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Aktivitäten im Vergleich
14 von 16
Spontan machbar
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Für Familien
15 von 16
Für Paare
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Ihr tretet in 7 Duellen gegeneinander an, wie in einer privaten TV-Gameshow.
7 Duelle aus 19 Games, von Reaktion über Geschick bis Wissen. Alle spielen gleichzeitig, das Live-Scoring läuft auf dem eigenen Smartphone und zeigt nach jedem Duell, wer vorne liegt. Softdrinks sind im Preis drin.
Erst der ehrliche Teil: Gamer Wien öffnet nur Donnerstag bis Sonntag, und am Samstag geht es erst um 14 Uhr los. Regnet es euch den Montag, Dienstag oder Mittwoch weg, braucht ihr einen anderen Pick aus dieser Liste. Innerhalb des Fensters könnt ihr dafür noch am selben Tag online buchen, ab 2 Personen, mit festem Slot. Trocken ankommen ist einfach: U3 bis Neubaugasse, dann ein kurzer Fußweg in die Lindengasse, und drinnen seid ihr 75 bis 120 Minuten am Stück beschäftigt.
Unsere Einschätzung:
4,9 Sterne bei über 15.000 Bewertungen über alle Standorte, und als Regenprogramm funktioniert es ab 11 Jahren für Paare genauso wie für die Familie. Zwei Haken, die ihr vorher wissen solltet: das Wochenendfenster ist kurz, und wer bei Regen lieber in Ruhe Kaffee trinkt, sitzt hier falsch. Das ist Action.

75.000 m² Gesamtareal am südlichen Ende der U1 - Familienbereich, Saunalandschaft und Spa unter einem Dach
Ihr wechselt zwischen Familienbecken, Innen- und Außenbecken, Rutschen und Ruhezonen, je nachdem wer mitkommt. Die Saunalandschaft kostet extra und ist ab 14 Jahren textilfrei, dort gibt es mehrere Sauna- und Dampfräume plus eigene Pools. Restaurants und Café sind im Haus, ihr müsst zum Essen nicht raus.
U1 bis Oberlaa, die Station liegt direkt vor der Tür, das ist die trockenste Anreise dieser Liste. Reserviert wird nichts, ihr kauft an der Kassa und geht rein, täglich von 9 bis 22 Uhr, Badeschluss 21:40. Im warmen Außenbecken ist der Regen kein Problem, sondern der Grund, warum es dort gerade angenehm ist. Rechnet aber damit, dass am verregneten Wochenende halb Wien dieselbe Idee hat: unter der Woche habt ihr mehr Platz.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Pick der Liste, wenn der Regen den ganzen Nachmittag bleibt: 33 € für einen Tag im Warmen, ohne Buchung, mit U-Bahn vor der Tür. Wer ein ruhiges Premium-Spa erwartet, ist hier falsch, das Haus ist Familienbetrieb mit Rutschen und entsprechendem Geräuschpegel.

Ihr lauft durch 22.000 Quadratmeter Technikgeschichte, von Dampfloks und alten Flugzeugen bis zu Mitmach-Experimenten.
22.000 Quadratmeter auf mehreren Ebenen, Österreichs größtes Technikmuseum: Dampfloks und Automobile in der Verkehrshalle, historische Flugzeuge über euren Köpfen, dazwischen Live-Demonstrationen und Stationen, an denen ihr selbst kurbelt, schaltet und ausprobiert. Für Kinder von 2 bis 6 Jahren gibt es einen eigenen Erlebnisbereich, ältere Kinder und Erwachsene laufen dieselbe Route und brauchen dafür 2 bis 4 Stunden.
Einer der wenigen Picks dieser Liste, die einen kompletten Regentag tragen, und ihr kommt ohne Buchung rein: Ticket an der Kassa, fertig. Die Anreise ist dafür ehrlich gesagt nicht die trockenste. Von der U-Bahn sind es laut Museum 10 Minuten Fußweg, egal ob ihr an der U3 bei Johnstraße oder an der U4 bei Schönbrunn aussteigt. Ohne Schirm nehmt ihr die Bim 52 oder 60 bis Winckelmannstraße, von dort ist es kurz. Drinnen verteilt sich der Andrang gut, 22.000 Quadratmeter schlucken auch einen verregneten Sonntag.
Unsere Einschätzung:
Wenn der Regen für den ganzen Tag angesagt ist, ist das die beste Adresse der Stadt: 18 € für Erwachsene, Kinder und Jugendliche gratis, und Rezensionen sprechen von 3 bis 6 Stunden, wenn ihr alles sehen wollt. Rechnet die 10 Minuten Fußweg von der U-Bahn mit ein oder nehmt die Bim, sonst fängt der Museumsbesuch mit nassen Schuhen an.

Wiens größte Boulder-Kette mit vier Standorten und niedrigschwelligem Anfänger-Bereich.
Schuhe leihen, kurz die Regeln anhören, loslegen. Bouldern ist Klettern ohne Seil bis maximal 4,5 Meter, ihr fallt auf dicke Matten, und die Routen reichen von “zum ersten Mal an einer Wand” bis zu Graden, bei denen Erwachsene an einem einzigen Zug eine halbe Stunde arbeiten. Vier Standorte, alle mit Bereichen für Kinder ab 6.
Reservieren muss man nicht, ihr steht einfach in der Halle und zahlt an der Theke. Mo bis Fr geht das bis 23 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen bis 22 Uhr, ein Regenabend ist also kein Problem, und im Gegensatz zu Gamer ist hier auch am Regenmontag offen. Trocken ankommen könnt ihr an der U1 Hauptbahnhof oder der U2 Seestadt, beide Standorte liegen kurz vom Ausgang weg. Ruhig ist es unter der Woche tagsüber, ab 18 Uhr und am Wochenende hängen alle an denselben beliebten Routen.
Unsere Einschätzung:
Der beste Spontan-Pick der Stadt, wenn ihr euch bei Regen auspowern wollt: keine Buchung, lange Öffnungszeiten an sieben Tagen, unter 15 € Eintritt, und mit 90 bis 180 Minuten ist der Nachmittag versorgt. Wer Höhenangst hat oder mit dem Gedanken an einen Sturz auf die Matte nicht klarkommt, ist hier trotzdem falsch.

Klassisches Wiener Kaffeehaus seit 1873 am Ring gegenüber dem Burgtheater - Melange, Mehlspeise und Kaffeehauskultur (immaterielles Kulturerbe), ohne Zeitlimit am Tisch.
Ihr nehmt einen Marmortisch in den holzvertäfelten Nischen, bestellt eine Melange und eine Mehlspeise aus der Tortenvitrine und bleibt sitzen. Wer mehr Hunger hat, nimmt das Wiener Frühstück mit Eierspeise, Aufschnitt, Käse und Gebäck. Das Haus läuft seit 1873, mit Thonet-Stühlen und Spiegeln aus den 1920ern, und die Kaffeehaus-Etikette erlaubt euch, für einen Kaffee drei Stunden zu bleiben.
Spontan reinkommen geht, eine Reservierung ist trotzdem die bessere Idee: bei Regen wollen hier alle hin, und zwischen 10 und 13 Uhr ist das Haus am vollsten. Die Ring-Bims halten am Universitätsring direkt vor der Tür, von der U2 Schottentor sind es rund 230 Meter, mehr Regen bekommt ihr auf dem Weg nicht ab. Mo–Sa bis Mitternacht, sonntags bis 22 Uhr: das breiteste Zeitfenster der Liste, der Pick funktioniert also auch, wenn der Regen euren Plan erst um 21 Uhr kippt.
Unsere Einschätzung:
Der Pick für den Regennachmittag, an dem ihr einfach nur trocken sitzen, essen und reden wollt, und zwar ohne dass jemand nach 40 Minuten die Rechnung bringt. Günstig ist es nicht und ein Geheimtipp schon lange nicht mehr: ohne Reservierung steht ihr bei Regen erst mal an.

Ihr steigt die Klangtreppe hoch, probiert euch durch vier Etagen Klanginstallationen und dirigiert am Pult die Wiener Philharmoniker.
Ihr arbeitet euch über die Klangtreppe durch vier Etagen: erst Stationen zu Ton, Hören und Klangerzeugung, dann das Museum der Wiener Philharmoniker, dann die Etagen zu Mozart, Schubert und den Wiener Klassikern. Am virtuellen Dirigierpult könnt ihr die Wiener Philharmoniker selbst dirigieren. Fast alles ist zum Anfassen und Ausprobieren gebaut, nicht zum Vorbeigehen.
Täglich 10 bis 22 Uhr, letzter Einlass 21 Uhr, und das an 365 Tagen: dieser Pick löst den Regenabend um 20 Uhr und den Regenmontag gleichzeitig, an dem die halbe Liste zu ist. Ihr kommt ohne Zeitslot rein, und die Anbindung ist die dichteste der Liste: U1 und U3 Stephansplatz, U1 und U4 Karlsplatz, U4 Stadtpark, dazu die Bims 1, 2, 62, 71 und D und die Busse 1A, 2A, 3A und 59A. Wenn euch der Nachmittag zu voll klingt, kommt ihr eben um 19 Uhr, das Zeitfenster gibt es her.
Unsere Einschätzung:
Der beste Pick der Liste für einen Regentag, der erst spät kippt: um 19 Uhr kommt ihr noch rein und habt zwei Stunden Programm, während fast alle anderen Häuser längst zu sind. Wer Ausstellungen lieber anschaut als anfasst, bekommt hier weniger geboten, das Haus lebt von den Mitmach-Stationen.

Ihr sucht euch aus über 150 Keramik-Rohlingen einen aus und bemalt ihn mit mehr als 70 Farben, Glasur und Brand sind im Stückpreis drin.
Über 150 unbemalte Formen stehen im Regal, von der kleinen Fliese über Tassen und Teller bis zur Vase und zur Tierfigur. Ihr nehmt euch eine, setzt euch an den Tisch und malt mit mehr als 70 Farben drauflos, Stempel und Schablonen liegen daneben. Glasiert und gebrannt wird danach im Haus, abholen könnt ihr euer Stück nach etwa einer Woche.
Keine Slots, keine festen Termine. Reservieren geht, nötig ist es nicht, und ihr bleibt sitzen, solange gemalt wird. Bim D oder Bus 40A halten am Bauernfeldplatz, der Eingang liegt an der Ecke Liechtensteinstraße/Fürstengasse gegenüber dem Liechtenstein Museum, und direkt neben dem Laden gibt es eine Parkgarage, falls ihr mit dem Auto kommt. Bei Regen läuft es hier deutlich ruhiger als in den Museen der Innenstadt, dafür gilt der harte Haken unten.
Unsere Einschätzung:
Der einzige Kreativ-Pick der Stadt, in den ihr bei Regen einfach reinlaufen könnt, ohne Kurs, ohne Termin und ohne Können, vom Kleinkind bis zum Perfektionisten. Zwei Haken: sonntags und feiertags ist zu, und mit nach Hause nehmt ihr an diesem Tag gar nichts.

Wiens Aquarium und Vivarium in einem alten Flakturm - 10.000 Wasser- und Landtiere auf 11 Stockwerken
Ihr arbeitet euch durch 11 Stockwerke eines umgebauten Flakturms: Becken mit Haien, ein Korallenriff, Krokodile, Schlangen und Reptilien, dazu ein Tropenhaus, in dem Affen und Vögel frei über euch hinweg unterwegs sind. Oben steht ihr am Hai-Atoll, im 11. Stock gibt es ein Restaurant mit Rundumblick über die Stadt. Zwei bis drei Stunden gehen dabei problemlos weg.
365 Tage offen, täglich 9 bis 20 Uhr, kein Termin nötig, keine Vorplanung. U3 Neubaugasse liegt drei Minuten entfernt, und die Busse 13A, 14A und 57A halten an der Station Haus des Meeres direkt davor, im Regen läuft ihr also fast nichts. Der Haken: der Flakturm ist eng, und der Betreiber warnt selbst vor längeren Wartezeiten an Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien, besonders vormittags. Mit Online-Ticket geht ihr über die Fast Lane, nachmittags ist es ohnehin entspannter.
Unsere Einschätzung:
Der verlässlichste Regentag mit Kindern zwischen etwa 4 und 12: zwei bis drei Stunden Programm, jeden Tag offen, drei Minuten von der U3. Am Regenwochenende ist es allerdings genau der Ort, an den alle anderen Familien auch fahren, und in den engen Treppenhäusern des Flakturms merkt man das sofort.

Ihr schwimmt im 50-Meter-Becken mit acht Bahnen, springt vom Turm und geht danach in die Saunalandschaft.
Drei Becken, das größte 50 mal 25 Meter mit acht Bahnen, dazu Sprungtürme. Wer nicht Bahnen zählen will, geht in die Saunalandschaft mit Kräuterkammer, Biosauna und Salzsauna, danach ins Restaurant. Erwachsene zahlen 9 €, Kinder und Jugendliche 4,50 €, unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.
Kurz und ehrlich zuerst: heute geht hier nichts. Der Betreiber schreibt, dass “das Stadthallenbad von SA 18.Juli bis einschließlich SO 16.August 2026 geschlossen” ist, Regelbetrieb also erst wieder ab Montag, 17. August. Danach ist es einer der stärksten Regen-Picks der Stadt, weil ihr ohne Reservierung an die Kassa laufen könnt, weil es sieben Tage in der Woche offen ist und weil die U6 bei Burggasse-Stadthalle hält und die Bim 18 bei Burggasse/Stadthalle, beide am Komplex. Zwei bis drei Stunden trägt das Becken allein, mit Sauna wird daraus ein halber Regentag.
Unsere Einschätzung:
Ab 17. August ist das die günstigste Wellness-Option der Liste, unter der Woche mit Platz auf den Bahnen. Bis dahin ist es keine Option, und auch danach gilt: ein Sportbad mit Saunalandschaft, keine Rutsche und kein Erlebnisbereich für kleine Kinder.

Ihr schaut einen Film im letzten großen Einsaalkino der Stadt, 736 Plätze und eine Leinwand in einem Saal von 1960.
Karte an der Kassa holen, reingehen, hinsetzen. Ein Saal, ein Film zur Zeit, 736 Plätze in Sitzreihen im Originalstil ohne Stufenbestuhlung, davor eine große Leinwand. Gespielt wird Arthouse und internationales Kino, im Herbst ist das Haus Hauptspielort der Viennale, und seit der Sanierung 2021 sieht der Saal wieder aus wie in den Sechzigern.
Buchen müsst ihr nicht: die Tickets gibt es täglich ab 45 Minuten vor Beginn der ersten Vorstellung an der Kassa, online über die Filmseite geht es auch. Genau hier zahlt der große Saal sich aus, denn 736 Plätze in einem einzigen Raum werden auch an einem Regensonntag selten alle voll, während ein Kino mit drei kleinen Sälen dann schnell dicht ist. Trocken ankommen ist einfach, U3 Stubentor liegt rund 100 Meter weg und die Bim 2 hält dort ebenfalls, U4 Stadtpark ist die Alternative. Film plus Weg sind zwei bis drei Stunden im Trockenen für 10,50 €.
Unsere Einschätzung:
Das ruhigste Regen-Date der Liste, wenn ihr einen Film wollt und keine Multiplex-Box: hin, Karte holen, sitzen, für 10,50 €. Für Familien ist es nur ein halber Treffer, Kinder unter 12 zahlen 1 € weniger, ein eigenes Kinderprogramm gibt es hier nicht.

Ihr spielt eine 18-Loch-Runde durch sechs leuchtende Themenwelten unter UV-Schwarzlicht, die 3D-Brille kommt im Neon-Paket dazu.
Putter und Ball gibt es an der Kassa, dann spielt ihr 18 Bahnen durch sechs Themenwelten unter UV-Schwarzlicht. Die Bahnen sind dreidimensional bemalt, der Ball leuchtet, eine Runde dauert zu zweit ungefähr eine Stunde, größere Gruppen spielen parallel. Wer länger bleiben will, hängt am selben Standort Cyber Lasertag oder VR dran, Getränke gibt es vor Ort.
Drinnen ist hier alles, Fenster gibt es keine, und unter der Woche kommt ihr am selben Tag rein: offen ist Mo bis Do 14–22, Fr 14–24, Sa 11–24, So und feiertags 11–22. Der Haken steckt in der Anreise, denn von der U1 Aderklaaer Straße sind es laut Betreiber rund acht Minuten zu Fuß, und die gehen ohne Dach. Mit dem Auto dreht sich das komplett, es gibt gratis Gästeparkplätze ohne Parkschein direkt am Haus gegenüber dem Citygate. Eine Runde füllt 60 bis 90 Minuten, für einen ganzen Regennachmittag braucht es Lasertag oder VR dazu.
Unsere Einschätzung:
Die Regenidee, wenn ihr euch bewegen und dabei reden wollt, und mit 20 € für die Runde einer der ehrlicheren Preise im Action-Feld. Der Haken ist die Lage: von der Innenstadt eine gute halbe Stunde Anfahrt, und die letzten acht Minuten von der U-Bahn gehen im Regen.

30 Mio. Sammlungsobjekte auf 39 Schausälen - die berühmte Venus von Willendorf, Saurier-Skelette und Mineralien
Ihr lauft durch 39 Schausäle und pickt euch raus, was euch interessiert: die 30.000 Jahre alte Venus von Willendorf, vollständige Saurier-Skelette samt Allosaurus-Animatronic, das Mineralien-Kabinett mit den Edelsteinen. Für Kinder ist Deck 50 der interessanteste Raum, ein Mitmach-Bereich mit Bildschirmen und Stationen statt Vitrinen. Zwei Stunden reichen für die Highlights, vier sind das obere Ende.
Vorab buchen müsst ihr nichts, Ticket an der Kassa und rein, und Kinder und Jugendliche unter 19 zahlen gar nichts, Erwachsene 18 €. Trocken ankommen klappt über U2 oder U3 Volkstheater oder U2 Museumsquartier, vom Ausgang bleibt allerdings ein kurzes Stück über den offenen Platz. Der eigentliche Regenwert steckt in der Größe: 39 Säle füllen einen kompletten Nachmittag, mittwochs sogar bis 20 Uhr, wenn der Regen schon den halben Tag gekostet hat.
Unsere Einschätzung:
Der Regentags-Klassiker für Familien und ein guter halber Tag zu zweit: keine Buchung, für Kinder gratis, und genug Räume, dass niemand nach einer Stunde durch ist. Zwei Haken: dienstags ist zu, und 39 Säle in einem Durchgang sind mehr, als ein Nachmittag verträgt.

Ihr frühstückt im Kuchen-Café, in dem Großmütter und Großväter die Mehlspeisen täglich frisch backen.
Ihr setzt euch an einen Tisch zwischen gerahmten Familienfotos und bestellt Frühstück oder einzelne Mehlspeisen: Apfelstrudel, Sachertorte, Kaiserschmarrn, Buchteln. Gebacken wird in der offenen Küche von Großmüttern und Großvätern, die hier angestellt sind. Frühstück kostet ca. 8,90 bis 15,90 € pro Person, einzelne Mehlspeisen ab 6,90 €.
Same Day geht, Walk-in nur mit Glück: reserviert vorher oder kommt vor 11 Uhr, sonst steht ihr in einer Schlange, die bei Regen genau deshalb länger ist. Trocken ankommen ist einfach, die U4 Kettenbrückengasse liegt wenige Minuten entfernt, den Rest macht ihr durch die Schleifmühlgasse. Offen ist ab 8 Uhr, Frühstück läuft bis 16 Uhr: der verregnete Vormittag ist damit gedeckt, ein ganzer Regentag nicht.
Unsere Einschätzung:
Der Regenvormittag für alle, die zu zweit oder mit Kindern einfach sitzen, essen und reden wollen. Zwei Einschränkungen gehören dazu: es ist klein und bei Regen voll, und nach zwei Stunden ist der Tag noch lang.

Ihr schaut einen Film in einem Programmkino von 1912 mit drei Sälen und angeschlossenem Café.
Ihr holt eine Karte und setzt euch in einen von drei Sälen: 176 Plätze mit Balkon, 85 oder 67. Gespielt wird Arthouse, fremdsprachige Filme laufen im Original, im Programm als OmdU oder OV gekennzeichnet. Vor oder nach dem Film sitzt ihr im angeschlossenen Café.
Buchen müsst ihr nicht, die Kassa öffnet 30 Minuten vor dem ersten regulären Film, online geht es auch. Und montags kostet jeder Platz 8,20 €, außer an Feiertagen: das ist der billigste Weg, einen Regenmontag zu füllen, an dem Gamer geschlossen hat. Trocken ankommen geht über die U2 Schottentor, von dort sind es wenige Minuten zur Währinger Straße. Film plus Café sind zwei bis drei Stunden, an einem Regenwochentag ist auch der große Saal selten voll.
Unsere Einschätzung:
Der günstigste Regentag der Liste, wenn ihr einfach zwei Stunden im Trockenen sitzen wollt, und mit Babykino und Kinomontag deckt das Haus zwei Lücken ab, die sonst keiner füllt. Wer den aktuellen Blockbuster auf Deutsch sehen will, ist hier falsch, und feste Öffnungszeiten gibt es nicht, das Programm entscheidet.

Mitmach-Museum für Kinder von 8 Monaten bis 14 Jahren im MuseumsQuartier - Atelier, Trickfilmstudio, Wasserspiele.
Je nach Alter eurer Kinder geht ihr in einen anderen Bereich: ZOOM Ozean ist die Wasser-Spielwelt für 8 Monate bis 6 Jahre, im ZOOM Atelier wird gemalt und gebaut, im Trickfilmstudio produzieren Kinder ihren eigenen Animationsfilm, dazu läuft eine wechselnde Mitmach-Ausstellung. Angefasst und ausprobiert werden darf alles. Jeder Bereich braucht sein eigenes Ticket mit fester Startzeit.
Für “es regnet jetzt” ist ZOOM der falsche Plan. Alle Programme haben fixe Startzeiten und eine begrenzte Teilnehmerzahl, Karten gibt es zehn Tage im Voraus online, und an Regenwochenenden und in den Ferien sind die Slots weg, bevor ihr aus dem Fenster geschaut habt. Restkarten an der Kassa am selben Tag garantiert das Haus ausdrücklich nicht. Dafür ist es der Regentag, den ihr planen könnt: Slot buchen, sobald die Vorhersage steht, und über die U2 MuseumsQuartier oder U2/U3 Volkstheater trocken bis ins MuseumsQuartier fahren. Ein Bereich dauert 90 bis 120 Minuten, mehr als einen halben Regentag trägt das nicht.
Unsere Einschätzung:
Der Regentag mit kleinen Kindern, den ihr am Vortag festlegt, und in dieser Form gibt es das in Wien nur hier. Wer heute spontan aus dem Regen sucht, kommt meist nicht rein, und ohne Kinder hat der Besuch keinen Sinn.

Fallschirmspringen ohne Schirm im 15 m hohen Vertikal-Windkanal - das einzige Indoor-Skydiving Österreichs.
Ihr kommt 90 Minuten vor dem Flug an, bekommt Anzug, Helm und eine Sicherheitseinweisung, dann steigt jede:r einzeln in den 15 Meter hohen Vertikal-Windkanal und schwebt eine bis zwei Minuten in der Luft. Ein Instructor fliegt daneben und hält die Position stabil. Möglich ab 8 Jahren, Vorwissen braucht keiner.
Spontan läuft hier nichts: Der Slot wird online gebucht, Wochenendtermine sind oft Wochen vorher weg, deshalb steht Windobona ganz am Ende dieser Liste. Als Plan gegen eine angekündigte Regenwoche taugt es dafür gut, ihr legt den Termin fest und das Wetter ist an dem Tag egal. Anreise über U1/U2 Praterstern, das letzte Stück durch den Prater geht zu Fuß, Schirm also mitnehmen. Und rechnet ehrlich: 90 Minuten Termin, davon etwa zwei Minuten echte Flugzeit. Das ist ein Erlebnis, kein Nachmittagsprogramm.
Unsere Einschätzung:
Der Pick für den Regentag, den ihr verplant statt rettet, und mit 4,9 ★ bei über 2.400 Bewertungen das am besten bewertete Haus dieser Liste. Ehrlich bleibt: Es ist die teuerste Minute der Liste, und nach 90 Minuten steht ihr wieder im Regen, ohne dass der Tag voll ist.
Im Haus des Meeres arbeiten sich Kinder über 11 Stockwerke Flakturm nach oben, an Haien vorbei, durch das Tropenhaus mit freilaufenden Affen. Kommt nachmittags. Der Betreiber warnt selbst vor Wartezeiten an Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien, vormittags am meisten, und ab 17:30 gibt es Mo bis Fr das Abendticket für 16 € an der Kassa. Planbar statt spontan läuft das ZOOM Kindermuseum: fixe Startzeiten, begrenzte Plätze, Karten zehn Tage vorher, montags zu, und Restkarten am selben Tag garantiert das Haus ausdrücklich nicht. Ab 11 Jahren spielen Kinder bei Gamer in derselben Runde wie die Eltern, bis zu 80 Personen passen in eine Session. Den ganzen Familientag plant ihr über die Familienseite für Wien.
736 Plätze, ein Saal, ein Film: das Gartenbaukino am Parkring wird selbst am Regensonntag selten ganz voll, und U3 Stubentor liegt rund 100 Meter entfernt. Karten holt ihr ab 45 Minuten vor der ersten Vorstellung an der Kassa, online über die Filmseite geht es auch. Kippt euch der Regen erst den Abend, bleibt das Haus der Musik in der Seilerstätte: täglich bis 22 Uhr, letzter Einlass 21 Uhr, Stand vor dem Losgehen kurz prüfen, und am virtuellen Dirigierpult übernimmt einer von euch die Wiener Philharmoniker. Bei Gamer treten zwei Leute in 7 Duellen gegeneinander an, sonntags zwischen 13 und 18 Uhr. Aktivitäten für Paare in Wien sammelt, was zu zweit sonst noch geht.
Ohne Anmeldung kommt ihr in der Boulderbar am schnellsten rein: rein, an der Theke zahlen, Schuhe leihen. Mo bis Fr bis 23 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen bis 22 Uhr, Tageskarte 13,90 €, wer werktags vor 15 Uhr kommt, zahlt 11,70 €. Auch am Regenmontag offen. Wer lieber sitzt, nimmt im Café Landtmann am Universitätsring einen Marmortisch, Mo bis Sa bis Mitternacht, sonntags bis 22 Uhr. Zwischen 10 und 13 Uhr wird es dort ohne Reservierung eng. Beide Häuser ändern ihre Zeiten saisonal, also vorher nachsehen. Ob zwischen Donnerstag und Sonntag heute noch eine Runde bei Gamer in Wien startet, steht im Buchungskalender; drinnen läuft der Punktestand dann ohne Moderator auf dem eigenen Smartphone, freitags bis 21 Uhr.
Bleibt der Regen den ganzen Tag, fangt im Technischen Museum an: 22.000 Quadratmeter über mehrere Ebenen, Dampfloks unten, Flugzeuge über euren Köpfen. Im Sommerfenster bis 6. September ist täglich 10 bis 18 Uhr offen, die Kassa schließt aber schon 17:30, und die Zeiten wechseln, also vorher checken. Den Rest des Tages übernimmt die Therme Wien, Tageskarte 33 € an der Kassa, das ist der Sommertarif bis 31. August, Sauna 14 € Aufpreis, kein Termin nötig. Das ist ein Wechsel quer durch die Stadt, plant die Fahrt ein und prüft die Tageszeiten vorher. 19 Games und 75 bis 120 Minuten am Stück warten bei Gamer, donnerstags ab 16 Uhr. Für alles Wetterfeste mit Preis schaut in den Indoor-Guide für Wien.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026