmontagen zu. Wer nur eine Stunde hat, nimmt die 60-Minuten-Route im Mediaguide statt sich zu verlaufen.

Ihr springt mit einem Zeitticket von 60 bis 150 Minuten durch die Trampolinhalle im Nürnberger Norden.
Ihr kauft ein Zeitticket für 60, 90, 120 oder 150 Minuten, zieht die Sprungsocken an und springt los. Kinder ab 6 Jahren dürfen allein aufs Trampolin, die Aufsicht bleibt trotzdem bei den Eltern. Freitags läuft im Winter ab 19 Uhr der Night JUMP für alle, die erst nach der Arbeit Zeit haben.
Hier zeigt sich Regen sofort an der Kasse: Tickets gibt es dort auch spontan, aber an Wochenenden und in den Ferien wartet ihr lange, wenn euer Zeitfenster ausverkauft ist. Wer heute noch hin will, bucht deshalb online, das geht verbindlich und ohne Stornomöglichkeit. Mit der U2 fahrt ihr bis Herrnhütte und lauft am OBI vorbei in die Klingenhofstraße, mit dem Auto stehen kostenlose Kundenparkplätze bereit.
Unsere Einschätzung:
Unter der Woche ab 14 Uhr ist das der Plan für den verregneten Nachmittag nach der Schule, am Regensonntag dagegen ein Wettlauf ums Zeitfenster. Kinder unter 6 brauchen einen Erwachsenen mit eigenem Ticket auf dem Trampolin.

Ihr steht neben den Fahrzeugen der Bahngeschichte und lasst die Kinder im Kinder-Bahnland KIBALA selbst Bahn spielen.
Ihr geht durch die Ausstellungen zur Welt der Eisenbahn, die Eintrittskarte gilt gleich auch für das Museum für Kommunikation im selben Haus. Die Kleinen verschwinden im KIBALA, dem Kinder-Bahnland, und kommen so schnell nicht wieder raus. Sonntags stehen zum Beispiel eine kostenlose Führung und eine Vorlesestunde für kleine Eisenbahnfans im Programm.
Von der U-Bahn-Station Opernhaus (U2, U3) sind es rund 100 Meter bis zur Tür, vom Hauptbahnhof erreicht ihr das Museum über den Westausgang in wenigen Gehminuten. Tickets gibt es an der Kasse oder online, Jacken und Taschen verschwinden in den Schließfächern im Erdgeschoss. Montags und dienstags ist das Haus zu, das gehört in eure Regenwoche eingeplant.
Unsere Einschätzung:
Für Familien mit Kindern zwischen drei und zehn, die Lokführer werden wollen, ist das ein ganzer Nachmittag. Paare ohne Bahnfaible steigen an derselben U-Bahn-Station Opernhaus besser zum Germanischen Nationalmuseum aus.

Ihr frühstückt am Plärrer Pancakes, Kaiserschmarrn und gefüllte Croissants, während draußen der Regen auf die Straßenbahnschienen fällt.
Ihr bestellt Pancakes mit Namen wie Sweet Bandit oder La Padrona di Pistacchio, einen Kaiserschmarrn mit Apfel oder Haselnuss oder einfach ein gefülltes Croissant zum Kaffee. Herzhaft geht auch, mit Bacon und Spiegelei als Extra, und bis zum frühen Nachmittag läuft die Küche als Lunch weiter. Donnerstags bis samstags übernimmt abends von 17 bis 21 Uhr die Pierogowa Mafia mit Pierogi.
Das Café liegt direkt am Plärrer, wo U1, U2 und U3 halten, ihr steigt also fast trocken aus und setzt euch hin. Unter der Woche nimmt das Team Reservierungen zu jeder Zeit an, am Wochenende gibt es feste Slots um 9, 11 und 13 Uhr für je 1:45 Stunden. Am Regensamstag ist das die Ansage: Wer keinen Slot hat, wartet.
Unsere Einschätzung:
Frühstück um 11, danach sind es ein paar Schritte über den Plärrer zu Gamer oder ins Planetarium. Wer erst nachmittags Hunger bekommt, steht hier vor verschlossener Küche.

Ihr schaut Arthouse, Originalfassungen und Klassiker in einem Programmkino ohne Werbeblock und ohne Popcorn, das Weinglas darf mit in den Saal.
Ihr sucht euch aus dem Wochenprogramm einen Film aus, oft in Originalfassung, manchmal einen Klassiker aus der Repertoire-Reihe. Vor dem Hauptfilm laufen nur Trailer und manchmal ein Kurzfilm, keine Werbung, nach rund zehn Minuten geht es los. Getränke aus der Casa-Kneipe nehmt ihr mit in den Saal, auch Wein.
Tickets kauft ihr online zum Kassenpreis oder an der Kasse, die etwa eine halbe Stunde vor der ersten Vorstellung öffnet, und die Plätze sind nummeriert. Am Wochenende holt ihr Karten am besten 20 Minuten vor Beginn ab, dann ist der Andrang groß. Vom U-Bahnhof Aufseßplatz (U1, U11) und der Tram 5 sind es rund fünf Minuten zu Fuß, Parkplätze sind im Wohngebiet knapp. Montag ist Kinotag, ab 16 und vor 20 Uhr zahlt ihr, was ihr könnt, mindestens 2 €.
Unsere Einschätzung:
Am verregneten Montag, wenn die Museen zuhaben, ist das die Rettung für 2 € aufwärts. Wer den Blockbuster mit Popcorneimer will, geht ins Multiplex, hier läuft Kino für Leute, die danach noch drüber reden.

Ihr klettert ohne Seil an über 3.000 m² Wand, mit Leihschuhen und einer kostenlosen Einführung für den ersten Besuch.
Ihr sucht euch an der Wand einen Boulder in eurem Schwierigkeitsgrad und probiert so lange, bis er geht. Wer zum ersten Mal da ist, bekommt eine kostenlose Einführung und ein kostenloses Fall- und Absprungtraining. Für Kinder gibt es einen eigenen, 400 m² großen Bereich, für die Pause ein Bistro.
Ohne Buchung rein, ohne Zeitfenster raus: Die Tageskarte gilt, solange ihr Kraft habt, und die Halle hat an 364 Tagen im Jahr geöffnet, montags bis donnerstags von 9 bis 23 Uhr, freitags bis sonntags ab 8. Damit an der Theke keine Schlange entsteht, erledigt ihr die Erstanmeldung vorher online. Die Tram 7 endet an der Tristanstraße, von dort geht ihr links in die Nornenstraße und dann rechts zum Parkplatz vor der Halle.
Unsere Einschätzung:
18 € mit Schuhen und kein Termin, dafür seid ihr nach zwei Stunden fertig mit den Unterarmen. Weil bis 23 Uhr offen ist, passt der Regenabend auch nach Feierabend noch rein.

Ihr lehnt euch im Kuppelsaal zurück und reist in einer Fulldome-Show durch Sonnensystem, Milchstraße oder Polarnacht.
Bayerns größtes Sternentheater zeigt kuppelfüllende Fulldome-Shows: Themen wie Polarlicht, Milchstraße oder die Reise einer Maus zum Mond, für Kinder ab 4 Jahren genauso wie für Erwachsene. Eine Show dauert meist rund 50 Minuten, ihr liegt dabei in bequemen Sesseln unter der Kuppel. Monatlich erklärt eine Live-Vorführung den aktuellen Himmel über Nürnberg.
Das Planetarium steht Am Plärrer 41, ein paar Schritte von Gamer, an der Haltestelle Plärrer halten U1, U2, U3, die Straßenbahnen 4 und 6 und drei Buslinien. Samstags und sonntags laufen laut Spielplan meist drei Shows, um 15, 16:30 und 18 Uhr. Karten gibt es online oder an der Kasse, die eine Stunde vor Beginn öffnet. Pünktlich sein zählt: Nach dem Start kommt niemand mehr rein.
Unsere Einschätzung:
Show um 15 Uhr, danach über den Plärrer zu Gamer: Zwei Regenprogramme, und dazwischen braucht ihr keinen Schirm aufzuspannen. Unter der Woche laufen weniger Shows, ob heute eine dabei ist, zeigt der Spielplan.

Ihr bowlt im Untergeschoss des CPC-Centers auf einer von 24 Bahnen, montags und dienstags für 99 Cent pro Spiel.
Ihr nehmt euch eine Bahn, leiht Schuhe und spielt, bis keiner mehr will. Zwischen den Spielen gibt es Billard, Dart und Kicker, und ab 18 Uhr unter der Woche läuft Cosmic Bowling im Schwarzlicht. Bestellt wird am Platz, mindestens ein Getränk pro Gast ist Pflicht.
Im Parkhaus des CPC-Centers mit bis zu 515 Plätzen stellt ihr das Auto ab und fahrt mit dem Aufzug direkt ins Blu Bowl, ohne einen Meter draußen. Reservieren könnt ihr online, auch dann rechnet freitags bis sonntags mit Wartezeit, weil laufende Spiele nicht abgebrochen werden. Montags und dienstags ab 15 Uhr kostet ein Spiel 99 Cent pro Person: Drei Spiele zu zweit kosten mit Leihschuhen 14,94 €, dazu bestellt jeder mindestens ein Getränk.
Unsere Einschätzung:
Montags 99 Cent pro Spiel, samstags abends 68 € die Stunde: Dieselbe Bahn kostet je nach Tag ein Vielfaches. Am Regensamstag plant ihr die Wartezeit ein, die der Betreiber selbst ankündigt.

Ihr steigt mit einem Guide in die Kellergewölbe unter dem Alten Rathaus, zu Zellen, Folterkammer und Gefängnisküche.
Unter dem Alten Rathaus lag eines der größten erhaltenen Stadtgefängnisse des Mittelalters, das “Loch”. Eine Dreiviertelstunde lang zeigt euch ein Guide die engen Zellen, Sonderzellen, die Folterkammer und die Gefängnisküche und erklärt, wie damals Wahrheit gesucht wurde. Ursprünglich verkauften hier Bäcker ihr Brot, erst mit dem Hauptmarkt ab 1332 wurde das Erdgeschoss zum Keller.
Die deutschen Führungen starten täglich zu jeder vollen Stunde ab 11 Uhr, die letzte um 17 Uhr, in der Hauptsaison auch um 18. Im Rathaus selbst gibt es keine Tickets: Ihr kauft sie online oder am Kassenautomaten vor dem Historischen Kunstbunker in der Oberen Schmiedgasse, der täglich von 9 bis 18 Uhr läuft. Pro Führung gehen höchstens 16 Personen mit, und wegen der hohen Nachfrage raten die Museen zum Online-Ticket, bevor ihr losgeht.
Unsere Einschätzung:
Kürzer und düsterer als die Felsengänge: 45 Minuten, und danach wisst ihr mehr über mittelalterliche Gerichtsbarkeit, als euch lieb ist. Mit Kindern unter zehn bleibt ihr oben, bei älteren ist die Folterkammer auf dem Heimweg das Gesprächsthema.

Ihr sucht euch einen Rohling aus dem Regal, bemalt ihn mit über 70 Farben, und das Studio glasiert und brennt ihn für euch.
Ihr wählt eine Tasse, einen Teller, eine Vase oder eine Figur und bekommt eine Einführung in Techniken wie Stempeln, Schablonen und Bänder. Dann malt ihr, so lange der Slot reicht, mit Kaffee, Tee oder Bionade aus dem Studio, denn mitgebrachtes Essen ist wegen der Glasur tabu. Das fertige Stück holt ihr nach dem Brennen bei einem vereinbarten Termin ab.
Spontan vorbeikommen klappt hier nicht: Ohne Termin gibt es keinen Malplatz, gebucht wird über ein Formular, die Bestätigung kommt per WhatsApp. Am Wochenende gibt es zwei Slots, von 10:30 bis 13:30 und von 15:30 bis 18:30 Uhr, mittwochs bis freitags malt ihr von 14 bis 18 Uhr. Wer die Regenvorhersage am Donnerstag sieht, bucht für Samstag und hat dann zweieinhalb Stunden gefüllt.
Unsere Einschätzung:
Für Familien und Paare, die zwei Tage im Voraus wissen, dass es regnen wird. Wer heute Nachmittag noch etwas braucht, ist auf der Bowlingbahn oder an der Boulderwand schneller.

Ihr verbringt in Fürth einen Badetag zwischen Piraten-Rutschenland, Black-Hole-Rutsche, Solegrotte und Thermalbecken.
Im Spaßbad warten drei Rutschen mit zusammen 231 Metern, darunter eine Reifenrutsche und die Black Hole. Kinder von 4 bis 12 toben im Piraten-Rutschenland mit fünf eigenen Rutschen, Piratenschiff und Wasserkanonen bei 32 Grad. Die Großen ziehen sich in die Therme mit Kaskadenbecken, Solegrotte und Soledampfbad zurück, die im Ticket schon drin ist.
Täglich ist von 10 bis 23 Uhr offen, Einlass bis 22 Uhr, ihr kommt also auch abends noch spontan rein. Das Bad liegt in Fürth, die U1 fährt von Nürnberg ohne Umsteigen bis Stadthalle. Von dort sind es rund fünf Minuten zu Fuß durch die Flussauen, bei Regen nehmt ihr besser den Bus 172 bis Scherbsgrabenbäder. Mit dem 4-Stunden-Ticket bleibt Zeit für Rutsche und Therme.
Unsere Einschätzung:
Im Vergleich zum Palm Beach weniger Rutschen, dafür bis 23 Uhr offen und mit der U-Bahn erreichbar. Wer ohne Auto unterwegs ist, landet am Regensonntag deshalb eher hier.

Ihr bucht einen Kreativtisch, bekommt ein Getränk und ein Mini-DIY und bastelt, malt oder bedruckt, solange draußen der Regen fällt.
Ihr setzt euch an einen vorbereiteten Kreativtisch und wählt aus über 15 DIYs: Mini-Leinwände, Glas bemalen, Textilien gestalten, Kerzen, Lesezeichen oder Feder, Tinte und Siegelwachs. Ein Getränk und ein Mini-DIY pro Person sind im Preis drin, größere Projekte kosten extra. Kreativ werden müsst ihr übrigens nicht, frühstücken geht hier genauso.
Das Kreativcafé ist für den verregneten Wochentag gemacht: Kleine Runden von 1 bis 4 Personen buchen montags bis freitags, am Wochenende laufen nur öffentliche Events und Gruppenbuchungen. Gebucht wird vorab im Online-Kalender, Wunschtag und Uhrzeit wählt ihr selbst. Ein Getränk ist im Preis, und für die nächsten anderthalb Stunden ist das Wetter vor dem Fenster egal. Wer am Regendienstag frei hat, findet hier das leise Gegenstück zur Bowlingbahn.
Unsere Einschätzung:
Für zwei Freundinnen oder ein Paar, die am freien Werktag etwas mit den Händen machen wollen, statt im dritten Café zu sitzen. Am Regensamstag hilft es euch nicht, da sind kleine Runden ausgeschlossen.
| Aktivität | Preis | Dauer | Spontan machbar | Für Familien | Für Paare |
|---|---|---|---|---|---|
| Gamer - Die Gameshow | €€ | 60–105 min | ✓ | ✓ | ✓ |
| Historische Felsengänge | € | 60 min | ✓ | ✓ | ✓ |
| Palm Beach | €€ | 2–4 h | ✓ | ✓ | ✓ |
| Bratwurstküche Zum gulden Stern | € | 60–90 min | ✓ | ✓ | ✓ |
| Germanisches Nationalmuseum | € | 120–240 min | ✓ | ✓ | ✓ |
| AIRTIME Trampolinpark | €€ | 60–150 min | ✓ | ✓ | |
| DB Museum Nürnberg | € | 120–180 min | ✓ | ✓ | |
| Süss Dealer | €€ | 60–105 min | ✓ | ✓ | ✓ |
| Casablanca Filmkunsttheater | € | 120–180 min (je nach Film) | ✓ | ✓ | ✓ |
| Boulderhalle E4 | € | 90–180 min | ✓ | ✓ | ✓ |
| Nicolaus-Copernicus-Planetarium | € | 45–60 min | ✓ | ✓ | ✓ |
| Blu Bowl | € | 60–120 min | ✓ | ✓ | ✓ |
| Mittelalterliche Lochgefängnisse | € | 45 min | ✓ | ✓ | |
| KeramikMalStudio | €€ | ca. 2,5 h (ein Slot) | ✓ | ✓ | |
| Fürthermare | €€ | 2–4 h | ✓ | ✓ | ✓ |
| Miss Morrow's Kreativcafé | € | 90–150 min | ✓ |
Fünf Jahre alt und verrückt nach Zügen? Dann fahrt mit der U2 bis Opernhaus, von dort sind es rund 100 Meter ins DB Museum mit dem Kinder-Bahnland KIBALA. Die Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder kostet 20 €, montags und dienstags bleibt das Haus allerdings zu. Größere Geschwister springen sich im AIRTIME Trampolinpark müde, das Zeitfenster bucht ihr vor der Abfahrt, sonst steht ihr am Regensonntag an der Kasse. Ab 11 Jahren spielen Kinder bei Gamer am Plärrer mit den Eltern in einer Runde, sonntags von 12:30 bis 18:30 Uhr. Wie daraus ein ganzer Familientag wird, steht auf der Familienseite von Gamer Nürnberg.
Zwei Karten im Casablanca, das Weinglas darf mit in den Saal, und vor dem Film laufen nur Trailer. Habt ihr unter der Woche frei, geht auch das Kreativcafé in der Hochstraße: Mini-Leinwand, Kerzen gestalten oder Briefe mit Siegelwachs, gebucht wird vorab. Zu zweit bei Gamer am Plärrer heißt Kopf an Kopf durch alle Duelle, und samstags kann das erste schon um 11 Uhr losgehen. Ob ein Abend zu zweit in eure Woche passt, klärt die Seite Date bei Gamer in Nürnberg.
Montags und dienstags ab 15 Uhr kostet ein Spiel im Blu Bowl 99 Cent pro Person, dazu kommen Leihschuhe und ein Pflichtgetränk pro Kopf. Ohne Termin klettert ihr auch in der Boulderhalle E4, unter der Woche bis 23 Uhr, und die Einführung für Neulinge kostet nichts. Hunger danach? Zum gulden Stern brät jeden Tag bis 21:30 Uhr über Buchenholz, einen Ruhetag kennt das Haus nicht. Bei Gamer reserviert ihr den Slot noch heute online, mit größerer Truppe sogar am Montag, nur nicht vom 16. November bis 23. Dezember. Was heute noch frei ist, zeigt die Buchungsseite von Gamer Nürnberg.
So bekommt ihr einen Regentag voll, ohne den Schirm mehr als zweimal aufzuspannen: Um 9 Uhr frühstückt ihr im Süss Dealer am Plärrer, ab 11 Uhr steht ihr im Germanischen Nationalmuseum, wo der Mediaguide eine Route für genau eine Stunde kennt. Am Nachmittag geht es zurück zum Plärrer, um 15 Uhr ins Planetarium und danach zu Gamer gleich nebenan, samstags bis 22 Uhr. Dazwischen fahrt ihr U-Bahn. Wer lieber noch mehr Hallen zur Auswahl hätte, schaut auf die Seite Indoor-Aktivitäten in Nürnberg.
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026