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Aktivitäten im Vergleich
13 von 16
Spontan machbar
13 von 16
Für Familien
15 von 16
Für Paare
4,5
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Ihr tretet in 7 Duellen gegeneinander an, wie eure eigene Gameshow.
7 Duelle aus 19 Games: Reaktion, Geschick, Wissen, Taktik. Alle spielen gleichzeitig, keiner sitzt daneben und wartet. Kein Moderator führt euch durch den Abend, das Live-Scoring läuft auf eurem eigenen Smartphone. Softdrinks sind im Preis drin.
Buchen geht auch noch am selben Tag, ab 2 Personen, und ihr habt einen festen Slot statt Anstehen im Nassen. Mit dem KVG-Bus bis Harmsstraße, danach sind es wenige Schritte zur Deliusstraße. Drinnen laufen dann 75 bis 120 Minuten am Stück, der Nachmittag ist damit weg.
Unsere Einschätzung:
Eines der bestbewerteten Erlebnisse der Stadt (4,9 Sterne bei über 15.000 Bewertungen über alle Standorte), und als Regenprogramm passt es für Paare genauso wie für die Familie mit Kindern ab 11. Bis zu 70 Personen pro Session, es scheitert also selten an der Gruppengröße. Wer bei Dauerregen lieber in Ruhe Kaffee trinken will, ist hier falsch.

Seehunde, Quallen und Nordsee-Bewohner angucken, für drei Euro Eintritt.
Ihr lauft durch die Becken eines echten Forschungsaquariums, von der Ostsee über Nordsee und Mittelmeer bis in die Tropen. Quallenbecken, ein Fühlbecken mit Seesternen und Krebsen, und Seehunde, die hier die Stars sind. Zur Schaufütterung könnt ihr euch einfach dazustellen.
Drei Euro, kein Ticket vorab, täglich 9 bis 18 Uhr offen: spontaner geht ein Regenprogramm kaum. Der Bus 41 oder 42 bringt euch vom Hauptbahnhof in etwa sieben Minuten zur Haltestelle Kunsthalle, eine Station weiter bis Schwanenweg wird der Fußweg am Wasser kürzer, und Schirm braucht ihr für die letzten Meter trotzdem. Nach 45 bis 75 Minuten seid ihr durch, das füllt einen Regennachmittag also nicht allein.
Unsere Einschätzung:
Für drei Euro bekommt ihr eine gute Stunde Programm, und mit Kindern ist es verlässlich, weil Fühlbecken und Seehunde immer ziehen. Wer Sea Life mit Haitunnel im Kopf hat, wird enttäuscht: Das hier ist kompakt, und an verregneten Wochenenden stehen rund um die 14:30-Fütterung viele Familien vor denselben Scheiben. Plant etwas hinterher ein.

Klettern ohne Seil an bunten Wänden, auf 1.400 Quadratmetern mit 240+ Routen.
Ihr klettert ohne Seil und Gurt an Wänden bis knapp unter die Decke, 1.400 Quadratmeter Fläche, 240 bis 280 Routen nach Schwierigkeit sortiert. Kletterschuhe leiht ihr vor Ort, Vorerfahrung braucht ihr nicht. Wer eine Pause macht, sitzt im Bistro am Kamin.
Keine Buchung nötig, ihr steht einfach in der Halle. Mo–Fr geht das bis 23 Uhr, Sa und So bis 22 Uhr, ein Regenabend ist also kein Problem. Vom Hauptbahnhof fährt der Bus bis IPN, danach ein kurzer Fußweg, und die Parkplätze vor dem Haus sind kostenlos: mit dem Auto kommt ihr praktisch trocken an. Unter der Woche tagsüber habt ihr Platz, abends und am Wochenende drängen sich alle an denselben beliebten Wänden.
Unsere Einschätzung:
Der beste Spontan-Pick der Stadt, wenn ihr euch bei Regen auspowern wollt: keine Buchung, lange Öffnungszeiten, Routen für jedes Level. Mit 90 bis 150 Minuten plus Bistro-Pause ist der Nachmittag voll. Wer nach zwei Stunden im Regen eigentlich nur sitzen und quatschen will, sollte woanders hin, hier wird es körperlich.

Ihr frühstückt direkt an der Hörnbrücke mit Fördeblick, täglich ab 10 Uhr.
Ihr sitzt im verspielt eingerichteten Café direkt an der Hörnklappbrücke und bestellt Marlenes Frühstück (klassisch), das Wellnessstück (leicht) oder das Miststück, laut Haus ein Kaffee und eine Kippe. Vormittags läuft die Frühstückskarte, abends wird daraus eine Bar mit Live-Musik, Tango, Swing und Salsa. Wenn die Brücke aufklappt, gibt es Schiffshupe zum Kaffee.
Ihr geht einfach rein, buchen muss hier niemand, und ab 10 Uhr ist täglich offen: Mo–Do und So bis Mitternacht, Fr und Sa bis 1 Uhr. Vom Hauptbahnhof sind es wenige Minuten zu Fuß, die KVG-Busse halten alle dort, ihr kommt also praktisch trocken an. Der Regen nimmt euch sogar Konkurrenz weg: Die Terrassenplätze am Wasser, um die sich bei Sonne zwischen 11 und 13 Uhr alle streiten, interessieren dann niemanden, drinnen wird stattdessen ein Tisch frei.
Unsere Einschätzung:
Der Walk-in-Anker für einen Regentag: zentral, immer offen, und ihr könnt zwei Stunden absitzen, ohne dass jemand drängelt. Kein feines Boutique-Café, sondern ein lebendiger Klassiker mit Musik am Abend. Wer bei Regen Ruhe und kuratierten Brunch will, ist hier zu laut aufgehoben.

Ihr schaut einen Film in einem Kieler Traditionskino mit drei Sälen und eigenem Kino-Café.
Ihr holt euch eine Karte an der Kasse und setzt euch in einen von drei Sälen: 426 Plätze mit Bühne, 118 oder 87. Das Programm ist Arthouse für Erwachsene plus Kinder- und Familienfilme, dazwischen Lesungen, Kabarett und Comedy auf der Bühne im großen Saal. Vor oder nach dem Film sitzt ihr im Kino-Café mit 60 Plätzen bei Kuchen oder einem Glas Wein.
Buchen müsst ihr nicht. Reservierung geht kostenlos online oder telefonisch, ihr könnt aber auch einfach zur Kasse laufen, und mittwochs kostet der Platz 5 €. Trocken ankommen ist hier einfach: die KVG-Busse 11, 501, 502 und 900 halten an der Haltestelle Schauspielhaus, von dort sind es zwei Minuten, Parkplätze liegen ein paar Schritte weiter. Film plus Café sind zwei bis drei Stunden, sonntags geht das schon ab dem Vormittag.
Unsere Einschätzung:
Der günstigste Weg, einen Regennachmittag ohne Planung zu füllen: hin, Karte holen, sitzen. Wer einen bestimmten Blockbuster sehen will, findet ihn hier nicht immer, das Programm ist schmaler und eigenwilliger als im Multiplex.

Auf über 4.000 m² durch 13 Attraktionen springen, von Freestyle-Trampolinen bis Ninja Parkour.
Rutschsocken an, dann verteilt ihr euch über 4.000 m² auf 13 Attraktionen: Freestyle-Flächen, Dodgeball, Ninja Parkour, Bagjump und Schaumstoff-Becken. Eine Stunde ist der Standard-Slot, mittwochs kommen 30 Minuten gratis dazu. Ihr wechselt frei zwischen den Bereichen, bis die Beine schlappmachen.
Ehrlich gesagt: wenn es am Wochenende regnet, hat halb Kiel dieselbe Idee. Slots gehen dann online weg, also vorher buchen statt einfach hinfahren, unter der Woche ist deutlich mehr Platz. Trocken ankommen klappt gut, weil die Parkplätze direkt vor der Halle liegen und der Weg vom Auto zur Tür kurz ist, mit dem KVG-Bus dauert es länger. Eine bis zwei Stunden Springen füllen den Nachmittag, danach seid ihr durchgeschwitzt statt durchnässt.
Unsere Einschätzung:
Die Regen-Antwort für Familien mit Kindern ab etwa 6 Jahren, die Bewegung brauchen und sie drinnen nicht loswerden. Als Programm zu zweit taugt es nicht, ein Trampolinfeld kippt schnell ins Kinderprogramm.

Kieler Hafengeschichte in einer denkmalgeschützten Fischhalle von 1910, Eintritt frei.
Ihr läuft durch die denkmalgeschützte Fischhalle von 1910 und schaut euch die Dauerausstellung Marine, Werften, Segelsport an: Schiffsmodelle, historische Fotos, Objekte aus der Hafen- und Werftgeschichte. Die Halle selbst mit ihren Eisenträgern ist ein Teil des Programms. Nach 60 bis 90 Minuten habt ihr Kiels maritime Geschichte kompakt gesehen.
Kein Ticket, keine Buchung, null Euro Eintritt, Di bis So von 10 bis 18 Uhr offen. Vom Hauptbahnhof sind es rund zehn Minuten zu Fuß, also nehmt einen Schirm mit, dafür ist der Weg dann drinnen zu Ende. Bei Regen bleibt es hier meist ruhig, weil die meisten in die Action-Hallen fahren. Das Museum füllt aber keinen ganzen Nachmittag, plant es als ersten oder letzten Baustein ein.
Unsere Einschätzung:
Der Regen-Pick, wenn das Budget bei 0 € liegt und ihr etwas mit Substanz wollt. Klassisches Schau-und-Lies-Museum ohne Mitmachstationen, für Kinder unter 10 wird es damit schnell zu still.

18 Bahnen Minigolf im Schwarzlicht, durch sechs Themenwelten von Unterwasser bis Weltall.
18 Bahnen, sechs Themenwelten: Unterwasser, Retro-80er, Mittelalter, Dschungel, Märchenwald und Weltall. Die Wände leuchten in UV-Farben, dazu laufen animierte Projektionen und Soundeffekte auf über 500 m². Eine Runde dauert etwa eine Stunde, und schlagen kann jeder ohne Erklärung.
Unter der Woche kommt ihr spontan rein, am Wochenende solltet ihr reservieren, weil dann sowieso mehr los ist. Ihr parkt kostenlos direkt vor dem Haus, der Weg von der Tür zur Bahn ist damit kurz, mit dem KVG-Bus dauert die Anreise länger und ihr seid weiter draußen unterwegs. Drinnen gibt es kein Fenster, aus dem man aufs Wetter schauen könnte. Nach 60 bis 90 Minuten ist die Runde durch, für einen ganzen Regennachmittag braucht ihr noch etwas dazu.
Unsere Einschätzung:
Der günstige Regen-Pick für gemischte Runden: niedrige Hürde, klarer Zeitrahmen, funktioniert mit Kindern genauso wie zu zweit. Überraschend ist es nicht, Schwarzlicht-Minigolf kennt inzwischen jeder.

Ihr lauft durch Kiels einziges erhaltenes Adelspalais aus dem 17. Jahrhundert, Eintritt frei.
Hinter der Fassade von 1616 steckt das einzige Adelspalais, das Kiel noch hat. Die Dauerausstellung nimmt die Stadt von 1900 bis heute auseinander: Fotos, Objekte, Erinnerungen an Zerstörung und Wiederaufbau. Dazu laufen wechselnde Sonderausstellungen, meistens mit lokalem Thema wie Kieler Woche, Werften oder Nachkriegsjahre.
Kein Ticket, keine Kasse, keine Anmeldung: Eintritt frei, Tür auf, drin. Vom Hauptbahnhof sind es gut zehn Minuten zu Fuß, die KVG-Busse halten in der Innenstadt, mehr als eine nasse Jacke holt ihr euch unterwegs nicht. Und während das Schifffahrtsmuseum bei Regen der bekanntere Gratis-Tipp ist, bleibt es hier ruhig. Rechnet aber mit 60 bis 90 Minuten, das überbrückt einen Schauer und füllt keinen ganzen Tag.
Unsere Einschätzung:
Der Regentag-Pick für alle, die Kiel verstehen wollen statt sich zu beschäftigen: null Eintritt, mitten im Zentrum, 90 Minuten trocken. Mit Kindern unter 8 wird es zäh, hier gibt es nichts zum Anfassen und Drücken.

Ihr bouldert auf 500 Quadratmetern Wandfläche, ohne Seil, ohne Vorkenntnisse, unter der Woche bis 23 Uhr.
Kletterschuhe an, Wand hoch, kein Seil, keine Einweisung. Der Boulderbereich hat 500 Quadratmeter, die Routen sind farbcodiert und wechseln regelmäßig, die leichten sind wirklich für Einsteiger gebaut. Wenn die Arme dicht sind, setzt ihr euch in die Bar und bestellt Flammkuchen oder Pizza.
Der Trumpf ist die Uhrzeit: unter der Woche bis 23 Uhr offen, an Feiertagen auch, 365 Tage im Jahr. Wenn der Regen euch schon den Nachmittag zerlegt hat, verlegt ihr den Plan einfach auf 20 Uhr und habt trotzdem noch zwei Stunden Wand. Termin braucht ihr keinen, ihr fahrt hin, leiht Schuhe und legt los. Ehrlich beim Anreiseweg: Die Halle liegt außerhalb, rund 15 Autominuten vom Zentrum, mit dem Bus dauert es deutlich länger. Bei Dauerregen ist das Auto hier die trockene Variante.
Unsere Einschätzung:
Der Pick für den verregneten Abend, an dem ihr euch bewegen statt sitzen wollt: bestbewertete Kletterhalle der Region, spät offen, Anfänger kommen klar. Der Haken ist die Anfahrt, ohne Auto wird der Weg zum eigenen Programmpunkt.

Ihr spielt auf einer von rund 16 Bahnen im CAP, Getränke kommen per QR-Bestellung direkt an die Bahn, nebenan stehen Billardtische.
Bahn nehmen, Schuhe leihen, spielen. Getränke bestellt ihr per QR-Code direkt an die Bahn, für die Pausen stehen Billardtische daneben, und mit rund 16 Bahnen ist auch bei Andrang meistens etwas frei. Abgerechnet wird pro Bahn und Stunde, nicht pro Person, ihr könnt also zu zweit oder zu zehnt kommen.
Vom Hauptbahnhof sind es ein paar Schritte, und das Parkhaus mit 450 Plätzen steckt im gleichen Gebäude, rund um die Uhr offen. Trockener kommt man in Kiel nirgends an. Dazu die Uhrzeit: freitags bis 2, samstags bis 3 Uhr, damit rettet das hier nicht den Nachmittag, sondern den Abend danach. Spontan reinlaufen geht, aber die Wochenendabende sind erfahrungsgemäß die ersten, die weg sind, also vorher anrufen. Und Montag und Dienstag ist zu.
Unsere Einschätzung:
Der günstigste Weg, einen Regenabend zu füllen, wenn ihr eine gemischte Runde seid und niemandem etwas erklären wollt. Die 4,0 Sterne sind ehrlich verdient: solide Anlage, aber an vollen Abenden bemängeln Reviews das Service-Tempo.

Ihr lauft durch vier Ebenen Rechnergeschichte in einem alten Bunker, von der Zuse Z11 bis zu den Heimcomputern der 90er.
Rund 360 Exponate auf etwa 800 Quadratmetern, verteilt auf vier Ebenen in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, den die Hochschule 2011 zum Museum umgebaut hat. Ihr steht vor der denkmalgeschützten Zuse Z11 von 1958, vor der Siemens 2002 als erstem volltransistorisierten deutschen Rechner und vor dem 1,6 Tonnen schweren Supercomputer Cyber 76. Oben endet es bei den Heimcomputern, an denen die Hälfte der Besucher ihre Kindheit wiedererkennt.
Das ist der Pick für den Regensamstag, nicht für den Regenmittwoch: offen ist nur Sa und So von 14 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr. Innerhalb dieses Fensters kommt ihr ohne Reservierung rein, 6 € an der Kasse, fertig. Trocken ankommen geht mit der KVG-Linie 11 bis zur Haltestelle HAW, danach ein kurzer Weg über den Campus. Die Schwentine-Fähre fährt zwar auch dorthin, ist bei Regen aber genau der nasse Umweg, den ihr vermeiden wollt.
Unsere Einschätzung:
Der eigenwilligste Regentipp der Stadt, aber nur an zwei Tagen pro Woche und in einem Vier-Stunden-Fenster: wer den Samstag mit alten Maschinen füllen will, bekommt für 6 € eineinhalb bis zwei Stunden, die es sonst nirgends in Kiel gibt. Mit kleinen Kindern lieber nicht, das Haus richtet sich an Erwachsene und Jugendliche.

Im 8. Stock Cocktails trinken, mit Panoramablick über die Kieler Förde.
Ihr fahrt mit dem Aufzug in den 8. Stock des Atlantic Hotels und sitzt an einer Fensterfront, hinter der Hafen und Förde liegen. Die Bar mixt Cocktails, Di–Sa gibt es zwischen 18 und 21:30 Uhr kleine Gerichte. Die Dachterrasse bleibt bei Regen leer, gebraucht wird sie auch nicht: Der Blick funktioniert durch die Scheibe genauso.
Hier gibt es keine Tischreservierungen, ihr taucht einfach auf. Der Hauptbahnhof liegt direkt gegenüber und das letzte Stück macht der Aufzug, ihr kommt also auch bei Dauerregen trocken oben an. Mit dem Auto fahrt ihr über die Kaistraße in die Tiefgarage, als Gastronomiegast für 3 € pro Stunde und maximal 6 € am Tag. Der Haken: An gut besuchten Abenden kostet der Eintritt 5 € pro Person ohne Sitzplatzanspruch, und ein Regenfreitag ist so ein Abend.
Unsere Einschätzung:
Der Regenabend zu zweit, wenn ihr euch nicht bewegen, sondern nur sitzen und schauen wollt. Ehrlich gesagt braucht es Glück mit dem Platz: gebucht wird nicht, und wenn es schüttet, sucht auch niemand anderes die Terrasse.

Saunen, Dampfbad, Pool und Ruhebereiche auf 1.000 m², auch ohne Übernachtung als Tagesgast.
Ihr wechselt zwischen finnischer Sauna, Vitalsauna, Tepidarium, Soledampfbad und Infrarotkabine, dazwischen liegt ein Pool von 6 mal 12 Metern bei 29 Grad. Auf rund 1.000 m² gibt es Ruhebereiche mit Teakholzliegen, Kissen und Wolldecken. Massagen und Anwendungen könnt ihr dazubuchen, müsst ihr aber nicht.
Spontan ist hier nichts: Tagesgäste melden sich vorab telefonisch an der Spa-Rezeption an, Mo–Fr zwischen 10 und 18 Uhr. Trocken ankommen ist dafür leicht, die KVG-Busse 31 und 91 halten an der Waldesruh, 50 Meter ab Hoteleingang, vom Hauptbahnhof dauert die Fahrt 15 bis 20 Minuten. Mit dem Auto sind die ersten drei Stunden auf dem Hotelparkplatz frei, und die Tageskarte gilt von 10 bis 22 Uhr, das trägt den ganzen Regentag statt nur zwei Stunden.
Unsere Einschätzung:
Das ruhige Regentag-Upgrade zu zweit, wenn ihr ein paar Stunden am Stück abschalten wollt und nicht erst heute Mittag entscheidet. Ehrlich gesagt: 32 bis 38 € pro Person plus Anmeldepflicht heißt geplant, und mit kleinen Kindern ist das hier nichts.

Ihr sucht euch einen Keramik-Rohling aus und bemalt ihn drei Stunden lang am eigenen Tisch.
Ihr wählt einen Rohling aus dem Regal, Tasse, Schale, Teller oder Kanne, und bemalt ihn am eigenen Tisch. Der Tisch gehört euch drei Stunden lang, Pinsel, Farben und Anleitung sind dabei. Gebrannt wird danach im Studio, mitnehmen könnt ihr euer Stück also nicht am selben Tag.
Ehrliche Ansage: hier läuft nichts ohne Reservierung, und das Studio ist oft ausgebucht. Wer den Regen im Wetterbericht kommen sieht, bucht ein oder zwei Tage vorher online, same-day klappt nur, wenn ein Tisch frei geblieben ist. Trocken ankommen ist einfach, die KVG-Busse halten wenige Meter entfernt an der Hanssenstraße, und direkt vor dem Laden gibt es Parkplätze für Gäste. Dafür bekommt ihr drei Stunden am Tisch, also den kompletten Regennachmittag statt einer Überbrückung.
Unsere Einschätzung:
Der stärkste Kreativ-Pick der Stadt, 4,9 Sterne bei 84 Bewertungen, und mit drei Stunden am Tisch der einzige, der einen ganzen Regennachmittag trägt. Zwei Haken: Ohne Reservierung kommt ihr nicht rein, und euer Stück holt ihr erst nach dem Brand wieder ab.

Zurücklehnen und in einer 360-Grad-Kuppel durch Galaxien oder Konzertwelten fliegen.
Ihr lehnt euch in Liegesessel zurück und die ganze Kuppel über euch wird zum Bild. Je nach Programm fliegt ihr durch Galaxien, sitzt in einer Musikshow oder schaut eine Wissenschaftsdoku. Für Kinder laufen eigene Shows, die Altersangabe steht bei jedem Termin im Spielplan.
Ehrliche Ansage: feste Startzeiten, kein Durchlaufbetrieb. Erst in den Spielplan schauen, Ticket für eine Show am selben Tag holen, dann losfahren, denn die beliebten Shows sind vorher weg. Trocken hinkommen geht mit der KVG-Buslinie 11 bis zur Haltestelle HAW, werktags auch mit dem Schnellbus X60, das letzte Stück über den Campus läuft allerdings ohne Dach. Und mit 60 bis 90 Minuten ist eine Show der Kern des Nachmittags, nicht der ganze Nachmittag.
Unsere Einschätzung:
Für unter 20 € pro Person die ausgefallenste Regenidee der Liste, weil Kiel sonst nichts Vergleichbares hat: abends eine Musikshow zu zweit, nachmittags Kinderprogramm. Der Haken sind Spielplan und Weg. Wer ohne Ticket losfährt, steht auf einem Campus am Stadtrand und wartet auf die nächste passende Show.
Im Aquarium GEOMAR stehen Kinder vor Fischen, Quallen und Seehunden, der Bus 41 oder 42 braucht vom Hauptbahnhof rund sieben Minuten bis zur Haltestelle Kunsthalle. Für die letzten Meter zum Eingang gehört der Schirm trotzdem in die Tasche. Das Seehundbecken liegt außerdem draußen, zur Fütterung müsst ihr kurz raus. Danach tobt sich der Nachwuchs im Trampolinpark aus, an nassen Wochenenden sind die Slots online schnell weg, also vorher buchen. Sonntags ab 11 Uhr steht bei Gamer die ganze Familie im selben Turnier, mitspielen geht ab 11 Jahren. Wird der Nachmittag länger, findet ihr die Termine auf der Gamer-Familienseite.
Das Birke Spa liegt am Martenshofweg am Waldrand, die Busse 31 und 91 halten 50 Meter vom Hoteleingang. Tagesgäste zahlen Mo bis Do 32 €, Fr bis So 38 €, die Abendkarte kostet Mo bis Do 26 €. Angemeldet wird vorher telefonisch, spontan läuft hier nichts. Höher gelegen sitzt ihr im Deck 8 über der Stadt, Tischreservierungen gibt es dort nicht. Wer etwas mit den Händen machen will, bemalt bei Keramik und Mosaik einen Rohling, allerdings nur mit gebuchtem Drei-Stunden-Tisch, und abholen könnt ihr euer Stück erst nach dem Brand. Bei Gamer sind es auch als Paar 7 Duelle aus 19 Games, ab 15 € pro Person. Schaut für zwei in den Guide für Aktivitäten für Paare in Kiel.
Reingehen reicht: In der Boulderhalle am Grasweg 40 braucht ihr keine Reservierung und keine Einweisung, Leihschuhe gibt es vor Ort, Parken davor kostet nichts. 1.400 Quadratmeter Wand, 240 bis 280 Routen nach Schwierigkeit sortiert. Wenn die Arme dicht sind, setzt ihr euch ins Bistro an den Kamin. Ehrlich gesagt: An verregneten Samstagnachmittagen drängen sich alle an denselben Wänden. Bei Gamer steht kein Moderator vorne, gespielt wird dienstags bis donnerstags bis 21:30 Uhr. Buchen läuft über die Gamer-Kiel-Seite, auch für heute Abend noch. Im Blauen Engel an der Hörnbrücke läuft die Frühstückskarte täglich, ohne Ruhetag, und der Fensterplatz zur Brücke ist bei Regen der beste im Haus. Auf die Schwarzlicht-Bahn kommt ihr unter der Woche ohne Termin, am Regenwochenende reserviert ihr besser vorher. Fenster gibt es auf der Bahn ohnehin nicht.
Hält der Regen den ganzen Tag, hängt ihr Häuser aneinander. Das metro-Kino an der Holtenauer Straße spielt Arthouse und Kinderfilme in drei barrierefreien Sälen, die Karte holt ihr an der Kasse. Zehn Fußminuten vom Hauptbahnhof steht das Stadtmuseum, Eintritt frei, sonntags mit kostenloser Führung. Der Mediendom hängt nicht mit dran: Er liegt draußen auf dem HAW-Campus, Bus 11 bis Haltestelle HAW, und das letzte Stück über den Campus läuft ohne Dach. Dazu feste Startzeiten, Durchlaufbetrieb gibt es unter der Kuppel nicht. 75 bis 120 Minuten hält euch eine Runde bei Gamer im Trockenen, Softdrinks inklusive. Mehr wetterfeste Häuser, jedes mit Preis: Indoor-Guide für Kiel.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026