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Eure Abteilung tritt in sieben Duellen gegeneinander an, alle spielen gleichzeitig.
Ihr spielt sieben Duelle aus einem Katalog von 19 Games: Reaktion, Geschicklichkeit, Wissen, Taktik. Alle spielen gleichzeitig, niemand steht am Rand und schaut zu. Ein Live-Scoring auf großen Screens zeigt, welches Team vorne liegt, Snacks und Softdrinks sind im Preis dabei. Buchen könnt ihr direkt online über Gamer Wien.
Das ist das eine Format, bei dem die Werkstudentin und der Abteilungsleiter gleich oft jubeln. Die Sportliche gewinnt das Reaktions-Game, der ruhige Entwickler räumt beim Wissens-Teil ab, keiner blamiert sich vor den Kollegen. Für eine gemischte Truppe, die sich sonst nur aus Meetings kennt, ist nach einer Viertelstunde das Eis gebrochen, ganz ohne Moderator und Stuhlkreis. Einen ganzen Tag füllt es nicht. Dafür sitzt ihr mitten im 7. Bezirk und geht danach zu Fuß zum Essen.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Programmpunkt, wenn eine gemischte Abteilung ohne Workshop-Gefühl aus sich rauskommen soll, mit dem besten Google-Rating aller Gameshow-Anbieter der Stadt. Ehrliches Caveat: Mit 75 bis 120 Minuten ist es der Höhepunkt eines halben Tages, kein Ganztagsprogramm, also plant das Essen gleich mit ein.

Eure Gruppe fährt vom Schwedenplatz über Donaukanal und Donau, durch zwei Schleusen, mit Essen und Getränken an Deck.
Ihr geht am Franz-Josefs-Kai an Bord und fahrt eine große Runde über Donaukanal und Donau, vorbei an Uferbars, Ringturm, Reichsbrücke und der UNO-City. Das Erlebnis auf dieser Fahrt: das Schiff wird in den Schleusen Nussdorf und Freudenau sichtbar gehoben und gesenkt. Sitzen könnt ihr oben auf dem Sonnendeck oder unter Deck, jedes DDSG-Schiff ist ein schwimmendes Restaurant mit Wiener Schmankerln, Spritzer und Kaffee. Für eine geschlossene Gesellschaft chartert ihr ein Schiff, dann wird aus der Rundfahrt ein ganzer Nachmittag auf dem Wasser.
Die Schiffsrundfahrt ist der Klassiker, gegen den niemand etwas hat: sitzen, schauen, ein Spritzer in der Hand. Genau deshalb funktioniert sie für eine Truppe, in der der 58-jährige Meister und die 26-jährige Werkstudentin mitkommen sollen, denn keiner muss sportlich oder gesprächig sein. An Deck kommen Leute ins Reden, die im Büro nie am selben Schreibtisch sitzen, und die Schleusen liefern den einen kleinen Wow-Moment, über den danach alle reden. Der Haken: Die große Runde dauert ihre Zeit und lebt vom Wetter, für einen vollen Tag koppelt ihr die Fahrt mit einem Landgang oder einem Heurigen danach.
Unsere Einschätzung:
Der entspannteste Draußen-Anker für eine große, gemischte Belegschaft, an dem wirklich alle teilnehmen können, und dank Schleusenfahrt mit mehr Programm als eine reine Rundfahrt. Ehrliches Caveat: Ohne Charter oder Landgang danach ist die Fahrt ein starker halber Tag, aber kein Ganztagsprogramm für sich allein.

Eure Gruppe sitzt im Traditionsheurigen aus 1683 (Beethoven wohnte hier 1817) bei Gastgarten, Wiener Wein, Schmankerl-Buffet und Schrammelmusik.
Ihr reserviert eine Stube oder einen Bereich im Gastgarten und bekommt Wiener Wein aus eigenem Weingut (Grüner Veltliner, Riesling, Zweigelt), dazu ein Schmankerl-Buffet vom Backhendl bis Liptauer. Für eine größere Belegschaft ab 15 Personen organisiert der Heuriger eine geführte Weinverkostung mit Sommelier. An manchen Abenden spielt Schrammelmusik live, und das Beethoven-Haus nebenan lässt sich auf Wunsch in den Tag einbauen.
Der Heuriger ist der Wiener Pick, den jeder kennt und keiner komisch findet, egal ob zwölf Kollegen oder vierzig. Der Wein sortiert über zwei Stunden ganz von allein die Vorsichtigen von den Lockeren, nach dem zweiten Viertel redet die Buchhaltung mit dem Vertrieb, und im Gastgarten sitzt ihr an der frischen Luft, ohne dass jemand wandern muss. Als Abschluss eines Ausflugstags ist es fast schon gesetzt, es trägt aber auch einen langen Nachmittag für sich allein. Nur wenn eure Runde alkoholfrei feiert, verliert der Heuriger seine Dramaturgie, das klärt ihr besser vorher.
Unsere Einschätzung:
Der klassische Wiener Ausflugs-Abschluss, an dem für eine gemischte Belegschaft kaum ein Weg vorbeiführt, echter Heuriger seit 1683 statt Touri-Klischee. Ehrliches Caveat: Heiligenstadt liegt am Stadtrand, plant 30 Minuten Anfahrt ein und legt eine Aktivität davor, wenn der Tag ein Highlight zum Erzählen braucht.

Eure Gruppe kocht gemeinsam ein vegetarisch-mediterranes 3- oder 4-Gänge-Menü und isst es danach am gedeckten Tisch.
Ihr trefft euch am Bauernmarkt in der Innenstadt, ein Profi-Koch erklärt das Menü, und dann teilt sich die Gruppe in kleine Stationen auf: Vorspeise, Hauptgang, Dessert. Ihr kocht zusammen ein 3- bis 4-Gänge-Menü, dazu gibt es Wein, am Ende setzt sich die ganze Runde an den großen Tisch und isst, was ihr gemacht habt. WRENKH ist die Wiener Pionier-Adresse für vegetarisch-mediterrane Küche, also Bowls, Gemüse-Curries, Risotto und Pasta statt Tafelspitz. Abwaschen müsst ihr nicht.
Kochen ist eines der wenigen Formate, in dem eine Abteilung über vier Stunden zusammenarbeitet, ohne dass es nach Programm aussieht. Die Stationsaufteilung sortiert die Detailverliebten in die Vorspeise und die Pragmatiker an den Hauptgang, und wer sich vorher kaum kannte, redet spätestens beim Wein in der Vorbereitung. Aktivität und Abendessen passieren an einem Ort und an einem Termin, danach muss niemand mehr ins Restaurant. Nur eine große Belegschaft passt hier nicht rein, über 16 Leute wird die Küche eng.
Unsere Einschätzung:
Der beste Pick, wenn ein Ausflug gleichzeitig das Abendessen sein soll, vier bis fünf Stunden Programm und am Ende sind alle satt. Ehrliches Caveat: Premium-Pricing für vegetarische Küche und keine Option für Gruppen über 16 Personen.

Eure Gruppe fährt oder wandert auf den 484 m hohen Hausberg und genießt den Panoramablick über Wien und die Donau.
Ihr fahrt mit Bus 38A ab Heiligenstadt direkt rauf, oder ihr wandert in 90 Minuten durch die Weinberge ab Grinzing hoch. Oben am Aussichtsplatz habt ihr die berühmte Wien-Postkarten-Aussicht: Stephansdom, Donau, Donauinsel, Donauturm, an klaren Tagen bis zur slowakischen Grenze. Optional geht es hoch auf die Stefaniewarte, kostenfrei. Das Café Kahlenberg oben eignet sich für eine kurze Pause.
Der Kahlenberg ist der Draußen-Auftakt für eine Belegschaft, die raus aus dem Büro und raus aus der Stadt will, ohne weit zu fahren. Der Aufstieg durch die Weinberge gibt der Gruppe Gesprächsstoff und Tempo, und oben sortiert sich von allein, wer für Fotos stehenbleibt und wer schon zum Café zieht. Die Aussicht ist ein stabiler Wow-Moment, der auch in einer gemischten Runde funktioniert, in der nicht alle dasselbe wollen. Als ganzer Tag trägt der Berg nicht allein, aber ein Vormittag oben plus ein Heuriger unten in Grinzing ergibt einen runden Ausflug.
Unsere Einschätzung:
Wiens bester kostenloser Aussichts-Spot für eine Gruppe, einfach hin, schauen, runter zum Heurigen. Ehrliches Caveat: komplett wetterabhängig und mit Anfahrt plus Spaziergang eher ein halber Ausflugstag als ein spontaner Stopp.

Eure Gruppe läuft durch 39 Schausäle mit Saurier-Skeletten, der berühmten Venus von Willendorf und einem Mineralien-Kabinett.
Ihr lauft zwei bis vier Stunden durch die 39 Schausäle: die berühmte 30.000 Jahre alte Venus von Willendorf, vollständige Dinosaurier-Skelette, das Mineralien-Kabinett mit Edelsteinen, der Saurier-Saal mit Allosaurus-Animatronic. Wer mag, bleibt am Deck 50 im interaktiven Wissenschaftsbereich hängen. Das Ganze in einem prachtvollen Ringstraßen-Bau aus dem 19. Jahrhundert, gegenüber vom Kunsthistorischen Museum.
Das NHM ist der Pick, der für eine komplett gemischte Belegschaft gleichzeitig funktioniert. Die Jüngeren ziehen zu den Sauriern, die Ruhigen bleiben bei den Mineralien hängen, alle treffen sich wieder unter dem Kuppelsaal. Niemand muss sportlich, kreativ oder wettkampflustig sein, ihr lauft im eigenen Tempo, redet im Gehen und seid trotzdem zusammen unterwegs. Genau das macht es zur sicheren Wahl für einen verregneten Ausflugstag. Als alleiniges Ganztagsprogramm ist es nach den Highlights durch, also plant Kaffee und Essen drumherum.
Unsere Einschätzung:
Der sicherste Pick, wenn ihr eine große, gemischte Gruppe bei Regen unterbringen müsst, prachtvolle Räume und Saurier, die alle abholen. Ehrliches Caveat: hier wird geschaut, nicht gespielt, wer Action und Wettkampf sucht, ist woanders besser aufgehoben.

Eure Gruppe wirft echte Wurfäxte auf Holzziele, unter Aufsicht eines Coaches, Bier in der Pause möglich.
Ein Coach zeigt euch die Wurftechnik, dann werft ihr in abgetrennten Bahnen echte Wurfäxte auf Holzscheiben mit Zielringen. Sobald die erste Axt im Ziel steckt, ist es überraschend befriedigend. Zum Schluss läuft meist ein kleines Turnier in der Gruppe. The Axe Throwing kommt mit einem mobilen Trailer und zwei Bahnen auch direkt zu eurer Location in Wien.
Das ist der Programmpunkt, den garantiert keiner in der Abteilung schon kennt. Genau die richtige Mischung aus Nervenkitzel, leichtem Wettkampf und “darf ich das wirklich”, perfekt für eine Runde, die Kegeln und Escape Room längst durchhat. Es funktioniert für gemischte Truppen gleich gut, weil jeder es nach fünf Minuten kann und niemand sportlich sein muss. Am besten für vier bis zehn Leute, für eine große Belegschaft sind die zwei Bahnen zu wenig, und einen ganzen Tag füllt es nicht, also plant ein Essen danach ein.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Anti-Klischee-Block für einen Team-Tag, ungewöhnlich, aber niedrigschwellig, jeder kann es sofort. Ehrliches Caveat: nur für kleine Runden, ohne Essen vor Ort, und weil der Anbieter teils mobil arbeitet, Location und Slot vorab bestätigen lassen.

Eure Gruppe zieht die Promenade am Wasser entlang und sucht sich eine der Pop-up-Strandbars für Drinks und Streetfood.
Ihr lauft den Donaukanal entlang, vom Schwedenplatz Richtung Augarten, und sucht euch eine der saisonalen Pop-up-Strandbars: Strandbar Herrmann mit echtem Sand, Adria Wien mit italienischem Vibe, Hermann’s Marktplatz mit Streetfood. Oder ihr nehmt euch Getränke aus dem Späti und setzt euch auf die Treppen am Wasser. Im Sommer gibt es DJ-Sets, Tischtennis und Free Yoga.
Der Donaukanal ist der Draußen-Auftakt für eine Runde, die keinen festen Plan und keine Reservierung will. Eine große Belegschaft verteilt sich locker auf Sand, Treppen und Stehtische, niemand muss am selben Tisch sitzen, und Kollegen tauen schneller auf, wenn sie nicht festgenagelt sind. “Wir gehen einfach am Kanal entlang und schauen, wo wir Lust haben” funktioniert tatsächlich, vom Zehner-Team bis zur ganzen Abteilung. Perfekt als entspannter Start, bevor ihr weiterzieht. Tricky: Bei Regen oder unter 15 Grad fallen die Strandbars aus, und ab 19 Uhr sind die Spots voll, kommt früher.
Unsere Einschätzung:
Wiens bester 0-Euro-Sommer-Auftakt für einen Ausflug, mehr Atmosphäre als so mancher gebuchte Programmpunkt fürs Dreifache, und gerade wenn sich nicht alle gut kennen, läuft es hier locker. Ehrliches Caveat: komplett wetter- und saisonabhängig, bei Regen oder im Winter fällt es flach.

Eure Gruppe spielt eine 18-Loch-Minigolf-Runde durch sechs leuchtende Themenwelten unter UV-Schwarzlicht.
Ihr bekommt 3D-Brillen, Putter und Bälle und spielt 18 Bahnen durch sechs verschiedene Themenwelten unter UV-Schwarzlicht. Die Bahnen sind dreidimensional gestaltet, jeder Ball leuchtet, die bemalten Hintergründe machen aus dem Raum einen begehbaren Comic. Größere Gruppen spielen parallel auf mehreren Bahnen und rotieren durch. Auf 200 m² Eventfläche neben den Bahnen ist Platz für Empfang oder Stehtische, Cyber Lasertag und VR lassen sich am selben Standort dazubuchen.
Eines der wenigen Formate, das von 8 bis 40 Leuten funktioniert, ohne dass irgendwer frustriert am Rand steht. Minigolf ist niedrigschwellig, keiner blamiert sich, keiner ist überfordert, die Werkstudentin spielt neben dem Abteilungsleiter. Ihr rotiert in kleinen Grüppchen durch die Bahnen, trefft euch zwischendurch, vergleicht Stände, das ist näher an einem lockeren Nachmittag als an einer durchgetakteten Aktivität. Und wer aus einem kurzen Block mehr machen will, hängt Lasertag oder VR am selben Ort dran. Nur ein gemeinsames Essen dürft ihr nicht erwarten, das plant ihr davor oder danach.
Unsere Einschätzung:
Der unprätentiöse Sweet-Spot für gemischte Gruppen bei Regen, günstig, niedrigschwellig, kommt bei allen an, und durch Lasertag oder VR am selben Ort auch verlängerbar. Ehrliches Caveat: Donaustadt ist nicht zentral, und ein Essen müsst ihr separat planen.

Eure Gruppe mixt hinter der Bar mehrere Klassik-Cocktails unter Anleitung preisgekrönter Barkeeper:innen und trinkt, was ihr macht.
Ein:e Barkeeper:in zeigt euch in einer geschlossenen Bar mehrere klassische Cocktails (Old Fashioned, Negroni, Daiquiri, Sour-Familie), erklärt Technik, Geschichte und Geschmack. Ihr mixt selbst und trinkt selbst. Kleinod ist eine der meistprämierten Cocktailbars Wiens. Ein Fingerfood zum Kurs lässt sich dazubuchen.
Der Cocktailkurs ist das Format für eine Runde, die den Tag stilvoll ausklingen lässt, statt im Beisl zu sitzen, höher angesetzt, intimer, mit klarer Dramaturgie. Als After-Work-Baustein füllt er einen Abend, und weil alle hinter der Bar stehen und selbst schütteln, kommt auch die ruhige Kollegin aus sich raus. Am besten für eine kleine Runde, weil bei zu vielen Personen die Bar-Theke zu eng wird und nicht mehr alle selbst mixen können. Premium-Pricing, dafür Drinks aus einer Hand, das eigentliche Abendessen macht ihr danach.
Unsere Einschätzung:
Der ehrlichste Premium-Pick, wenn eure Runde gerne und gut trinkt, eine der meistprämierten Wiener Bars mit klarer Dramaturgie. Ehrliches Caveat: Premium-Pricing, klar ein Abendformat, und nur für kleine Runden, nicht für die ganze Abteilung.

Eure Gruppe schlendert durch über 120 Stände und probiert sich durch Streetfood, Mezze und Wiener Jause.
Ihr schlendert durch die über 120 Stände des Naschmarktes vom Karlsplatz Richtung Kettenbrücke und probiert euch durch: türkische Mezze, indische Curries, persische Falafel, österreichische Jause, Wiener Kaffee, frische Säfte, Käse, Oliven, türkische Süßigkeiten. Samstagvormittag findet hinter dem Markt der Flohmarkt statt, mit Vintage, Schmuck und Antiquitäten.
“Probier mal das” ist der bequemste Eisbrecher, den es gibt, und am Naschmarkt passiert er alle zwei Minuten. Eine Gruppe ist hier ständig in Bewegung, niemand muss durchgehend reden, und mit kleinem Budget tastet ihr euch von Stand zu Stand. Das funktioniert gut für eine Runde, die sich noch nicht so kennt, weil das Teilen von Tellern Smalltalk überflüssig macht. Ideal als günstiger, draußen gelegener Auftakt eines Innenstadt-Tages oder als Samstagvormittag mit Flohmarkt-Beigabe. Tricky: Die vorderen Lokale am Karlsplatz sind teils Touri-Fallen, weiter Richtung Kettenbrücke wird es authentischer.
Unsere Einschätzung:
Die niedrigschwellige, günstige Draußen-Food-Aktivität für einen Ausflug, keine Buchung, kein Stress, jeder findet was. Ehrliches Caveat: überwiegend unter freiem Himmel, bei starkem Regen ungemütlich, und sonntags ist alles zu.

Eure Gruppe teilt sich in Crews zu 4-12 Personen auf und löst parallel in 60 Minuten Rätsel in mehreren thematischen Räumen.
Ihr werdet in Crews von 4 bis 12 Personen in einen Raum eingeschlossen und müsst durch Rätsel, Codes und versteckte Hinweise innerhalb von 60 Minuten den Weg nach draußen finden. Time-Busters hat zwei Standorte in der Leopoldstadt fußläufig zueinander plus einen im MQ, insgesamt sind bis zu 36 Personen parallel auf mehreren Räumen spielbar. Bis zu 90 Prozent der Räume sind aus recycelten Materialien gebaut. Im Anschluss gibt es eine Auswertung mit den anderen Crews.
Ein Escape Room zeigt in 60 Minuten, wer in der Runde unter Druck ruhig bleibt und wer durchdreht, und genau das ist der Spaß. Auf mehreren Räumen parallel entsteht zusätzlich ein kleiner Wettbewerb, wer schneller draußen ist, das liefert Gesprächsstoff für den Rest des Tages. Am besten für 8 bis 20 Leute, ab 30 wird die Logistik anstrengend, eine ganze Abteilung am Stück geht nicht. Es ist ein kurzer Block ohne Verpflegung, also plant Essen davor oder danach in der Leopoldstadt ein.
Unsere Einschätzung:
Der etablierteste Wiener Escape-Anbieter, seit 2014 aktiv, durchgehend über 4.7 Sterne, für eine Runde von 8 bis 20 Leuten schwer zu schlagen. Ehrliches Caveat: Es ist ein Gamer-naher Wettkampf-Block, deshalb steht es auf dieser Liste bewusst weiter unten, und die Teilcrews erleben getrennte Geschichten.

Eure Gruppe durchläuft eine 5D-Show mit Bewegungssitzen, Wassereffekten und animierten Räumen durch Wiens Geschichte von Vindobona bis zur Walzer-Ära.
Ihr werdet 45 bis 60 Minuten durch eine geführte Multimedia-Tour mit 5D-Kino, animierten Wachsfiguren und interaktiven Räumen geführt: von der Römerzeit (Vindobona) über die Pest 1679, das Wien Mozarts und das Walzer-Wien der Strauss-Ära bis zur Habsburger-Ära. Das Highlight ist das 5D-Kino mit Bewegungssitzen, Wassereffekten und Wind. Für Gruppen lässt sich ein Sektempfang im Group Room dazubuchen.
Time Travel ist der kurze Auftakt-Block, in dem alle gleichzeitig dasselbe sehen, ohne dass jemand mitmachen muss. Das funktioniert besonders gut, wenn Auswärtige oder Wien-Neulinge in der Runde sind, denn nebenbei ist es eine kleine Stadt-Einführung. Als 45-Minuten-Modul vor einem Heurigen- oder Kochkurs-Abend füllt es die frühe Tageshälfte, danach steht ihr wieder mitten in der Innenstadt. Als alleiniges Hauptprogramm ist es zu kurz, plant also einen zweiten Programmpunkt ein.
Unsere Einschätzung:
Der ideale Programmpunkt 1 von 2, 45 Minuten Substanz und anschließend ein lockerer Rest-Tag, mit 4.6 Sternen über Jahre stabil bewertet. Ehrliches Caveat: als alleinige Hauptattraktion zu kurz, immer mit einem zweiten Programmpunkt kombinieren.

Eure Gruppe verkostet unter Anleitung mehrere Single Malts und lernt, woran ihr Torf, Sherry-Fass und Highland-Stil erschmeckt.
Im Whisky-Fachgeschäft Potstill führt euch ein Kenner durch eine geführte Verkostung mehrerer Single Malts. Beim Standard-Tasting probiert ihr rund zehn verschiedene Whiskys und lernt nebenbei, warum ein Islay nach Lagerfeuer und ein Speyside nach Honig schmeckt. Geschmack, Herkunft und ein bisschen Geschichte gibt es dazu, Wasser zum Strecken steht bereit.
Das ist der Programmpunkt für eine Runde, die den Tag lieber langsam ausklingen lässt als laut. Nach dem dritten Glas redet ihr über Torf, Fasslagerung und welcher bisher der beste war, und keiner schaut aufs Handy. Genau der Gegenpol zur Action-Truppe: Hier taut auf, wer beim Axtwerfen eher am Rand stünde. Das funktioniert nur für eine kleine Runde, der Verkostungstisch fasst keine ganze Abteilung, und ein Abendessen ersetzen die kleinen Gläser nicht.
Unsere Einschätzung:
Die kennerische Adresse, wenn eure Runde Whisky wirklich mag, echtes Fachgeschäft statt Eventanbieter, mit entsprechend ernstgemeinter Verkostung und 4.8 Sternen. Ehrliches Caveat: für Whisky-Skeptiker ungeeignet, nur für kleine Runden und kein Essen vor Ort, deshalb steht es am Ende der Liste.
Vierzig Kollegen an einem Tag beschäftigen, ohne dass die Hälfte am Rand steht, ist die eigentliche Planungsfrage. Bei der Gameshow bei Gamer spielt die ganze Abteilung in einer einzigen Runde gleichzeitig, mit Live-Scoring und ohne Zusatzräume. Soll die Runde lieber essen und trinken, reserviert ihr im Heurigen Mayer am Pfarrplatz eine eigene Stube, das Haus fasst bis zu 450 Leute. Und wer den Tag günstig und offen starten will, lässt die Truppe über den Naschmarkt ausschwärmen, der jede Gruppengröße schluckt. Alle Großgruppen-Formate mit Preisen und passendem Paket findet ihr gebündelt auf der Betriebsausflug-Seite für Wien.
Bei gutem Wetter gehört ein Betriebsausflug nach draußen. Die DDSG-Donaurundfahrt nimmt die ganze Runde mit aufs Wasser, vorbei an den Uferbars, mit Getränken und Essen an Deck. Wer lieber Höhenluft mag, fährt mit dem Bus auf den Kahlenberg und schaut von oben über die Stadt, danach geht es zu Fuß runter durch die Weinberge. Für den ganz spontanen Start reicht die Promenade am Donaukanal mit ihren Strandbars. Regnet es doch, hält die Gameshow bei Gamer den Plan drinnen trocken. Weitere Draußen-Bausteine und fertige Tagesabläufe stehen auf der Betriebsausflug-Seite für Wien.
Regnet es, brauchst du Formate, die davon nichts merken. Das Naturhistorische Museum am Ring nimmt auch große, gemischte Gruppen und lässt jedem sein Tempo, vom Saurierskelett bis zum Mineralienkabinett. Wer es aktiver mag, verteilt die Runde auf das Schwarzlicht-Minigolf in der Donaustadt oder auf die Escape Rooms von Time-Busters in der Leopoldstadt. Drinnen, wetterunabhängig und ganz ohne Wartezeit läuft auch die Gameshow bei Gamer im 7. Bezirk. Noch mehr wetterfeste Ideen mit Preisen und Bezirken sammelt unser Guide zu Indoor-Aktivitäten in Wien.
Kegeln und Schnitzel hatten deine Kollegen schon fünf Mal. Für den Ausflug, über den man noch im November redet, werft ihr beim Axtwerfen echte Wurfäxte auf Holzziele, oder ihr steigt bei Time Travel Vienna in die 5D-Zeitreise durch die Wiener Geschichte. Wer den Abend stilvoll ausklingen lässt, mixt beim Cocktailkurs im Kleinod selbst hinter der Bar. Wettkampf ohne Workshop-Gefühl liefert die Gameshow bei Gamer, sieben Duelle aus 19 Games, bei denen alle gleichzeitig mitspielen. Wer den Tag gleich als Teamevent mit Paket plant, wird auf der Teambuilding-Seite für Wien fündig.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026