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Eure Abteilung tritt in sieben Duellen gegeneinander an, alle spielen gleichzeitig.
Ihr spielt sieben Duelle aus einem Katalog von 19 Games: Reaktion, Geschicklichkeit, Wissen, Taktik. Alle spielen gleichzeitig, niemand steht am Rand und schaut zu. Ein Live-Scoring auf großen Screens zeigt, welches Team vorne liegt, Snacks und Softdrinks sind im Preis dabei. Buchen könnt ihr direkt online über Gamer Köln.
Das ist das eine Format, bei dem der Azubi und die Abteilungsleiterin gleich oft jubeln. Die Sportliche gewinnt das Reaktions-Game, der ruhige Entwickler räumt beim Wissens-Teil ab, keiner muss sich vor den Kollegen blamieren. Für eine gemischte Truppe, die sich sonst nur aus Meetings kennt, bricht das in einer Viertelstunde das Eis, ganz ohne Moderator und Stuhlkreis. Einen ganzen Tag füllt es nicht, aber ihr sitzt mitten in der Altstadt und geht danach zu Fuß zum Essen.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Programmpunkt, wenn eine gemischte Abteilung ohne Workshop-Gefühl aus sich rauskommen soll. Ehrliches Caveat: Mit 75 bis 120 Minuten ist es der Höhepunkt eines halben Tages, kein Ganztagsprogramm, also plant das Essen gleich mit ein.

Eure Gruppe fährt auf dem Rhein an Dom, Altstadt und Rheinauhafen vorbei, mit Kölsch an Deck.
Ihr geht an der Frankenwerft an Bord und fahrt eine Runde über den Rhein, vorbei an Dom, Altstadt, Rheinauhafen und der Seilbahn. Sitzen könnt ihr oben auf dem Sonnendeck oder unter Deck, an Bord gibt es Kölsch, Kaffee und Kleinigkeiten zu essen. Für eine geschlossene Gesellschaft chartert ihr ein Schiff oder reserviert einen Bereich, dann wird aus der Stunde ein ganzer Nachmittag auf dem Wasser.
Die Rheinfahrt ist der Klassiker, gegen den niemand etwas hat: Sitzen, schauen, ein Kölsch in der Hand. Genau deshalb funktioniert sie für eine Truppe, in der der 58-jährige Meister und die 26-jährige Werkstudentin mitkommen sollen, denn keiner muss sportlich oder gesprächig sein. An Deck kommen Leute ins Reden, die im Büro nie an einem Schreibtisch sitzen. Der Haken: Die reguläre Rundfahrt dauert nur eine Stunde und lebt vom Wetter, plant also einen Charter oder das Brauhaus danach ein.
Unsere Einschätzung:
Der entspannteste Draußen-Anker für eine große, gemischte Belegschaft, an dem wirklich alle teilnehmen können. Ehrliches Caveat: Die Standard-Rundfahrt ist mit einer Stunde kurz und schönwetterabhängig, als Ganztags-Ausflug trägt sie nur als Charter oder in Kombination mit Essen an Land.

Eure Gruppe sitzt an langen Tischen in einem historischen Kölner Brauhaus, Köbes bringt Kölsch, Reibekuchen und Halve Hahn.
Ihr reserviert einen Bereich im Walfisch und bekommt vom Köbes Kölsch im 0,2-l-Glas serviert, im Tempo, das der Köbes vorgibt. Dazu die klassische Kölsche Karte: Halve Hahn, Reibekuchen, Himmel un Ääd, Schweinshaxe. Für eine größere Belegschaft lohnt sich ein vorbestelltes Menü, das ihr direkt beim Brauhaus anfragt.
Das Brauhaus ist das Format, das jeder kennt und keiner komisch findet, egal ob acht Kollegen oder vierzig. Der Köbes-Service zwingt zur Lockerheit, der Geräuschpegel macht steife Tischreden unmöglich, nach dem zweiten Kölsch redet die Buchhaltung mit dem Vertrieb. Als Abschluss eines Ausflugstags ist es fast schon gesetzt, es trägt aber auch einen langen Nachmittag für sich allein. Nur wenn ein großer Teil eurer Truppe vegetarisch oder vegan isst, wird die fleischlastige Karte zum Thema, das klärt ihr besser vorher.
Unsere Einschätzung:
Der sichere Abschluss oder das entspannte Hauptprogramm für praktisch jede Betriebsgröße, weil niemand erklären muss, wie ein Brauhausabend geht. Ehrliches Caveat: Es ist gemütlich, nicht besonders, wer ein Highlight zum Erzählen will, kombiniert es mit einer Aktivität davor.

Eure Gruppe kocht gemeinsam ein Menü unter Anleitung und isst es danach am gedeckten Tisch.
Ihr werdet auf Vorspeisen-, Hauptgang- und Dessert-Stationen aufgeteilt, ein Profikoch gibt die Schritt-für-Schritt-Anleitung, und gemeinsam produziert ihr ein 3- oder 4-Gänge-Menü. Danach setzt ihr euch an den gedeckten Tisch und esst, was ihr gerade selbst gemacht habt. Wein, Wasser und Softdrinks sind im Preis dabei.
Kochen ist eines der wenigen Formate, in dem eine Abteilung vier Stunden zusammenarbeitet, ohne dass es nach Teambuilding aussieht. Die Stationen sortieren sich von allein: die Genauen schneiden die Vorspeise, die Pragmatiker übernehmen den Hauptgang, und wer sich sonst nie sieht, steht plötzlich mit einem Glas Wein am selben Herd. Es füllt einen kompletten Abend und endet mit einem echten gemeinsamen Essen, nicht mit “und jetzt noch schnell ein Restaurant suchen”. Bei über 20 Leuten wird die Küche allerdings eng, plant das ein.
Unsere Einschätzung:
Der beste Pick, wenn der Ausflug ein Abend werden soll, an dem Aktivität und Essen an einem Ort zusammenfallen und die Truppe sich mal ganz anders erlebt. Ehrliches Caveat: teuerste Option der Liste und nichts für Leute, die nicht gern in der Küche stehen.

Eure Gruppe schwebt in Gondeln über den Rhein und schaut auf Dom, Zoo und Rheinpark.
Ihr steigt in Gondeln und schwebt etwa sechs Minuten über den Rhein, von der Zoo-Seite in Riehl hinüber zum Rheinpark in Deutz. Von oben seht ihr Dom, Altstadt, Zoo und Rheinpark. Hin und zurück sind es rund 15 Minuten reine Fahrzeit, dazwischen könnt ihr durch den Rheinpark spazieren.
Der schnelle, günstige Wow-Moment, wenn die Truppe Köln mal von oben sehen soll. Ihr verteilt euch auf mehrere Gondeln, ruft euch über die Kabinen zu und trefft euch auf der anderen Seite wieder, das lockert eine förmliche Runde ganz nebenbei. Als Auftakt für einen Tag am Rhein ist die Seilbahn ideal, kombiniert mit Zoo, Rheinpark oder der Claudius Therme nebenan. Für sich allein trägt sie keinen Nachmittag, dafür ist die Fahrt zu kurz, und eine sehr große Gruppe muss sich auf viele Gondeln aufteilen.
Unsere Einschätzung:
Ein günstiger, fotogener Auftakt für einen Ausflugstag am Rhein, den auch die weniger Aktiven in der Truppe gern mitmachen. Ehrliches Caveat: allein zu kurz, nur saisonal und wetterabhängig, immer als Teil eines größeren Tages planen.

Eure Gruppe läuft durch 3.000 Jahre Schokoladengeschichte und probiert sich durch Schokobrunnen und Verkostungen.
Ihr lauft durch die Ausstellung und seht, wie Schokolade entsteht, vom Kakaoanbau über die Produktion bis zum fertigen Produkt. Das Highlight ist der drei Meter hohe Schokobrunnen, an dem ihr probieren dürft. Für Gruppen gibt es Führungen und Verkostungen als Zusatzangebot, die aus dem Durchlaufen ein richtiges Programm machen. Das Museum liegt direkt am Rheinauhafen, der Spaziergang dorthin ist Teil des Ausflugs.
Der sichere Schlechtwetter-Anker, wenn der Draußen-Plan ins Wasser fällt und trotzdem alle mitkommen sollen. Jeder geht in seinem Tempo durch die Ausstellung, am Schokobrunnen trifft sich die Runde wieder, niemand fühlt sich gehetzt oder abgehängt. Weil das Haus groß ist, kommt auch eine große Belegschaft problemlos unter. Als reines Durchlaufen ist es nach einer Stunde durch, wer mehr will, bucht eine Gruppenführung oder eine Praline-Werkstatt dazu.
Unsere Einschätzung:
Der verlässliche Plan B für eine gemischte, generationenübergreifende Truppe, wenn das Wetter nicht mitspielt. Ehrliches Caveat: allein kein Ganztagsprogramm, für einen vollen Ausflug mit Führung oder Verkostung aufwerten.

Eure Gruppe wirft unter Anleitung eines Coaches echte Wurfäxte auf Holzziele, Bier oder Softdrinks in der Pause.
Ein Coach zeigt euch die Wurftechnik, dann werft ihr in abgetrennten Bahnen echte Wurfäxte auf Holzscheiben mit Zielringen. Sobald die erste Axt im Ziel steckt, ist es überraschend befriedigend, und zum Schluss läuft meist ein kleines Turnier durch die Gruppe. In den Pausen gibt es Bier, Softdrinks und Kleinigkeiten an der Bar.
Das ist der Programmpunkt, den garantiert noch keiner deiner Kollegen auf dem letzten Betriebsausflug hatte. Die Mischung aus Nervenkitzel, leichtem Wettkampf und “darf ich das überhaupt” holt auch die Stillen aus der Reserve, und das Turnier am Ende gibt der Runde einen Sieger zum Aufziehen. Am besten funktioniert es bei 6 bis 12 Leuten, dann kommt jeder oft genug dran. Es ist ein Block von rund zwei Stunden, kein Ganztagsprogramm, und Alkohol nur in Maßen, das überwacht das Personal aus Sicherheitsgründen.
Unsere Einschätzung:
Der beste Pick, wenn der Ausflug etwas sein soll, über das die Abteilung noch Wochen später redet, und die üblichen Bowling-und-Kegeln-Runden abgehakt sind. Ehrliches Caveat: kurzer Block für kleinere Teams, als Tagesfüller mit einem Essen danach kombinieren.

Eure Gruppe verteilt sich auf mehrere Tret- und Ruderboote und paddelt über einen Weiher im Grüngürtel.
Ihr leiht euch mehrere Tret- oder Ruderboote und fahrt gemeinsam über den Decksteiner Weiher, der mitten im Äußeren Grüngürtel liegt, umgeben von alten Bäumen. Im Frühling blüht hier eine ganze Kirschblüten-Allee. Direkt nebenan könnt ihr im Haus am See einen Kaffee trinken oder Eis essen, das macht aus der Bootsrunde einen entspannten Nachmittag draußen.
Der entspannte Sommer-Pick, wenn die Truppe einfach mal raus ins Grüne will, ohne Programm und ohne Leistungsdruck. Auf zwei, drei Booten verteilt ruft ihr euch übers Wasser zu, überholt euch, treibt irgendwann nebeneinander, das lockert eine Runde ganz von selbst. Niemand muss sportlich sein, und trotzdem wird es nicht langweilig. Für eine große, durchgetaktete Abteilung ist es zu lose, die Bootszahl ist begrenzt, und Adrenalin gibt es keins, die Boote sind gemütlich langsam.
Unsere Einschätzung:
Die richtige Wahl für eine kleinere Runde, die einen ruhigen Sommertag draußen verbringen will statt eines durchorganisierten Programms. Ehrliches Caveat: wetter- und saisonabhängig, für große Gruppen zu wenig Boote, allein kein voller Tag.

Eure Gruppe spielt eine Minigolf-Runde durch leuchtende 3D-Welten mit Schwarzlicht und Neonfarben.
Ihr bekommt 3D-Brillen, Putter und Bälle und spielt 18 Bahnen durch leuchtende Welten unter Schwarzlicht. Die Bahnen sind dreidimensional gestaltet, jeder Ball leuchtet, die bemalten Hintergründe machen aus dem Raum einen begehbaren Comic. Größere Gruppen spielen parallel auf mehreren Bahnen und rotieren durch.
Eines der wenigen Formate, das von 6 bis 40 Leuten funktioniert, ohne dass irgendwer frustriert am Rand steht. Minigolf ist niedrigschwellig: keiner blamiert sich, keiner ist überfordert, die Werkstudentin spielt neben dem Abteilungsleiter. Ihr rotiert in kleinen Grüppchen durch die Bahnen, trefft euch zwischendurch, vergleicht Stände, das ist näher an einem lockeren Nachmittag als an einer durchgetakteten Aktivität. Nur ein gemeinsames Essen dürft ihr nicht erwarten, hier gibt es nur Bar und Snackautomaten.
Unsere Einschätzung:
Der unkomplizierte Schlechtwetter-Block, der wirklich jede Gruppengröße und jedes Alter mitnimmt und niemanden überfordert. Ehrliches Caveat: nach 90 Minuten durch und ohne Verpflegung, also als Teil eines Tages mit Essen drumherum planen.

Eure Gruppe mixt unter Anleitung erfahrener Barkeeper:innen mehrere Klassik-Cocktails und trinkt, was ihr macht.
Ein:e Barkeeper:in zeigt euch in einer geschlossenen Bar mehrere Klassiker (Old Fashioned, Negroni, Daiquiri, Sour-Familie) und erklärt Technik, Geschichte und Geschmack. Ihr mixt selbst und trinkt selbst. ONA MOR bietet mehrere Kurs-Varianten zu unterschiedlichen Preisen an, ein Flying-Fingerfood-Buffet lässt sich dazubuchen, dann wird der Kurs zum ganzen Abend.
Das Format für ein Team, das einen Abend zusammen will, aber nicht schon wieder im Brauhaus sitzen mag. Hinter der Bar zu stehen statt davor lockert die Hierarchie auf, der Chef schüttelt genauso ungeschickt wie alle anderen. Mit Fingerfood dazu füllt es einen kompletten Abend aus einer Hand, ohne dass ihr danach noch ein Restaurant sucht. Am besten läuft es bei 12 bis 20 Personen, ab 25 wird es an der Bar-Theke eng. Wenn ein größerer Teil des Teams keinen Alkohol trinkt, sind Mocktails möglich, die Dramaturgie ist aber auf Cocktails ausgelegt.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Abend-Pick, wenn Aktivität, Drinks und Essen an einem Ort zusammenkommen sollen und das Budget stimmt. Ehrliches Caveat: teuer und alkohollastig, für eine überwiegend abstinente Runde nur bedingt geeignet.

Eine Stadtführerin führt eure Gruppe durch unterirdische Gewölbe, Mittelalter-Keller und Weltkriegs-Bunker unter der Altstadt.
Treffpunkt ist das Ubiermonument am Mühlenbach. Von dort führt euch eine Stadtführerin durch mehrere unterirdische Stationen unter der Altstadt: historische Gewölbe, mittelalterliche Keller, Reste der Stadtgeschichte, die fast niemand kennt. Die Tour ist exklusiv für eure Gruppe gebucht, ihr lauft nicht mit fremden Teilnehmer:innen mit.
Genau das Richtige, wenn eure Kollegen Köln in- und auswendig kennen und Brauhaus, Dombesteigung und Schokoladenmuseum längst durchhaben. Zwei substanzielle Stunden mit Geschichten unter der Stadt, die selbst die Köln-Veteran:innen überraschen, das gibt Gesprächsstoff für den Rest des Tages. Am besten funktioniert es für eine kleine, wissbegierige Runde von 8 bis 15, weil dann alle die Führerin gut verstehen. In den engen Passagen gibt es mehrere Treppen, bei Klaustrophobie oder Geh-Einschränkungen ist das nichts.
Unsere Einschätzung:
Der Anti-Standard-Programmpunkt für eine kleine, neugierige Truppe, die das übliche Touri-Köln schon kennt. Ehrliches Caveat: nur für kleine Gruppen, körperlich nicht ganz voraussetzungsfrei und mit zwei Stunden kein Tagesfüller.

Eure Gruppe teilt sich in kleine Crews auf, jede löst parallel in 60 Minuten Rätsel in einem eigenen Raum.
Ihr werdet in kleinen Crews von 2 bis 6 Personen in einen thematischen Raum eingeschlossen und müsst über Rätsel, Codes und versteckte Hinweise in 60 Minuten den Weg nach draußen finden. TeamEscape hat mehrere Räume parallel buchbar, größere Gruppen verteilen sich auf mehrere Räume gleichzeitig. Im Anschluss vergleicht ihr im Foyer, welche Crew schneller war.
Ein Escape Room zeigt in 60 Minuten, wer im Team unter Druck ruhig bleibt und wer laut wird, und genau das ist der Spaß. Für eine Runde, die sich schon kennt und mal Kopfarbeit statt Bowling will, entsteht auf mehreren Räumen parallel ein echter Wettbewerb, wer zuerst draußen ist. Bestes Format für 8 bis 20 Personen, ab 25 wird die Logistik zäh und ihr steht in Wellen an. Ein Nachteil: Die Teilcrews erleben unterschiedliche Räume, ihr habt also kein gemeinsames Erlebnis, sondern verschiedene Geschichten zum Vergleichen.
Unsere Einschätzung:
Solider, spannender Block für ein Team, das gern knobelt und den Wettbewerb zwischen den Crews mag. Ehrliches Caveat: für sehr große Gruppen logistisch aufwendig und ohne gemeinsames Gruppenerlebnis, weil jede Crew ihren eigenen Raum spielt.

Eure Gruppe setzt VR-Brillen auf und erlebt eine geführte Zeitreise ins Köln der 1920er Jahre.
Ihr startet mit einer kurzen Führung durchs Museum, das die Vorgeschichte erklärt, und setzt euch dann in eine nachgebaute historische Straßenbahn. Mit VR-Brille auf unternehmt ihr eine 360°-Fahrt durch das Köln der 1920er Jahre. Eine Vorführung dauert rund 45 Minuten inklusive Einführung, alle sehen gleichzeitig dasselbe.
TimeRide ist eines der wenigen Formate, in dem die ganze Gruppe gleichzeitig dasselbe erlebt, ohne dass es lang wird. Besonders stark als kurzer Auftakt, wenn Auswärtige oder neue Kolleg:innen dabei sind, die Köln noch nicht kennen: erst die Zeitreise, danach zu Fuß ins Brauhaus. Pro Slot passen etwa 13 Personen, für 26 bucht ihr zwei Slots hintereinander, sehr große Gruppen also nicht am Stück. Als alleiniges Hauptprogramm ist es zu kurz, nach 45 Minuten steht ihr wieder am Alter Markt.
Unsere Einschätzung:
Der perfekte kurze Einstieg in einen Altstadt-Tag, vor allem wenn Gäste dabei sind, die Köln neu entdecken. Ehrliches Caveat: mit 45 Minuten viel zu kurz, um allein zu tragen, immer mit Essen oder einer zweiten Aktivität kombinieren.

Eure Gruppe verkostet unter Anleitung mehrere Whiskys und lernt, was ihr da eigentlich im Glas habt.
Ein:e Gastgeber:in führt euch durch fünf bis sechs Whiskys aus verschiedenen Regionen und erklärt, woher Rauch, Süße oder Schärfe kommen. Ihr lernt zu riechen, zu schmecken und zu erkennen, statt nur zu kippen. Wasser und etwas zu knabbern stehen dabei, am Ende hat jeder einen Favoriten und einen, den er nie wieder anrührt.
Ein Tasting ist Genuss mit Tiefgang, kein Besäufnis, und genau das macht es zum ruhigen Gegenentwurf zum lauten Brauhaus. Für eine kleine Runde, die gern gut isst und trinkt und nebenbei etwas lernt, entsteht am Tisch ein Gespräch, das im Großraum nie stattfindet. Am besten funktioniert es bis etwa zehn Personen, weil dann jeder mit dem Gastgeber ins Reden kommt. Wer Whisky grundsätzlich nicht mag, für den wird der Abend zäh, dann lieber ein Gin- oder Rum-Termin.
Unsere Einschätzung:
Der richtige Pick für ein kleines Team, das einen ruhigen, genussvollen Abend statt eines lauten Programms will. Ehrliches Caveat: nur für kleine Runden, alkoholzentriert und ohne echtes Essen, also mit einem Abendessen kombinieren.
Vierzig Kollegen an einem Tag beschäftigen, ohne dass die Hälfte am Rand wartet, ist die eigentliche Planungsfrage. Bei der Gameshow bei Gamer spielen bis zu 64 Leute in einer Runde gleichzeitig, mit Live-Scoring und ohne Zusatzräume, ab 31 € pro Person inklusive Snacks. Wer die ganze Belegschaft lieber aufs Wasser holt, chartert ein Schiff der KD, und im Brauhaus Walfisch passen an die langen Tische ebenfalls große Runden. Alle Großgruppen-Formate mit Preisen und passendem Paket findet ihr gebündelt auf der Betriebsausflug-Seite für Köln.
Bei gutem Wetter gehört ein Betriebsausflug nach draußen. Die Kölner Seilbahn schwebt für kleines Geld über den Rhein und ist der perfekte Auftakt für einen Tag mit Zoo und Rheinpark. Wer es ruhiger mag, verteilt die Runde auf die Tretboote am Decksteiner Weiher im Grüngürtel. Beides ist saisonal und wetterabhängig. Als Ersatz in der Hinterhand hält die Gameshow bei Gamer den Plan auch bei Regen wetterfest. Weitere Draußen-Bausteine und fertige Tagesabläufe stehen auf der Betriebsausflug-Seite für Köln.
Regnet es, brauchst du Formate, die davon nichts merken. Das Schokoladenmuseum am Rheinauhafen nimmt auch große, gemischte Gruppen und lässt jedem sein Tempo, das Schwarzlicht-Minigolf in Ehrenfeld funktioniert vom Azubi bis zur Chefin. Wer lieber knobelt, verteilt die Runde auf die Räume von TeamEscape am Rheinauhafen. Drinnen, wetterunabhängig und ganz ohne Wartezeit läuft auch die Gameshow bei Gamer. Noch mehr wetterfeste Ideen mit Preisen und Bezirken sammelt unser Guide zu Indoor-Aktivitäten in Köln.
Kegeln und Currywurst hatten deine Kollegen schon fünf Mal. Für den Betriebsausflug, über den man noch im November redet, werft ihr beim WoodCutter in der Neustadt echte Äxte auf Holzziele, oder ihr steigt mit einer Stadtführerin ins unterirdische Köln unter der Altstadt hinab. Wettkampf ohne Workshop-Gefühl liefert die Gameshow bei Gamer, sieben Duelle aus 19 Games, bei denen alle gleichzeitig mitspielen. Wer den Tag gleich als Teamevent mit Paket plant, wird auf der Teambuilding-Seite für Köln fündig.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026